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220725 – Oklahoma II >

Montag/Monday, July 25, 2022

Tag 99 – Oklahoma II

Das Kapitol in Oklahoma City hat gleich mehrere Besonderheiten aufzuweisen – zwei Bohrtürme am Gelände, eine Statue eines Native American auf der Kuppel, genannt „Guardian“, und die Kuppel wurde erst 2002 fertig gestellt, 85 Jahre nach dem Bau des Kapitols. Abgeordnetenhaus und Senat sind hell und freundlich, ebenso die luftige Rotunde mit einem Rundumgemälde, das den Abendhimmel über Oklahoma zeigt, mit rosafarbenen Wölkchen. Es gibt ein gut gemachtes Museum im Untergeschoß, im ganzen Gebäude viele Gemälde zur Geschichte Oklahomas und auch von berühmten Persönlichkeiten – so haben wir hier auch Will Rogers wieder getroffen.

Und dann sind wir die Route 66 weiter nach Westen gefahren, wo immer möglich auf der alten, originalen Straße, an der wir in vielen kleinen Orten viele Zeugnisse der großen Vergangenheit der „Hauptstraße Amerikas“ gefunden haben:

  • El Reno – ein riesiges, dreidimensionales „66“ Zeichen
  • Calumet – drei Muffler Men, große Fiberglasskulpturen am Straßenrand
  • Clinton – das Route 66 Museum, das die Geschichte von Amerikas Hauptstraße in Jahrzehnte gliedert und sehr geschickt in historischen Kontext einbettet
  • Canute – das alte Hinweisschild für das Cotton Boll Motel
  • Elk City – das National Route 66 Museum, ein großes Freilichtmuseum, bewacht von Myrtle, der überlebensgroßen Katchina-Puppe
  • Erick – ein Wandgemälde von Musiker Roger Miller (den Disney-Fans als Stimme von Alan-a-Dale in „Robin Hood“ bekannt)
  • Texola – das aus nur einem einzigen Raum bestehende Gefängnis

Und dazwischen immer wieder verrostete Autos, verfallene Gebäude, ehemalige Neonschilder, und darüber endloser Himmel mit „Toy-Story-Tapeten“ Wolken (auch das ist etwas für Disney Fans).

Day 99 – Oklahoma II

Oklahoma´s State Capitol is special – there are oil rigs on the capitol grounds, the statue of a Native American, called “Guardian”, stands on top of the dome, and the dome itself wasn´t completed until 2002, 85 years after the construction of the building. House and Senate have elaborate ceilings and bright colors, the airy rotunda shows Oklahoma´s evening sky with pink clouds. There is a very interesting museum in the basement, a lot of paintings all over the building including the portraits of famous personalities – of course we found Will Rogers there.

And then we followed Route 66 westward, wherever possible on the old original road; in many small towns we found witnesses of the history of the “Main Street of America”:

  • El Reno – a huge, three-dimensional „66“ sign
  • Calumet – three Muffler Men, huge fiberglass sculptures along the road
  • Clinton – the Route 66 Museum, which tells the history of Rote 66 decade for decade, in historic context
  • Canute – the old Cotton Boll Motel sign
  • Elk City – the National Route 66 Museum, a large open air museum, guarded by Myrtle, the larger than life Katchina doll
  • Erick – a mural of musician Roger Miller (Disney-Fans know his voice as the voice of Alan-a-Dale in „Robin Hood“)
  • Texola  – the single-room jail

And we also found lots of rusty old cars, buildings in disrepair, old motel or restaurant signs, under an endless blue sky with white “Toy Story Wallpaper” clouds (Disney/Pixar fans will know…..)

Route 220725

220722 – Austin, Texas >

Freitag/Friday, July 22, 2022

Tag 96 – Austin, Texas

Das Kapitol in Austin, der Hauptstadt von Texas, ist ein mächtiges Bauwerk aus rotem Granit. Unter der großen Rotunde finden sich im Terrazzoboden die Siegel aller sechs Staaten, deren Flaggen je über Texas geweht haben – Frankreich, Spanien, Mexiko, Republik Texas, Konföderation und schließlich USA. Oben in der Kuppel ist ein einzelner großer Stern zu sehen, „Texas“ ist deutlich zu lesen. Das Abgeordnetenhaus ist der größte Raum im Gebäude mit Arbeitsplätzen für 151 Abgeordnete. Um Im Senat erwartet uns dann eine Überraschung – es gab gleich 2 Senatoren namens Weinert – ein hilfreicher Mitarbeiter schaut für uns in seiner Datenbank nach und drückt uns schließlich mehrere Seiten Papier in die Hand, mit links für weitere Recherchen.

In der schönen Parkanlage rund um das Kapitol finden sich Denkmäler und Monumente aus allen Abschnitten von Texas´ Geschichte, und im Besucherzentrum gibt es dann, neben einer Ausstellung zur Geschichte von Texas, noch ein Capitol – aus LEGO!

Nach einem erfolgreichen Zwischenstopp bei einem Spielzeuggeschäft machen wir uns dann auf den Weg nach Dallas – in der Abenddämmerung erreichen wir die City und können noch ein paar schöne Fotos von der Skyline machen

Tag 97 – Austin, TX

The capitol in Austin, TX, is an impressive building made of sunset red granite. The terrazzo floor under the great rotunda shows the seals of all six states whose flags flew over Texas – France, Spain, Mexico, the Republic of Texas, the Confederacy and finally the USA. High up in the rotunda “Texas” is clearly visible on a single large star. The House of Representatives is the largest room in the building, 151 representatives work here. And the Senate has a surprise for us in store – there were two Senators named Weinert serving here – a very helpful staff member finds information in the legislative reference library of Texas and prints several pages of paper for us, for further research.

In the beautiful park around the capitol there are many monuments with reference to Texas´ history, and inside the visitor center we find a nice exhibition about Texas´ history, and a large scale model of the capitol – made from LEGO.

After a successful stop at a toy store, we continue towards Dallas – we reach the city at dusk, right in time for some nice pictures of the skyline.

Route 220722

220711 – Unbekanntes Florida >

Montag/Monday, July 11, 2022

Tag 85 – Unbekanntes Florida

Wir waren schon so oft in Florida, aber die Hauptstadt Tallahassee und das ganze Gebiet westlich davon haben wir noch nie besucht – also Neuland für uns. Das Kapitol in Tallahassee ist, na ja, schwer zu beschreiben – nennen wir es mal „anders“. Das alte Kapitol wurde nach vielen Zu-, Um- und Rückbauten gerade noch vor dem Abriss bewahrt und präsentiert sich im Zustand von 1902, schlicht und ohne Schnörksel; die lustigen rot-weiß-roten Markisen verleihen dem Gebäude ein wenig Eisdielen-Charme. Aber der Neubau dahinter ist echt nicht unser Fall – seltsame Architektur aus den 70ern, funktionell, sehr spröde. Aber dann versöhnt uns eine Plakette in der Hall of Fame / Tourismus wieder – natürlich hängt Walt Disney hier!

Weiter geht es, durch Grünland mit „Achtung, Bär“-Schildern am Straßenrand, an die Küste, wo wir bei Carabelle ein nettes Plätzchen finden und den Nachmittag am Strand verbringen – es ist drückend schwül, und auch das warme Wasser im Golf bringt nur wenig Abkühlung. Da ist der abendliche Platzregen mit Gewitter in Panama City doch erfrischender, es kühlt ein wenig ab und dampft nicht mehr so.

Day 85 – Unknown Florida

We have been to Florida more than 30 times, but we have never visited the capital Tallahassee, or the panhandle – so this is new for us. The capitol in Tallahassee is, well, difficult to describe – let´s say, it is different. The old capitol barely survived – after several reconstructions, additions and changes there were plans to demolish it, but finally it was saved and restored to its state of 1902; the funny, red and white awnings reminded us of an ice cream parlor. But the new capitol building looked really strange to us – functional, unattractive 70s architecture. But then we found Walt Disney in the Tourism Hall of Fame inside the building, and

We continue south, on highways through endless green with “caution, bears” – signs, till we find a nice spot on the beach near Carabelle. It is unbearably hot and humid, so we stay the afternoon, take a nap and go for a swim – but the water in the Gulf of Mexico is too warm to be refreshing. We drive to Panama City, cross a time zone line, and enjoy the rain in the evening – after a little bit of thunder and lightning it is cooler and less humid.

Route 220711

220629 – South Carolina >

Mittwoch / Wednesday, June 29, 2022

Tag 73 – South Carolina

An sich wollten wir gestern die historische Baumwollbörse in Augusta, Georgia, besuchen – wir waren auch dort, nur um herauszufinden, dass das Gebäude mittlerweile eine Bank beherbergt und nicht zu besichtigen ist (außer für Bankgeschäfte). Schade, ist aber auch von außen ein sehr schöner Bau im viktorianischen Stil – allerdings im Regen – wir hoffen auf bessere Fotos bei Sonnenschein in der Früh. Dafür finden wir dann 2 Blocks weiter an der Marina einen schönen Übernachtungsplatz, mit Aussicht auf den Savannah River und die Hausboote, etliche davon mit blumenbestückten Veranden.

Nach einer ruhigen Nacht beginnt es in der Früh wieder zu regnen, also keine besseren Fotos – wir fahren Richtung Columbia, South Carolinas Hauptstadt. Am Kapitol fallen uns als erstes die Sterne auf der Fassade auf, die auf die Einschläge der Kanonenkugeln im Bürgerkrieg hinweisen. Innen wundern wir uns ein wenig über die ungewohnt starke Polizeipräsenz – auf Nachfragen heißt es, man ist auf Abruf wegen eventuell zu erwartender Proteste aufgrund des aktuellen Entscheids des Obersten Gerichtshofs bezüglich Abtreibungen. Aber es schüttet draußen, und die Straßen sind leer. Das nächste Ungewohnte ist dann die Innenarchitektur, die uns an eine Hotellobby eines teuren Nobelhotels erinnert. Schöne Farben, schmiedeeisernes Stiegengeländer, die Wände nicht einfach tapeziert, sondern mit Stoff bespannt, in den das Siegel von South Carolina eingewoben ist. Und schließlich der Architekt – Johann Niernsee – ein emigrierter Österreicher, dessen Sohn das Gebäude dann fertiggestellt hat.

Dann geht es nach Bishopville – wenn schon gestern keine Baumwollbörse, dann heute wenigstens das Baumwollmuseum. Es ist klein, aber fein, hat viele original Geräte und Maschinen bis hin zu einem Sprüh-Flugzeug zu bieten und wir haben den Weg der Baumwolle vom Feld in die Fabrik kennengelernt, und auch den Baumwollkapselrüsselkäfer (schon das Wort klingt grässlich). Außerdem haben wir erfahren, dass die Dollar-Scheine zu 70 – 80% aus Baumwolle bestehen – und außerdem haben wir zum überhaupt allerersten Mal einen 2-Dollar-Schein in der Hand gehalten – das war unser Wechselgeld, nachdem wir ausnahmsweise mal bar bezahlt haben. Dieser Schein wird natürlich NICHT ausgegeben!

Day 73 – South Carolina

Yesterday we had planned to visit the historic Cotton Exchange in Augusta, GA – we were there, only to find out that there is a bank inside and you can´t visit (except for bank stuff). Pity because it is a very elaborate building in high-Victorian style. We took some pictures in the rain, hoping for better weather the next morning, and then we found a very nice spot for the night at the marina, looking at the Savannah River and the houseboats with little front porches full of flowers.

After a quiet night it started raining again, so no sunshine photos of the Cotton Exchange – we drive direction Columbia, South Carolina´s capital. First thing we notice at the State Capitol are several bronze stars, marking the hits from cannons the building took during the Civil War. Inside the Capitol we are astonished to see police presence in unusual numbers. Asking politely why, we got the answer that they were only on stand-by in case any protesters would try to enter the building (Supreme Court – Roe vs. Wade) – but it is raining and the streets are empty. Next unusual thing: the interior design – it looks like the lobby of a very expensive hotel to us – beautiful colors, wrought iron staircase, on the walls not wallpaper but fabric with South Carolina´s Great seal woven into it. And by the way, the architect was an emigrated Austrian, Johann Niernsee, and his son finished the work on the building after his father´s death.

Then we continue to Bishopville to the Cotton Museum – small but very nice, with a lot of original hand tools and machines, including a spray-plane. We learn about the beginnings and the development of the cotton industry and we also get to know the Boll Weevil (nasty little bugger!). And we learn that the US dollar bills contain between 70 and 80% cotton, and – for the first time ever we hold a 2 $ bill in our hands! We paid for the museum tickets in cash, and that was the change – we will NOT spend these 2 dollars!

Roue 220629

220623 – Ein Besuch bei Jack >

Donnerstag / Thursday, June 23, 2022

Tag 67 – Nashville und Lynchburg, Tennessee: Nashville hat sehr viel zu bieten – in der Country Music Hall of Fame, in der Grand Old Opry und im Willie Nelson Museum waren wir bei früheren Besuchen schon, daher entscheiden wir uns für das Parthenon und das Kapitol. Das Parthenon, eigentlich nur als temporäre Konstruktion für die 100-Jahr-Feier Tennessees 1897 errichtet, ist angeblich eine detailgetreue Nachbildung des Originals in Athen, inklusive Friese außen und vergoldeter, 15 m hoher Pallas Athene Statue innen. Die Statue hat für unser Empfinden nicht unbedingt griechische Züge, sondern eher asiatische – werde mal meinen griechischen Kollegen daheim befragen, was er dazu meint.

Das State Capitol sitzt am höchsten Hügel Nashvilles, umgeben von einem Park, einer Baustelle und keinen freien Parkplätzen – mit höflich fragen durften wir dann auf einem reservierten Parkplatz stehen, weil wir ja nicht ins Parkhaus passen. Das Gebäude selbst ist im Greek Revival Stil erbaut, hat keine Rotunde, sondern einen Turm und noch einige weitere Besonderheiten: zwei Baumeister sind in den Wänden des Kapitols begraben, der 7. Präsident der USA, Andrew Jackson samt Gattin auf dem Gelände. Im Abgeordnetenhaus finden sich 16 Säulen, jeweils aus einem einzigen Stein geschnitten, weil Tennessee als 16. Staat der Union beigetreten ist.

Dann wird es knapp für die Besichtigung der Jack Daniels Destillerie in Lynchburg. Ich buche online, bekomme für Sigi die 16 Uhr Tour, für mich aber nur mehr die um 15:30, das geht sich mit der Fahrzeit nicht aus. Eine email hat das Problem gelöst, und die netten Mitarbeiter haben mich umgebucht – danke schön! Und die Tour hat sich wirklich ausgezahlt – wir hatten einen grandiosen Guide (dessen Namen ich leider vergessen habe), der uns durch das Gelände geführt und die Geschichte des Traditionsunternehmens mit Begeisterung vermittelt hat. Mr. Jack Daniel hat die Kunst des Destillierens als Jugendlicher von Nathan „Nearest“ Green gelernt, einem schwarzen Sklaven; als Daniel die Destillerie gründete, stellte er den dann schon befreiten Nearest als ersten Master Destiller bei sich an, und gab später sein Wissen an George Green, den Sohn von Nearest weiter. Bis zum heutigen Tag arbeiten Nachkommen der Familie Green bei Jack Daniels. Jede einzelne Jack Daniels Flasche, die irgendwo auf der Welt verkauft wird, wird hier produziert und abgefüllt. Schlusspunkt der Führung war dann die Verkostung, gut gemacht mit viel Erklärung, dennoch ist Whiskey nicht meines … wenn man aus dem Jack Daniels Honey Whiskey Likör den Alkohol rausnehmen könnte, könnten wir nochmals drüber reden ….

Wir wollten dann eigentlich in „Historic Lynchburg“ (= 1 Platz mit Shops rundherum) essen gehen, Stichwort „Whiskeyburger“ aber leider war alles geschlossen – also ins Auto und weiter Richtung Chattanooga, Tennesse.

Day 67 – Nashville & Lynchburg, TN: Nashville has a lot to offer – we have already been to the country Music Hall of Fame, the Grand Old Opry, the Willie Nelson Museum during previous visits. So we decide to see the Parthenon and the State Capitol. The Parthenon, originally only planned as temporary construction for Tennessee´s Centenary in 1897, is supposed to be an exact copy of the original in Athens, Greece, complete with the frieze on the outside and the 42ft golden Pallas Athena inside. The goddess doesn´t look very Greek to us, but a bit Asiatic – I´ll have to ask my Greek colleague at home for his opinion.

Tennessee´s State Capitol sits on the highest elevation in the city, surrounded by a park, some construction work and no available parking lots. After asking very politely they let us park on a reserved lot because we don´t fit into a parking structure. The building itself was bult in Greek revival style, made completely of stone, does not have a rotunda but a tower, and some other distinctive features: two of the architects are buried within its walls, President Andrew Jackson and his wife a buried on the grounds; in the House there are 16 columns, each one made of one single stone, because Tennessee was the 16th state to join the Union.

After the Capitol tour we don´t have much time to get to Lynchburg, to visit the Jack Daniels Distillery. Sigi is driving, I book the tours online but somehow I goof with the time so we get confirmation for two different tours on two different time slots. An email later the problem is solved and I can join Sigi on the same tour – THANK YOU, guys! We had a fantastic guide (unfortunately we forgot his name), he gave us a great tour including the well and the fire engines, he made the story of Jack Daniel come to life. Mr. Daniel had learned how to distill whiskey from Nathan “Nearest” Green, a black slave; when Daniel founded the distillery, he asked the then already free Nearest Green to come work for him and him his first Master Distiller – Americas first black Master Distiller. Later Daniel passed his knowledge on to George Green, the son of Nearest Green, and to this day there are still members of the Green family working at the Distillery. Every single Jack Daniels Whiskey bottle whoch is sold somewhere in the world is produced and bottled here. The tour ended with a whiskey tasting … no, the county is a dry county … it ended with an educational sampling, with a lot of explanations. Still, whiskey is not my drink … but if they could somehow take the alcohol out of Jack Daniel Honey Whiskey, I might think it over …

After the tour we wanted to go for dinner in Historic Lynchburg (which actually consists of one parking lot with a lot of shops on all sides), home of the “Whiskeyburger”, but everything was closed, so we continued direction Chattanooga, TN.

Route 220623

220620 – Kentucky >

Montag / Monday, June 20, 2022

Tag 64 – Kentucky: Das Kentucky Welcome Center an der Interstate empfängt uns mit einer klaren Ansage – in Kentucky gibt es mehr Fässer Bourbon als Menschen – wir sind gespannt. Als erstes geht es aber in die Hauptstadt Frankfort zum Kapitol. Nebenbei bemerkt: langsam verstehen wir, warum bei jedem Ort in den USA die Abkürzung für den Bundesstaat dabeisteht – Google maps wirft bei der Suche nach „Frankfort“ gleich 5 Orte mit diesem Namen in den USA aus, auch „Vienna“ gibt es mehrere!

Frankfort ist eine nette, kleine, sehr grüne und hügelige Stadt – man fährt über einen Hügel und steht plötzlich staunend vor dem riesigen Kapitol. Die MitarbeiterInnen am Eingang sind sehr nett und zuvorkommend, wir bekommen quasi eine Privatführung (es sind keine weiteren Interessenten da) mit sehr detaillierten Informationen, hier ein paar Highlights: die Wandpanele im Supreme Court sind aus Mahagoni aus Honduras und somit unersetzlich – Honduras liefert kein Mahagoni mehr; der rote Marmor-Türrahmen im Abgeordnetensaal ist aus Kashmir (damals zu Indien gehörend, heute Pakistan), der Empfangsraum für Staatsgäste ist dem Salon Maria Antoinettes in Versailles nachempfunden und bietet mit den beiden Spiegeln an den Längsseiten eine scheinbar ins Unendliche gehende Perspektive. Unter der Rotunde steht ein Standbild für Abraham Lincoln, der in Kentucky geboren wurde, auch ein anderer berühmter Sohn Kentuckys, Colonel Harland Sanders, ist mit einer Büste verewigt. Fun fact: auch George Clooney und Johnny Depp sind aus Kentucky – haben aber noch keine Büste bekommen. Dafür gibt es auch hier, so wie in Des Moines, Iowa, eine Puppenparade der First Ladies – mit dem Unterschied, dass es keinen First Husband unter den Puppen gibt – wenn eine Gouverneurin im Amt war, wurde sie und nicht der Gatte als Miniatur im Angelobungs-Outfit in die Vitrine gestellt.

Bei der Abfahrt vom Kapitol erhaschen wir noch einen kurzen Blick auf das Anwesen des Gouverneurs, dann geht es Richtung Clermont zur Jim Beam Destillerie. Aber mit der geplanten Besichtigung wird es nichts – geschlossen. Das gleiche bei Four Roses – auch zu heute. Na dann müssen wir halt statt einer Kentucky Bourbon eine Tennesse Whiskey Destillerie besuchen; für den Moment begnügen wir uns mit Mittagessen bei Kentucky Fried Chicken (wenn wir schon in Kentucky sind). Der härteste Schlag kommt aber erst: Sigi will bei Starbucks einen Kaffee holen – die haben doch tatsächlich nur Tee, weil ihnen der Kaffee ausgegangen ist?!?! Sollte man echt nicht für möglich halten!

Letzte Chance für Kentucky, einen bleibenden positiven Eindruck bei uns zu hinterlassen: Land between the Lakes – ein großes Naturschutzgebiet zwischen Cumberland River und Kentucky Lake, teils in Kentucky und teils in Tennessee gelegen, mit wilden Bison- und Rentierherden. Und das hat uns dann wieder versöhnt. Für US $ 5.- an der Self Service Station öffnet sich das automatische Tor und man kommt in das Schutzgebiet, durch welches eine Ringstraße führt, die man so oft fahren kann wie man möchte – nur bei Einbruch der Dunkelheit muss man draußen sein. Also 2 Runden gefahren, Fotosafari vom Dach vom Krassen Pferd aus gemacht, Bisonnachwuchs beobachtet, Truthennen und Rentiere gesichtet, nur Rudolph war nicht dabei.

Day 64 – Kentucky: First important information at the Kentucly Welcome Center: In Kentucky there are more barrels of Bourbon than people – well, we´ll see. But first we head towards the capital Frankfort to see the capitol. By the way, we now understand why there is always the abbreviation for the state behind every city name in the US – on Goggle maps we found 5 different Frankforts in the US (and there are also several Viennas!)

Frankfort is a nice small, very green city in between rolling hills – with a huge capitol. The lovely employees at the reception decided to give us a private tour (we were the only visitors at this time) and so we heard a lot of interesting information: the Mahogany paneling in the Supreme Court is from Honduras and irreplaceable because Honduras does not export Mahogany anymore; the red marble of the door frame in the  House came from Kashmir (former part of India, now Pakistan); the reception room for dignitaries is modelled after Maria Antionette’s room in Versailles, France, two large mirrors on both ends of the room create the illusion of an infinite view. In the Rotund we find a sculpture of Abraham Lincoln, born in Kentucky; another famous son of Kentucky, Colonel Harland Sanders, is honored with a bronze bust. Fun fact: two other famous Kentuckians don´t have their busts standing there yet – George Clooney and Johnny Depp. But there is a doll collection of the First Ladies of Kentucky in their inauguration gowns, similar to the one in Des Moines, Iowa (only difference – no First Husband here – when Kentucky had a female governor, a miniature doll of her got added to the collection)

Leaving the capitol area we catch a glimpse of the governor´s mansion, then we drive towards Clermont to visit the famous Jim Beam distillery, only to find out that it is closed on Mondays and Tuesdays. Ok, Four Roses distillery then – also closed! Ok, then it will be a Tennessee Whiskey distillery in a few days instead of Kentucky straight Bourbon, and now at least lunch at KFC (in Kentucky – ha!). We But the biggest disappointment is this: Sigi is going to Starbucks – they only serve tea, they ran out of coffee?!?! Can you imagine that?

Last chance for Kentucky to impress us: the Land between the Lakes, a large national recreation area between Cumberland River and Kentucky Lake, with an elk and bison prairie. And that was worth the US $ 5.- fee at the self-service entrance station. There is one ring road which you can drive as many times as you like, you just have to get out of the sanctuary at dusk. So we drove two slow rounds, took many pictures, even from the roof of our camper, saw young Bisons, turkey hens, elk and deer – just no Rudolph!

220618 – Indiana >

Samstag / Saturday, June 18, 2022

Tag 62 – Indiana: Jeder der US-Bundesstaaten hat eine Art Spitznamen, so z.B. ist Florida der Sonnenschein-Staat oder New Jersey der Garten-Staat. Woher Indiana den Beinamen „Hoosier State“ hat, und was er bedeutet, konnte uns heute niemand wirklich erklären, deutsche Übersetzung gibt es auch nicht. Die freundliche Mitarbeiterin im Kapitol in Indianapolis, der Hauptstadt von Indiana, meinte, es käme von „Who is there?“ – wer ist da? Egal – wir sind da, und wir schauen uns das Kapitol an, mit imposanten Säulengängen, verspielten Kandelabern in den Gängen und einem sehr ausgefallenen Luster im Repräsentantenhaus. Besonders nett fanden wir den Bison, der zum „Bisontennial“, dem 200. Geburtstag von Indiana im Jahr 2015 hier aufgestellt wurde – der Bison ist das Wappentier von Indiana.

Ein kurzer Spazierweg führt vom Kapitol zum Kanal, der 1836 eigentlich als Transportweg geplant wurde und den Eerie-See-Kanal mit dem Ohio-River verbinden sollte; da der Staat Indiana aber 1839 bankrott ging, wurde der Kanal nie fertiggestellt und dient nun als Innenstadt-Erholungsgebiet mit Tretbooten und Kajaks, Enten und Wandgemälden unter den zahlreichen Brücken.

Und wenn man in Indianapolis ist, der „Rennhauptstadt der Welt“, kommt man am Motor Speedway natürlich nicht vorbei. Der Rennkurs selbst wurde 1909 gebaut, das Museum mit den Siegerautos aus vielen Jahrzehnten steht innerhalb des Rings (man muss durch einen Tunnel unter der Rennstrecke, um ins Museum zu kommen) und ist absolut sehenswert. Das älteste ausgestellte Rennfahrzeug ist 110 Jahre alt, sogar ein rosa Fahrzeug ist dabei. Auch heute finden den ganzen Tag Rennen in verschiedenen Klassen statt, es ist laut, Reifen quietschen, Motoren heulen und Benzin liegt in der Luft.

Es ist auch sehr heiß, und wir wollen eigentlich nur mehr raus aus der Stadt – wir fahren Richtung Süden, und finden im Paynetown State Recreational Area einen netten Flecken am See, mit Strand, Picknickplätzen und heißen Duschen – da bleiben wir über Nacht. Tagsüber ist hier Party, aber sobald sich die Tages-Badegäste verziehen ist es herrlich ruhig, nur ein paar Angler sitzen unverdrossen am Ufer, sternenklarer Himmel und Vogelgezwitscher. Idyllisch!

Day 62 – Indiana: Every US State has a sort of nickname, like Sunshine State for Florida or Garden State for New Jersey, most of them self-explanatory. But we could not find an explanation for “Hoosier State”, or a translation into German. The friendly employee at Indiana´s State Capitol in Indianapolis told us, it might have come from “Who is there?” We heard several other explanations, but none of them really convincing. Doesn´t matter – we are there, so we visit the Capitol with its impressive hallways, grand staircases and great chandeliers. And we found a bison sculpture, a gift for Indianas´”Bisontennial” in 2015.

A short walk from the Capitol we find the canal, which had been planned as a transportation link between the Eerie-Canal and the Ohio River in 1836; but the state had to declare bankruptcy in 1839, so the project was never finished. Today the canal is the recreation area for downtown Indianapolis with swan boats and kayaks, ducks and murals under the numerous bridges.

You can´t miss the Motor Speedway when you are in Indianapolis. The race track has been built in 1909, the museum with a lot of victory cars is situated inside the race track (you have to use a tunnel to get to the museum) and is worth a visit. The oldest race car is 110 years old, they even have a pink victory car. There are races in various classes taking place this weekend, it is very noisy, tires are screeching, motors are howling, and the smell of gas is in the air.

It is also very hot – we get out of the city and drive south towards Paynetown State Recreational Area where we find a nice spot at the lake, with a beach, picnic area and hot showers – we decide to stay here. It is Saturday, its crowded with a bit of party feeling, but in the evening most guests leave, only a few people with their fishing routes are staying, it is a quiet night under a starry sky.

Route 220618

220615 – Missouri >

Mittwoch / Wednesday, June 15, 2022

Tag 59 – Missouri: Das war einer der schönsten und angenehmsten Übernachtungsplätze, die wir bis jetzt gefunden haben – im Schatten, am See, mit Picknicktisch, Griller, Fließwasser und WC – und niemand da außer uns …. und ein paar Trillionen winziger Mücken, die scheinbar so klein waren, dass sie durch unser Fliegengitter durchschlüpfen konnten. Wenigstens haben sie weder gebissen noch gestochen….

Weiter geht´s in den Bundesstaat Nummer 19 auf der Reise, nach Missouri. Die Straßen sowohl in Iowa als auch in Missouri sind nur mäßig gut, und der Wind ist sehr unangenehm, unser hohes Fahrzeug ist doch etwas windanfällig.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Jefferson City, Missouris Hauptstadt – das massive State Capitol ist schon aus der Ferne deutlich zu sehen. Wieder ein eigenwilliger Bau mit ungewöhnlicher Innenarchitektur – Wandgemälde in den Lunetten in den Seitengängen zeigen die Geschichte des Bundesstaates, im Erdgeschoß befindet sich das sehr interessante Missouri State Museum und unter den Bronzebüsten berühmter Missourians fanden wir unter anderem: Josephine Baker und Ginger Rogers, Präsident Harry S. Truman, Walter Kronkite und Robert. A. Heinlein, Hubble und – siehe da – Walt Disney! Da kommen wir drauf, dass Marceline, wo Disney einen großen Teil seiner Kindheit verbrachte, knappe zwei Stunden von hier entfernt liegt – hab ich bei der Reisevorbereitung nicht mal bemerkt – nicht genügend, setzen!

Dann geht es weiter Richtung Ozark Mountains, unterwegs retten wir auf dem Highway noch schnell eine Schildkröte, die die Straße queren wollte – sie war unverletzt, aber äußerst ungehalten, hat gepfaucht und versucht, mich zu beißen. Haben beim nächsten Haus angehalten, um die Schildkröte Richtung Teich hinterm Haus zu entlassen, und die freundlichen Bewohner haben gemeint: „Achtung, das ist eine Snapping Turtle, die beißt!“… jo, eh

Auf der Zufahrtsstraße zu den Meramec Höhlen finden wir einen kleinen Parkplatz mit Bootsrampe in den Meramec River, wo wir unser Nachtlager aufschlagen. Niemand da außer uns und jede Menge Vögel (laut), Frösche (sehr laut), Fledermäuse (lautlos) und Glühwürmchen (auch lautlos).

Day 59 – Missouri: The spot at Rathbun Lake was definitely one of the nicest overnight places so far –in the shade, at the lake, picnic table, grill, fresh water and clean toilets available, no one there except us …. and about a trillion tiny midgets – obviously they were small enough to get in through our insect screens. But at least they didn´t bite or sting.

We continue to state # 19, Missouri. The highways in Iowa and in Missouri are not the best, and the wind makes driving even less fun – our 11´6” high vehicle doesn´t like strong winds very much. In the early afternoon we arrive at Jefferson City, Missouris´ capital – we can see the massive State Capitol from afar. Again a very distinctive building with an interesting architecture inside. Murals in the lunettes of the hallways show Missouris´ history, the first floor houses the very interesting Missouri State Museum and among the bronze busts of famous Missourians we find Josephine Baker and Ginger Rogers, former president Harry S. Truman, Walter Kronkite and Robert A. Heinlein, and – WALT DISNEY! That´s the moment we realize that Disneys´ childhood home town Marceline is about two hours northwest from here – didn´t notice that when we prepared the travel itinerary – F, sit down!

We continue towards the Ozark mountains, on the way we rescue a turtle which tried to cross the road. She was unharmed and not injured, but not very happy about the rescue – she hissed and tried to bite me. We stopped at the next farm house to release the turtle towards the large pond in the back, when the friendly locals told us: “careful, that is a Snapping Turtle – they bite” … yes, that´s correct!

Near the road to the Meramec caverns we find a nice parking lot with a boat ramp into the Meramec River where we stay for the night. No one there except us and a lot of birds (noisy), frogs (very noisy), bats (silent) and lots and lots of fireflies (also silent).

Route 220615

220614 – Iowa >

Dienstag / Tuesday, June 14, 2022

Tag 58 – Iowa: Haben die letzte Nacht in Dubuque, Iowa, auf einem großen, leeren Parkplatz am Mississippi verbracht – nur leises Rumpeln der Züge in der Ferne und Vogelgezwitscher, und ein großer Mond über dem Wasser – beinahe kitschig. Der Parkplatz gehört zum National Mississippi River Museum & Aquarium, das sich mit der Erforschung sowie der Flora und Fauna der Wasserstraßen Nordamerikas im Allgemeinen und speziell mit dem Mississippi beschäftigt. Auch die William Black, ein altes Baggerboot ist zu besichtigen. Alles sehr gut erklärt und übersichtlich dargestellt, hat uns gut gefallen.

Anschließend hinauf auf den Hügel über der Stadt zum oberen Ende der kleinen Standseilbahn, dort gibt es ein Aussichtsdeck – toller Blick über die Stadt und den Fluss

Dann eine lange Fahrt nach Des Moines, der Hauptstadt von Iowa, zum State Capitol – diesmal ein Gebäude mit 5 Kuppeln, die Hauptkuppel ganz in Gold und einigen weiteren Besonderheiten: zB gibt es eine Puppengalerie – alle First Ladies von Iowa, jeweils im Kleid, dass sie bei der Angelobung ihres Gouverneurs-Gatten anhatten – und ein First Husband, Iowa hat nämlich jetzt eine Gouverneurin. Die Verfassung von Iowa ist ausgestellt – es handelt sich um das Originaldokument – die Verfassung von Iowa wurde erst im 3. Anlauf ratifiziert – wäre der erste Entwurf angenommen worden, würde Iowa jetzt im Norden bis Minneapolis/St. Paul reichen! Der schönste und aufwendigste Raum aber ist wohl die Bibliothek – die ist wirklich Hogwarts-würdig!

Weiter geht es Richtung Süden, morgen wollen wir Jefferson City, Missouri, besuchen. Am Weg fallen uns sogenannte Scheunen-Quilts auf – wir haben schon in Wisconsin etliche gesehen, aber keine Fotos gemacht. Am Rathbun See finden wir einen zauberhaften Platz für die Nacht und eine äußerst erfrischende Gelegenheit zum Schwimmen – war sehr willkommen nach diesem sehr heißen Tag!

Day 58 – Iowa: We spent the night on a large, empty parking lot at the Mississippi in Dubuque, Iowa. We heard only distant trains and bird songs, a huge moon hanging low over the river – a bit kitschy! The parking lot belongs to the National Mississippi River Museum & Aquarium; main theme is the exploration of North Americas waterways and their flora and fauna in general, and specifically about the Mississippi. The William Black, an old dredger boat is moored outside. Very detailed explanations, we enjoyed our visit very much.

Then we drove up the hillside to the viewing area near the top end of the little cable car – a gorgeous view over the city and the river (thank you, Kelly, for the tip!).

Then we continue, a four-hours-drive to Des Moines, Iowa’s capital, to the State Capitol – an impressive building with five domes, and some interesting details: on the first floor for example, there is a doll collection, representing all of Iowa’s first Ladies in their inauguration dresses – and one first husband because Iowa has a female governor now. Then there is the constitution on display (the original document), which has been ratified only in the third attempt – if the first draft had been accepted, the states´ northern border would be near Minneapolis/St. Paul! The most beautiful room is the library – absolutely stunning, and – in our opinion – Hogwarts-worthy!

From Des Moines we continue south, we want to visit Jefferson City, MO, tomorrow. On the road we notice several barn quilts – we have seen many more of them in Wisconsin but didn´t take any photos. At Rathbun Lake we find a beautiful spot for the night and a refreshing place to cool of – it was really very hot today so we enjoy a swim in the lake.

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220613a – Wisconsin >

Montag / Monday, June 13, 2022

Tag 57 – Wisconsin: Das State Capitol von Wisconsin in Madison hat mit ein paar Besonderheiten aufzuwarten: über einem kreuzförmigen Grundriss thront eine riesige Kuppel – der stolze Museumsmitarbeiter erklärt uns, dass dies die größte Kuppel in den USA ist, sogar größer als die Kuppel vom Kapitol in Washington, DC. Über eine Wendeltreppe gelangt man völlig problemlos auf die Außengalerie rund um die Kuppel – schöne Aussicht über die Stadt. Das kleine Museum im Inneren der Kuppel zeigt Fotos und allerlei Dinge, die früher im State House in Verwendung waren, z.B. eine alte Abstimmungsmaschine oder die alte Zentraluhr. Wieder unten angekommen,  treffen wir auf eine Gruppe Pfadfinder auf einer geführten Tour – wir dürfen uns anschließen und bekommen so die ansonsten nicht so leicht zugänglichen Räume von Senat, Repräsentantenhaus und Oberstem Gericht zu sehen. Über den Eingängen wacht jeweils ein goldener Dachs, das Staatstier von Wisconsin.

Anschließend geht es weiter nach Milwaukee ins Harley-Davidson-Museum – Das Museum und die dort ausgestellten Maschinen sowie die ganze Entstehungsgeschichte der Firma haben uns so beeindruckt, dass es noch mehr Fotos geworden sind als sonst – daher gibt es für dieses Museum einen eigenen Blogeintrag.

Als wir aus dem Museumsshop herauskommen, ist es stockfinster, es beginnt zu blitzen und zu donnern, die ganze Atmosphäre ist richtig unheimlich, und dann setzt sintflutartiger Regen ein. Wir fahren wieder am architektonisch eigenwilligen American Fields Stadium vorbei, das wir bei der Einfahrt in die Stadt gut fotografieren konnten – jetzt ist es nur mehr schemenhaft zu erahnen, so schlecht ist die Sicht. Milwaukee schwemmt uns aus der Stadt hinaus.

Day 57 – Wisconsin: Wisconsins´ State Capitol in Madison, WI, has a cross-shaped layout with a huge dome – the largest one in the US, even larger than the one on the Capitol in Washington, DC, as a proud staff member explains to us. The easily accessible outside gallery around the dome offers a great view of the city. The museum around the dome presents a nice collection of artefacts, like an old voting machine (the first one world-wide) or the old master clock. Back downstairs, we join a group of Boy Scouts on a guided tour, so we get to see House, Senate and Supreme Court chambers. The monumental entrances gates to the chambers are guarded by badgers – Wisconsins´ state animal.

We then continue to Milwaukee to the visit the Harley Davidson Museum – the museum, the bikes and the history behind them are so impressive, they have earned a solo blog entry.

Hours later we leave the museum shop – it is pitch black, a thunderstorm is nearing, it feels really creepy, and then torrential rain starts. When we came into the city, hours ago, we passed American Fields Stadium with its characteristic architecture – now we can barely see it, although we are driving right by. Milwaukee is flushing us out.

Route 220613