
221008 my best friend(s) on board of the Wild Card … Manuel and Bialetti :)


Freitag / Friday, Oktober 7, 2022
Tag 173 – Trennung auf Zeit
Nach einer ruhigen Nacht am Campingplatz packen wir in der Früh noch alles zusammen, was wir für die fünf Tage am Segelschiff brauchen und verstauen alles andere gut im Fahrzeug. Dann wollen wir uns noch die Schleusenstation an der Atlantikseite ansehen, in Colon gibt es sonst nicht wirklich viel zu sehen. Wir fahren an der großen Puente Atlantico vorbei, die man im dichten Nebel gerade noch erkennen kann, zum Besucherzentrum Agua Clara. Wir kommen gerade rechtzeitig um zu sehen, wie ein riesiger LPG Tanker das dreistufige Schleusensystem passiert. Agua Clara gehört zum neuen Panama-Kanal-System, das 2016 eröffnet wurde. Die Schleuse ist deutlich breiter, hier können Containerschiffe mit bis zu 14.000 Containern passieren, eigentlich unvorstellbar.
Danach geht es in den Hafen von Colon, Manzanillo, zuerst zum Zoll. Ohne Probleme erhalten wir alle erforderlichen Dokumente und Stempel (wir haben auch die entsprechende Anzahl an Kopien vorbereitet). Dann die Abgabe des Krassen Pferds im Container- und RoRoterminal, ein bisschen schwierig zu finden, Baustellen, viele LKWs und grottenschlechte Straße – eigentlich verwunderlich für so eine wichtige Handelsstadt. Auch im RoRo-Terminal klappt alles ganz gut, Papiere, Stempel, Dollars bar bezahlen; danach die Fahrzeuginspektion für die Übernahme, sogar ein Drogenhund wird eingesetzt. Dann winken wir unserem Krassen Pferd hinterher – nächste Woche gibt es ein Wiedersehen in Cartagena, hoffentlich unbeschadet und vollständig.
Die Probleme beginnen, als wir einen Uber bestellen wollen, um nach Portobelo zu kommen, wo wir heute übernachten wollen. „Kein Fahrzeug verfügbar“ – wird immer wieder in der App angezeigt. Nach einer Stunde geben wir auf und suchen nach Alternativen. Taxis fahren hier keine, Autostopp funktioniert nicht, weil es hauptsächlich Trucks sind, die nur zu den Terminals unterwegs sind und es eilig haben. Bei einem Imbiss-Stand bitten wir die Besitzerin, uns ein Taxi zu rufen; stattdessen ruft sie ihre Tochter Erica an, die uns abholt und uns die 50 km nach Portobelo fährt. Ist ein richtiger Familienausflug, Mama Jolanda, Ericas kleiner Bruder und der Neffe sind auch noch mit im Auto. Es ist ein bisschen beengt, und bei jeder Polizeikontrolle verschwindet der kleine Neffe vorne auf Mama Jolandas Schoß, unter dem Armaturenbrett. Der Verkehr ist echt brutal, die Straßenverhältnisse noch schlimmer, und so kommen wir dann, müde und durchgeschüttelt, gegen 17 Uhr endlich im Hotel an.
Day 173 – Temporary Separation
After a quiet night we pack our bags for the five days sailing trip to Colombia, everything else we store and secure in the vehicle. Then we want to see the Agua Clara lock system, there isn´t much else to see in Colón. We pass the huge Atlantic bridge, barely visible in the fog, and reach the Agua Clara Visitor Center. We are just in time to see a giant LPG tanker pass through the three-tiered locks. Agua Clara is the Atlantic part of the new Panama Canal system which was inaugurated in 2016. The locks are wider, enabling container ships with up to 14.000 containers to pass – incredible.
Then we drive to Manzanillo, Colón´s harbor. First stop: customs – no problems there, we get all the necessary documents and stamps (we did bring enough copies!). Then we have to deliver our camper to the RoRo-Terminal – this was a bit difficult to find, constructions sites, heavy truck traffic and hideous streets – not what we expected for such an important harbor. At the terminal again documents, stamps, vehicle inspection, including a narcotics search dog, and then we wave good-bye to our brave camper – tlll next week in Cartagena, hopefully undamaged and complete.
Trying to get an Uber for transport to our hotel in Portobelo turned out to be a problem. “All drivers are busy, no vehicle available” was the message in the app; after an hour we give up and start looking for alternatives. There are no taxis passing by, hitchhiking doesn´t work either because it´s only truck traffic here and they are in a hurry getting in or out of the port. At a food vendor we ask the owner to call a taxi for us – instead she calls her daughter Erica who will drive us the 33 miles to Portobelo. It is a real family event – Mama Jolanda, Erica´s little brother and her nephew are in the car, too – it´s a bit crowded, and every time we pass a police inspection, the boy on Jolanda´s lap in the front seat hides under the dashboard. The traffic is brutal again, the roads are worse, but around 5 pm, tired and a bit bruised, we finally arrive at the hotel.

Donnerstag / Thursday, Oktober 6, 2022
Tag 172 – Tauchen in Puerto Lindo
Und wieder zeitig aufstehen, heute steht Tauchen am Plan. Wir verabschieden uns von Señora Marcella, ihrem Gatten und den tollen Wachhunden, dann geht es zur Tauchbasis Panama Reef Divers. Besitzerin Nevin und Captain Nico erwarten mich schon – Ausrüstung zusammenbauen, und dann aufs Boot – Briefing haben wir ja schon vorgestern erledigt. In Puerto Lindo gibt es nur diese eine Tauchbasis und daher auch recht wenig Taucher, das Korallenriff ist intakt, voller unglaublicher Farben und Formen, es ist ein Vergnügen, hier durch den Korallengarten zu schweben. Nevin taucht hier seit 10 Jahren, sie kennt jede Formation, weiß, wo sich welche Bewohner gerne aufhalten – von winzigen Garnelen bis zu Rochen. Die Seeschlange hat sie aber dann doch überrascht, die hat sie hier noch nicht gesehen.
Nach zwei schönen Tauchgängen geht es zurück Richtung Colón. Am Weg sehen wir ein Fahrzeug vom Roten Kreuz Panama vor einer Baustelle stehen, daneben ein junger Mann mit einem RK-Überwurf. Neugierig steigen wir aus, und Edward erzählt uns, dass das leerstehende Gebäude ein neuer Rot-Kreuz-Stützpunkt wird. Wir machen ein paar Fotos und verabschieden uns, überreichen ein paar Rot-Kreuz-Schlüsselanhänger und Kugelschreiber und Edward überrascht uns mit einem Badge vom RK Panama – kommt in unsere Sammlung!
Colón ist eine geschäftige Stadt mit viel Verkehr und erstaunlich schlechten Straßen, wir stauen uns durch das abendliche Chaos zum einzigen Campingplatz in der Umgebung, etwas außerhalb und ruhig gelegen. Letzte Vorbereitungen für morgen, alle Unterlagen nochmals checken und schnell noch ein paar nötige Kopien machen (ausgelacht hab ich meinen lieben Mann, als er vorgeschlagen hat, einen mobilen Scanner/Kopierer mitzunehmen – mittlerweile bin ich sehr froh, dass wir das Gerät haben!), und dann ist Licht aus.
Day 172 – Diving in Puerto Lindo
Scuba diving is the plan for this morning, so we have to rise early. We say good-bye to Señora Marcella, her husband and the three guard dogs, then we drive to Panama Reef Divers. Owner Nevin and Captain Nico are awaiting us already; after preparing and checking the equipment we head to the boat. This is the only scuba dive center in Puerto Lindo, there are only a few divers, the reef is intact, full of intensive colours and spectacular formations, it is a pleasure floating through the coral gardens. Nevin has been diving here for ten years, she knows every corner and she knows who lives where, from tiny shrimp to sting rays. But the sea serpent was a surprise for her, too – she has never seen one here.
After two nice dives we drive back direction Colón. On the way we see a Red Cross vehicle at a construction site, and a young man in Red Ross outfit. Curious, we stop, and Edward tells us that this empty building will be a new Red Cross building soon. We take some pictures and leave some Austrian Red Cross souvenirs, and Edward surprises us with a badge from the Panama Red Cross – we will add that to our collection!
Colón is a very busy town with a lot of traffic and surprisingly bad roads. We queue through the evening traffic jam to the only camp ground in the area, in the outskirts of town and quiet. Last preparations for tomorrow, checking all the documents again, making some more copies (I laughed at my husband when he first mentioned taking a mobile scanner / printer on board – in the meantime I am very happy that we did!) and then it is lights off!

Mittwoch / Wednesday, Oktober 5, 2022
Tag 171 – Ein Tag im Paradies
Unser Übernachtungsplatz ist nicht nur paradiesisch, er heißt auch so – El Paraiso escondido – das versteckte Paradies. Die drei Wachhunde haben ihren Job sehr ernst genommen und die ganze Nacht auf uns aufgepasst, schlafend unter unserem Auto. Wir beschließen, heute einfach hier zu bleiben und den Tag zu genießen. Und so nebenbei unser Krasses Pferd auf die Verschiffung vorzubereiten und uns auf den Segeltörn nach Kolumbien.
Also alle Stauräume ausräumen und putzen, Kisten umräumen (es haben sich doch etliche Souvenirs angesammelt, die verstaut werden müssen), Innenraum saugen, alle Geräte aufladen, zwischendurch schwimmen gehen, Wäsche waschen, Tauchsachen für morgen herrichten, zwischendurch unsere Wachhunde streicheln. Dann verzieren wir das Auto mit Reflexstreifen – ist in Panama für Personenbeförderung, also Taxis und Busse, und für LKWs vorgeschrieben; wir sind zwar weder das eine noch das andere, aber wir ersparen uns einfach Diskussionen und zeigen guten Willen. Ein paar Boote fahren vorbei, ein Pelikan und ein paar Fregattvögel ziehen ihre Runden, ein großer Schmetterling inspiziert unser Krasses Pferd innen, im Wald hinter uns unterhalten sich die Papageien laut und deutlich, die Wellen plätschern an den Strand. Und plötzlich ist es Abend, Geckos und Kröten sind unterwegs, und wir sind müde. Eigentlich würden wir es hier noch ein paar Tage aushalten.
Day 171 – A day in paradise
Our overnight place is a little paradise, that´s why it is named El Paraiso Escondido – the hidden paradise. The three guard dogs took their job very seriously, they guarded us the whole night, sleeping under our camper. We decide to stay here till tomorrow and just enjoy the day; and to prepare our camper for shipping and ourselves for our sailing trip.
So we take out all the boxes, rearrange stuff (yes, we did buy some souvenirs and some ambulances along the way), clean the compartments, vacuum the cabin, charge all electronic devices, get the laundry done, prepare the diving equipment for tomorrow, go swimming and pet our guard dogs. Then we put some reflective strips on our camper – this is mandatory in Panamá for Taxis, busses and trucks – we are neither, but we save ourselves the discussions, and we prove our good will. A few boats pass by, a pelican and some fregate birds soar above our heads, a huge butterfly checks out the interior of our camper, parrots are chatting in the woods behind us, and the waves roll over the sandy beach. All of a sudden it is evening, geckos and toads are on the loose, and we are tired. We wouldn´t have any problem staying here for some more days!

Dienstag / Tuesday, Oktober 4, 2022
Tag 170 – Vom Panamakanal an die Karibikküste
Kurz nach dem Aufwachen aus dem Fenster zu schauen und riesige Tanker und Container-Schiffe vorbeiziehen zu sehen – nein, wir träumen nicht, wir sind wirklich in Panama, am berühmtesten Kanal der Welt. Nach dem Frühstück und einem Plausch mit unseren netten deutschen Nachbarn (neben deren Steyr Monster unser Krasses Pferd richtig niedlich aussieht), geht es in den Soberanía Nationalpark in die Gamboa Rainforest Reserve. Eine Gondelbahn bringt uns zu einem Hügel mit einem Aussichtsturm – und diese Aussicht ist wirklich gewaltig – auf der einen Seite der Chagres River, der den Panamakanal speist, an seinem Ufer, halb unter Palmen versteckt, ein Dorf der indigenen Embera, auf der anderen Seite der Panamakanal.
Dann geht es weiter Richtung Colón – oder eigentlich ein Stück zurück, denn das, was auf Google Maps wie eine Straße ausgesehen hat, entpuppt sich auf Pocket Earth als Eisenbahntrasse. Macht nichts, wir haben es nicht eilig, wir müssen nur die Mautstraße nach Colón vermeiden, weil wir keinen Panapass, die elektronische Mautplakette, haben; an der Mautstelle direkt bezahlen ist nicht möglich, und die Strafen sind teuer. Also rumpeln wir über die Landstraße nach Norden und biegen kurz vor Colón nach rechts ab. Wir müssen unser Krasses Pferd ja erst am Freitag abgeben, bis dahin wollen wir noch ein wenig Zeit an der Küste verbringen. Ich finde tatsächlich in Puerto Lindo eine offene PADI Tauchbasis und vereinbare für Donnerstag zwei Tauchgänge, und Basisbesitzerin Nevin macht gleich heute das Briefing.
Dann wird es Zeit, ein Plätzchen für die Nacht zu suchen. Bei der Tauchbasis könnten wir eventuell bleiben, wir schauen uns trotzdem noch ein wenig um und finden in ein paar km Entfernung den perfekten Übernachtungsplatz: direkt am Strand, ein paar Cabanas und ein Fleckchen für unseren Camper, keine anderen Touristen, nur drei „Wachhunde“, die uns so begeistert begrüßen, als hätten sie uns jahrelang nicht gesehen und schrecklich vermisst – ein kleines Paradies.
Day 170 – From the Canal to the Caribbean Coast
Waking up to see giant freight and container ships pass by the window – no, we are not dreaming, we really are in Panamá, at the world´s most famous canal. After breakfast and a chat with our nice German neighbors (whose giant Steyr truck makes our camper look really cute), we head towards Soberanía National Park to the Gamboa Rainforest reserve. An aerial tram transports us to the top of a steep hill, where an observation tower offers a fantastic view: on one side the Chagres River, which provides the water for the Canal; on the river bank, hidden under palm trees, a village of the indigenous Embera; and on the other side the Panama Canal.
Then we continue towards Colón – but first we have to turn around because the road we saw on Goggle Maps, turns out to be a train track (Pocket Earth knew….). No problem, we are not in a hurry, we just can´t take the toll road because we don´t have a Panapass, the electronic toll system. It is not possible to pay at the toll booth, and the fines are expensive. So, we take the country road north and turn right before reaching Colón. We have to deliver or camper in Colón on Friday, so we have two more days and we want to spend some time at the Caribbean coast. In Puerto Lindo I find a PADI scuba dive center; owner Nevin will take me diving on Thursday and we do the briefing right away.
Then it´s time to find a place for the night. We could stay near the dive center, but we decide to look around a bit. A few miles north we find the perfect spot: right at the beach, a few cabanas and a spot for us and our camper, no other tourists, just three “guard dogs” who great us so enthusiastically as if they hadn´t seen us for years and missed us terribly. A little paradise!

Montag / Monday, Oktober 3, 2022
Tag 169 – Panamá City 3
Heute hieß es um 6 Uhr aufstehen, damit wir rechtzeitig zur Nummernvergabe bei der Polizei- und Zollinspektion sind. Und das waren wir auch – Nummer 3 von 25 verfügbaren Nummern, das ist das tägliche Maximum. Die Behörde arbeitet mit Interpol zusammen, um gestohlene Autos zu identifizieren. Die Prozedur in der Früh hat gerade mal eine halbe Stunde gedauert und war völlig stressfrei, Export-Papiere abholen dürfen wir ab 13:30.
Besichtigungstechnisch dagegen war der Tag anfänglich nicht so erfolgreich. Im Verwaltungsgebäude des Panamakanals gibt es eine Rotunde mit Wandgemälden zum Kanalbau – leider derzeit wegen COVID für Touristen nicht zugänglich. Vom Vorplatz aus sieht man das Monument für George Washington Goethals (unter dessen Leitung der Panamakanal fertiggestellt wurde). Dann wollten wir auf den Cerro Ancon, eine ähnliche grüne Lunge für Panamá City wie der Cerro Cerdo, aber mangels Parkmöglichkeit mussten wir das streichen.
Nächster Halt: das Besucherzentrum der Miraflores-Schleusen am Kanal. Das Zentrum hatte auch offen, aber man hat uns empfohlen, später wiederzukommen – die nächsten Schiffe passieren die Schleusen erst gegen 15 Uhr, und diese Passage ist ja die Hauptattraktion. Also fahren wir zu Alejandro von der „Overland Embassy“, vor der wir vorletzte Nacht bereits übernachtet hatten (da war aber geschlossen, weil Wochenende, und Alejandro wollte unbedingt unser Fahrzeug sehen). Die „Embassy“ ist Werkstatt, Shop, Logistikstützpunkt und Treffpunkt für Overlander, alles in einem. Alejandro war von unserem Krassen Pferd begeistert – und wir waren begeistert von seiner Idee, dieses Service für Overlander anzubieten. Das Netzwerk seiner Kontakte reicht mittlerweile von Florida bis nach Kolumbien.
Dann ging es retour zur Behörde – auch hier alles problemlos – nochmals Kontrolle der Originalpapiere (Reisepass, Zulassungsschein und Importformular vom Grenzübertritt nach Panamá), und nach 45 min haben wir die Exporterlaubnis in der Hand, mit der wir dann in Colón unser Krasses Pferd aufs Schiff nach Kolumbien bringen dürfen.
Von dort ging es nochmals zu den Miraflores-Schleusen, und jetzt war auch ein großes Frachtschiff unterwegs von der Karibik in den Pazifik, gezogen von Lokomotiven an beiden Seiten, zwischen Bordwand und Kanalmauer ist grade mal ein halber Meter Platz. Das Absenken der Schiffe dauert nicht länger als 8-10 Minuten, in weniger als einer Stunde hat ein Frachter die Schleuse komplett passiert – zahlt dafür dann aber auch mehrere 100.000 US $. Nach diesem beeindruckenden Schauspiel fahren wir den Kanal entlang, passieren die Brücke über den Rio Chagres und quartieren uns in Gamboa neben der Polizeistation, direkt am Kanalufer für die Nacht ein, Seite an Seite mit einer deutschen Overlander Familie mit einem großen Steyr-LKW.
Day 169 – Panamá City 3
Today we had to get up at 6 a.m. to be at the police and customs inspection in time; we were number 3 in line, they process a maximum of 25 cars per day, and they cooperate with Interpol to identify stolen vehicles. They check papers and VIN number, it took us only half an hour and then we were told to come back at 1:30 p.m. to get our export papers.
The tourist program though started less successful. Inside the administration building for the Panama Canal there is a rotunda with murals of the construction of the canal – unfortunately still closed due to COVID. The monument for George Washington Goethals (the engineer who oversaw the final construction phase of the canal) is visible from the front entrance. Then we wanted to hike up the Cerro Ancon, another protected wood area in Panamá City similar to Cerro Cerdo, but due to the lack of parking options we had to cancel that.
Next stop: the visitor center at the Miraflores licks at the Panamá Canal – where we got the recommendation to come back later because the next ship passage was expected for around 3 pm. So, we drive back into town to Alejandro and his “Overland Embassy” where we had spent the night from Saturday to Sunday but without meeting Alejandro (Embassy closed on Sundays) and he wanted to see our camper. The embassy offers repair and maintenance, logistics solutions and shipping, and is a meeting point for Overlanders. Alejandro was enthusiastic about our car – and we are enthusiastic about his business idea and this service for Overlanders. The network of contacts reaches from Florida to Colombia.
Then we drove back to the police and customs inspection – again no problems at all; they checked the original papers again (passports, vehicle license and TIP from the border crossing into Panamá), and about 45 minutes later we got the papers we need to ship our vehicle from Colón, Panamá, to Cartagena, Columbia.
Then we tried the Miraflores locks visitor center again, and now we saw a large freight ship pass the locks; locomotives pull the ship, the distance between the ship´s hull and the quay is only 2 feet on each side. Lowering the ship coming from the Caribbean to Pacific level took about 8-10 minutes, the freighter passed the whole lock system in less than an hour – but it costs several 100.000 US $! After this impressive spectacle we drive along the canal, pass the bridge over the Rio Chagres and find a nice spot for the night in Gamboa, near the police station, right at the edge of the canal, alongside a German Overlander family in a huge Steyr truck.

Sonntag / Sunday, Oktober 2, 2022
Tag 168 – Panamá City
Panamá vieja: Pedro de Avila gründete hier am 15. August 1519 die Stadt Panamá, die Entwicklung bis 1671 – zu diesem Zeitpunkt wurde die Stadt nach mehrfachen Piratenangriffen aufgegeben und weiter südwestlich neu gegründet – wird im Museum anhand von Artefakten, Modellen und Videoanimationen sehr anschaulich dargestellt. Interessant war auch die Geschichte der „heimlichen Juden“, die hier von der katholischen Kirche verfolgt wurden. Ein Großteil des ehemaligen Siedlungsareals ist als archäologische Stätte erhalten und vor der sich immer weiter ausbreitenden City geschützt – inklusive Wald und Fluss mit Wasservögeln und vielen sonstigen Spezies vom Kanarienvogel bis zum Geier und natürlich auch Tempelwächtern, Iguanas.
Echsen haben wir dann auch im Stadtpark am Cerro Cedro gesehen, und außerdem Agutis, Coatis, Brüllaffen und Drei-Fingerfaultiere – ein Naturparadies mitten in der Stadt, von der Spitze des Hügels auf 150 m hat man einen schönen Ausblick über die City sowie auf ein Stückchen Panamá-Kanal.
Den Kanal haben wir dann über die beeindruckende Puente de las Americas überquert. Von einem Aussichtspunkt (wo ein Obelisk zur Erinnerung an „150 Jahre China in Panamá“ steht), sieht man zu den enormen Dockanlagen, wo sich die Frachtcontainer viele Stockwerke hoch stapeln. Morgen wollen wir uns das noch näher ansehen, bei den Miraflores-Schleusen, aber für heute haben wir genug. Ganz in der Nähe vom Zollinspektionsgebäude, wo wir morgen früh die Überprüfung für die Verschiffung nach Kolumbien machen müssen, gibt es eine riesige Shopping Mall. Heute wird nicht gekocht – wir nutzen das breite Angebot im Food court und richten uns dann für die Nacht am Parkplatz der Mall ein.
Day 168 – Panamá City
Panamá vieja: this is the place where Pedro de Avila, on August 15th, 1519, founded Panamá City. The museum shows the evolution of the city until 1671 – at this point the city was given up due to numerous pirate attacks and founded again some miles southwest; there are a lot of interesting artefacts, 3D-models and video animations; there was also interesting information about the “crypto-jews” who had to hide because of the inquisition by the catholic church. Most parts of the old city have been preserved as archeological site and saved, including wood and reiver with waterfowl and many other birds from canary to vulture and also temple guards, the iguanas.
We saw many more lizards a bit later in the municipal park and nature reserve of Cerro Cedro, and also Agutis, Coatis, Howler Monkeys and three-toed sloths. It is a nature´s paradise in the middle of the city; from the top at almost 500 feet above sea level you can see the city on one side and a part of the Panamá Canal on the other side.
Then we crossed the canal via the impressive “Las Americas” bridge. From the view point (with an obelisk, commemorating “150 years of China in Panamá) you can see the docks, where many, many freight containers are waiting. Tomorrow we´ll visit the Miraflores locks at the canal, but for today it´s enough. Near the customs office where we have to be tomorrow morning for the vehicle inspection for shipping to Colombia, there is an enormous shopping mall. Our kitchen stays cold tonight – we have dinner at the food court and stay the night on the mall´s also enormous parking lot.

Samstag / Saturday, Oktober 1, 2022
Tag 167 – Panamá City
In der Früh regnet es, aber nach dem Frühstück klart es etwas auf und wir begeben uns zum Centro natural Punta Culebra, auf einer der vier Inseln, die der Damm Calzada de Amador mit dem Festland verbindet. Die Meeresforschungsstation, eine Kooperation mit dem Smithonian Institute, bietet etliche Aquarien und Terrarien, winzige Frösche und Kröten, und viel Information. Waschbären, Iguanas und Faultiere leben hier, und diesmal sehen wir sogar ein Faultier, das sich bewegt, und zwar gar nicht so langsam. Fregattvögel und Pelikane ziehen majestätisch ihre Runden, und der Blick über die Bucht bis zur Amerika-Brücke über den Kanal ist großartig.
Ebenfalls am Damm befindet sich das BioMuseo – schon allein das Gebäude, entworfen von Frank Gehry, ist ein Hingucker. Das Museum, großartig konzipiert, befasst sich mit der Entwicklung Panamás, beginnend vor 70 Millionen Jahren, und zeigt die unglaubliche Biodiversität des Landes und die Geschichte der Besiedlung. Im Museumscafé bekommt man übrigens sehr guten Kaffee!
Dann ging es in den alten Stadtteil Casco Viejo. In der Iglesia de San Francisco de Asis wollten wir eigentlich den Turm besteigen, wegen des Rundumblicks über den alten Stadtteil; der Turm war gesperrt, stattdessen fanden wir zu unserer Verblüffung zwei riesige Modellanlagen in der Kirchenempore, einmal Bethlehem und einmal eine weihnachtliche geschmückte amerikanische Kleinstadt. Auf der Plaza vor der Kirche steht eine große Statue zu Ehren Simón Bólivars; auf der Spitze der Statue sitzt ein Geier. Manchmal auch zwei oder drei. Und die Geier kümmern sich auch um den Müll.
Ein paar Blocks weiter, an der Plaza de la Independencia, liegt die schöne Basilica Metropolitana Santa Maria la Antigua und auch das Museo del Canal interoceánico. Bereits Anfang des 16. Jahrhunderts kamen die ersten Ideen für eine Verbindung zwischen Karibik und Pazifik auf, viele Pläne wurden geprüft und verworfen, dann kam das französische Projekt unter Lesseps, das scheiterte und schließlich wurde der Kanal dann doch gebaut. Die Ausstellung endet aktuell mit der Dokumentation der Vertragsunterzeichnung durch Präsident Jimmy Carter im Jahr 1977, zur Übergabe des Kanalgebietes 1999. Ende dieses Jahres soll ein weiterer Teil des Museums die Entwicklung seither nachzeichnen.
Der ganze Stadtteil bietet eine Mischung aus liebevoll restaurierten kolonialen Gebäuden und dazwischen Ruinen, wie etwa die altehrwürdigen Mauerreste der Iglesia de la Compaña de Jesús oder des Convento de Santo Domingo. Auf der Plaza de Francia finden wir einen großen Obelisken mit dem gallischen Hahn an der Spitze und Büsten der am französischen Kanalprojekt beteiligten Personen, allen voran F. Lesseps, dahinter im Paseo Estebán Huertos die Geschichte des Kanalbaus auf 10 großen Steintafeln. Auf der anderen Seite der Mauer ein paar Bäume und Büsche, auf denen sich die Vögel bereits zur Nachtruhe niederlassen.
Day 167 – Panamá City
In the morning it is raining, but soon after breakfast the weather gets a little bit better and we visit the Nature Center at Punta Culebra, one of the four islands connected to the mainland by the Calzada de Amador dam. The research station, a cooperation with the Smithonian, offers aquariums, tiny frogs and toads and a lot of education and information. Racoons, Iguanas and Sloths live here; we even get to see a sloth move, rather fast, too. Huge frigate birds and pelicans are soaring over our heads, and the view of the bay including the Bridge of the Americas is great.
Another great spot on the dam is the BioMuseo – the extravagant building, designed by Frank Gehry, is a sight on its own. The museum explains the evolution of Panamá, beginning about 70 million years ago – give or take a decade -, the incredible biodiversity of the country and the history of human settlement. The museum café offers very good coffee, by the way.
Next stop: the old quarter Casco Viejo. We wanted to climb the bell tower of the San Francisco de Asis church for the view over the old quarter; unfortunately, the tower was not accessible, but to our astonishment we found 2 large model displays inside the church, one of Bethlehem and the other one of a small American town with Christmas decoration. On the central plaza right in front of the church there is a large statue honoring Simón Bólivar, with a huge vulture on top; sometimes two or three. And the vultures take care of the garbage, too.
The beautiful Basilica Metropolitana Santa Maria la Antigua is situated a few blocks away, at Plaza de la Independencia, as well as the Museo del Canal interoceánico. The first ideas for a passage between the Caribbean and the Pacific Ocean were born at the beginning of the 16th century, many plans were developed and canceled again, then the French came and couldn´t finish the project, and finally the canal was built under US American management. The exhibition ends with pictures and info about the treaty signed by then US president Jimmy Carter in 1977, returning the rights to and the land around the canal to Panamá in 1999. At the end of this year a new part of the exhibition will continue the story of this gigantic project.
Casco viejo is a mix of carefully restored colonial buildings and ruins in between, like the remains of the walls of the Iglesia de la Compaña de Jesús or of the Convento de Santo Domingo. At Plaza de Francia we find a large obelisk with the gallic cock on top and busts of personalities of the French canal project, most important F. Lesseps. Behind the obelisk, at Paseo Estebán Huertos, there are ten large stone plaques, telling the story of the Panamá Canal. On the other side of the wall, on bushes and trees, birds are preparing for the night.

Freitag / Friday, September 30, 2022
Tag 166 – Von El Valle de Anton nach Panama City
In der Früh nützen wir das WiFi an der Tankstelle für die weitere Planung. Da sich die Abfahrt des Schiffes, mit dem unser Krasses Pferd nach Kolumbien fahren wird, auf den 10.10. verschoben hat, müssen wir erst am kommenden Montag zur Inspektion, und nicht heute. Also haben wir wirklich Zeit für einen Abstecher ins Gebirge, es geht nach El Valle de Antón. Die Straße ist streckenweise eine Herausforderung – wegen der Steigung, der Straßenbelag ist ganz gut. Der Ausblick vom Mirador el Valle ist sensationell, das auf einen Felsen aufgemalte Smiley ist als „happy Face“ in Google Maps zu finden, und beim Aussichtspunkt Mirador del Cruz beginnt es zu regnen.
Sehr schade, damit fallen sämtliche Optionen für Wanderungen rund um El Valle ins Wasser. Also begnügen wir uns mit einem Besuch im EVACC Amphibian Conservation Center, einer Non-profit Organisation, die gefährdete Pfeilgiftfrösche züchtet und auch Frösche, Echsen und Schlangen aufnimmt, die aus illegalem Tierhandel stammen und beschlagnahmt wurden. Und hier sind wir dann auf das Gold von Panama gestoßen – nämlich auf den berühmten und leider auch gefährdeten Panama Goldfrosch.
Es regnet nach wie vor, also geht es wieder hinunter Richtung Küste und dann Panama City. Baustellen, Straßensperren und Umleitungen machen die von der Navigation vorgeschlagene Strecke über die „Puente de las Americas“ unmöglich, die Alternativroute führt uns zu einer Mautstelle und einer Straße, die nur LKWs fahren dürfen. Danke, Google Maps! Also umdrehen, wieder auf die Panamericana und die Strecke über die „Puente Centenario“, die Jahrhundertbrücke, nehmen. Und dann sehen wir das erste Mal den Panama-Kanal – auch im Dunkel beeindruckend. Wir stauen uns noch eine halbe Stunde Richtung Panama City, dann sind wir am Damm Calzada de Amador angelangt und richten uns am Parkplatz für die Nacht ein, mit einem tollen Panorama der nächtlichen Skyline von Panama City. Wir plaudern mit zwei netten Argentiniern und einer italienischen Familie, die auch einen Camper haben und schon vom Nordcap bis Marokko gereist sind. Spaziergänger und Jogger kommen vorbei, Waschbären kümmern sich um Essensreste, und irgendwann ist dann hoffentlich endlich der letzte Partybus vorbeigefahren, damit wir schlafen können.
Day 166 – From El Valle de Anton to Panama City
In the morning we use the very fast WiFi at the gas station to plan the next days – the ship transporting our camper to Colombia is delayed and will leave on oct 10th, so we have to be in Panama City for inspection on Monday, not today. This gives us more tome for sightseeing and we drive to El Valle de Antón. The road is – for some miles – a challenge because of the steep grades uphill and downhill (the paving is mostly ok). The view from Mirador El Valle is sensational, the large Smiley, painted on a rock, can be found on Google Maps, and at Mirador del Cruz – also a great view from up there – it starts raining.
This is a pity because all plans for hiking around El Valle are drowning right now. So, we visit the EVACC Amphibian Conservation Center, a non-profit organization, which breeds critically endangered venom frogs. They also provide a home for frogs, lizards and snakes which had been confiscated due to illegal pet trade. And here we found Panama´s golden treasure – the famous and endangered Panama golden frog.
It is still raining, so we drive to the coast again and towards Panama City. Construction zones, closed roads and diversions prevent us from following the route to the “Puente de las Americas” which the navigation suggested, the alternative route leads us to a toll road reserved for cargo trucks only – thank you, Google Maps! So, we turn around, towards the “Puente Centenario” – and then we get to see the Panama Canal for the first time – amazing, even in the dark of the night. We are slowly moving through the heavy traffic direction Panama City till we reach the dam Calzada de Amador where we are planning to stay for the night, with a great view of the night skyline of Panama City. We chat with two nice Argentinians and a family from Italy, who also have a camper and have been traveling from the North cape to Marokko. Walkers and joggers are passing by, racoons take care of left-over food and party buses drive by, with very loud music. Hopefully they stop their service at some point so that we can get some sleep.

Donnerstag / Thursday, September 29, 2022
Tag 165 – Weiter auf der Panamericana
Erster Punkt heute: eine Filiale der Banco General aufsuchen und die Gebühren für die Verschiffung unseres Krassen Pferdes von Panama nach Kolumbien einzahlen. Das ist aber gar nicht so einfach, das geht in der Bank weder mit Bankomat- noch mit Kreditkarte, und Überweisung geht schon gar nicht; man muss am Bankomaten (vor der Bank, nicht in der Bank) US-Dollar holen, dann mit den Geldscheinen in die Bank und sie dort wieder abgeben, um die Zahlungsbestätigung zu bekommen. Sollte man im Jahr 2022 nicht für möglich halten, ist aber so. Und jetzt haben wir zwei Bankbestätigungen auf Papier aus Panama, also Panama-Papers, quasi.
Dann haben wir die nette Pfarrkirche von Aguadulce, San Juan Bautista, besucht und anschließend das Regionalmuseum, das ehemalige Salz- und Zuckermuseum. Aguadulce liegt in der Ebene nahe der Pazifikküste; es wird Zuckerrohr angebaut und in Las Salinas bis vor einigen Jahren in flachen Teichen auch Salz gewonnen. Zusätzlich ist hier das Zentrum der Shrimpszucht. Die Mangrovenwälder an der Küste sind ein Vogelparadies.
Nächster Halt: die archäologische Stätte mit Museum und Gräbern in El Caño, bei Natá. Hier wurden Gräber mit reichen Grabbeigaben gefunden, fantastischer Schmuck aus Jade und Gold sowie Keramik. Eine Reihe Stelen hält Wache über die umliegenden Hügel, unter denen viele weitere Gräber ruhen. Im Ort Natá befindet sich die Basilika Menor de Santiago Apóstol, die zweitälteste Kirche des amerikanischen Doppelkontinents mit einem wunderbaren Holzaltar und einer schönen Holzdecke. Der ganze Ort ist mit farbenfrohen Wandbildern geschmückt.
Und dann schauen wir noch in Penonomé vorbei, wo im zentralen Park noch ein alter Musikpavillon steht, und auch eine Statue für Simón Bolívar; gleich dahinter befindet sich die hübsche, weiß getünchte Pfarrkirche San Juan Bautista.
Wir kehren wieder auf die Panamericana zurück – eigentlich wollten wir ja in die Berge fahren, nach La Valle de Antón, aber die dunkelschwarzen Gewitterwolken und die ab und zu aufzuckenden Blitze genau in Fahrtrichtung belehren uns eines Besseren. Wir bleiben einfach wieder an einer Tankstelle der gleichen Kette wie gestern, und fahren erst morgen früh weiter.
Day 165 – Continuing on the Panamerican Highway
First order of the day: finding a Banco General to pay the fees for the shipping of our camper from Panama to Colombia. Not so easy, payment cannot be done by debit or credit card, let alone by bank transfer. We had to get cash from the ATM (outside, not inside the bank), go back inside and deliver the money to the cashier to get the payment confirmation. And now we have two printed bank declarations from Panama – Panama-papers, so to speak.
Then we visited the nice church of Aguadulce, San Juan Bautista, and the regional museum, the former salt and sugar museum. Aguadulce is situated on flat land near the Pacific coast, there is a sugar cane and – until recently – sea salt mining industry in Las Salinas, and shrimp farming. The mangroves along the coast are a paradise for birds.
Next stop: the archeological site El Caño near Natá with museum and grave sites. The archeologists found fantastic funeral offerings in the graves, fantastic jewelery made of gold and jade, and a lot of ceramcis. A row of stone stele seem to be watching over the surrounding mounds, where many more graves a hidden. In the center of Natá there is the Basilica Menor de Santiago Apóstol, the second oldest church of the Americas with a wonderful wooden altar and wooden ceiling. Colorful murals can be found all over the village.
Finally, we visit Penonomé; in the central park there is an old music pavillon, and a statue for Simón Bolívar, and close to the park there is the nice, white painted church San Juan Bautista.
We return to the Panamericana, planning to drive to La Valle de Antón, but dark black storm clouds and lightning in exactly the direction we would need to go make us decide otherwise. We find a gas station of the same franchise where we spent last night, so we just stay here.
