Mittwoch / Wednesday, Oktober 5, 2022
Tag 171 – Ein Tag im Paradies
Unser Übernachtungsplatz ist nicht nur paradiesisch, er heißt auch so – El Paraiso escondido – das versteckte Paradies. Die drei Wachhunde haben ihren Job sehr ernst genommen und die ganze Nacht auf uns aufgepasst, schlafend unter unserem Auto. Wir beschließen, heute einfach hier zu bleiben und den Tag zu genießen. Und so nebenbei unser Krasses Pferd auf die Verschiffung vorzubereiten und uns auf den Segeltörn nach Kolumbien.
Also alle Stauräume ausräumen und putzen, Kisten umräumen (es haben sich doch etliche Souvenirs angesammelt, die verstaut werden müssen), Innenraum saugen, alle Geräte aufladen, zwischendurch schwimmen gehen, Wäsche waschen, Tauchsachen für morgen herrichten, zwischendurch unsere Wachhunde streicheln. Dann verzieren wir das Auto mit Reflexstreifen – ist in Panama für Personenbeförderung, also Taxis und Busse, und für LKWs vorgeschrieben; wir sind zwar weder das eine noch das andere, aber wir ersparen uns einfach Diskussionen und zeigen guten Willen. Ein paar Boote fahren vorbei, ein Pelikan und ein paar Fregattvögel ziehen ihre Runden, ein großer Schmetterling inspiziert unser Krasses Pferd innen, im Wald hinter uns unterhalten sich die Papageien laut und deutlich, die Wellen plätschern an den Strand. Und plötzlich ist es Abend, Geckos und Kröten sind unterwegs, und wir sind müde. Eigentlich würden wir es hier noch ein paar Tage aushalten.
Day 171 – A day in paradise
Our overnight place is a little paradise, that´s why it is named El Paraiso Escondido – the hidden paradise. The three guard dogs took their job very seriously, they guarded us the whole night, sleeping under our camper. We decide to stay here till tomorrow and just enjoy the day; and to prepare our camper for shipping and ourselves for our sailing trip.
So we take out all the boxes, rearrange stuff (yes, we did buy some souvenirs and some ambulances along the way), clean the compartments, vacuum the cabin, charge all electronic devices, get the laundry done, prepare the diving equipment for tomorrow, go swimming and pet our guard dogs. Then we put some reflective strips on our camper – this is mandatory in Panamá for Taxis, busses and trucks – we are neither, but we save ourselves the discussions, and we prove our good will. A few boats pass by, a pelican and some fregate birds soar above our heads, a huge butterfly checks out the interior of our camper, parrots are chatting in the woods behind us, and the waves roll over the sandy beach. All of a sudden it is evening, geckos and toads are on the loose, and we are tired. We wouldn´t have any problem staying here for some more days!

