Was wir grundsätzlich im Bereich Ausstattung und erforderliche Dinge auf der Reise gelernt haben:
- Wohnmobile/Reisemobile/Weltreisemobile sehen auf den Bildern der Hersteller bzw. Händler immer TOLL aus. Gehobener Luxus in der Innenausstattung zusammen mit dem Flair des 4×4 überall hinzukommen, verfehlt hier nicht die Wirkung.
- Kühlschrank, Backrohr, Gefrierbox, Klimaanlage sind Dinge, die für den beginnenden Overlander im Verkaufsgespräch sehr schnell zu einem unbedingten MUSS avancieren.
- Neigungsmesser, Bull-Bar, Sandbleche finden rasch den Weg in die Bestellliste.
- Nicht alles was gut aussieht, hat auch einen entsprechenden funktionellen Wert.
- Das Fahren auf Straßen in Mittel- und Südamerika kann man im europäischen Raum nicht üben und auch nicht lernen. Auch nicht in einem Steinbruch oder Kiesgrube und schon gar nicht in zwei Tagen. Hier darf man sich nicht in einer trügerischen Sicherheit wiegen.
- 4×4 ist NICHT der Garant für sicheres, unfallfreies Fahren auf jedem Untergrund, egal in welchem Gelände, egal zu welcher Jahreszeit.
- Allrad-Ausstatter (Zubehörhändler) wissen genau, was den Abenteurer in Dir anspricht – unabhängig vom tatsächlichen Nutzen der Teile, die sie Dir verkaufen.
- In Europa werden zumeist Wohnmobile/Reisemobile für den durchschnittlichen europäischen Reisenden, für europäische Straßenverhältnisse, für ein europäischen Servicenetz gebaut (und für die europäischen Abenteuer-Selfies mit dem geilen 4×4, mit dem man zumeist von Campingplatz zu Campingplatz zuckelt).
- Hinterher bist Du nach so einer Reise immer nicht nur um eine, sondern um viele Erfahrungen reicher – leider zahlst Du zumeist auch ein entsprechendes Lehrgeld.
- Je einfacher – umso besser (KISS – keep it simple and stupid).
- Der schonende Umgang mit den vorhandenen Resourcen ist ein (über)lebensnotwendiges MUSS (Wasser, WC-Tank, Energie, Müll, …)
- In Gesamt-Amerika ist der IVECO 4×4 ein unbekanntes Auto. In manchen Teilen Mittel- und Südamerikas wird der IVECO Daily vertrieben. Baugleiche Ersatzteile sind – abhängig vom Vertriebsnetz – erhältlich (mal einfacher – mal schwieriger). Spezifische Ersatzteile für den 4×4 nimmt man am besten selbst mit. Die FIN des europäischen IVECO 4×4 wird in Südamerika nicht erkannt – das bedeutet, dass für die IVECO-Werkstätten keine Möglichkeit besteht, auf die technische Dokumentation von IVECO 4×4 zuzugreifen.
- Iveco Werkstatthandbuch: die komplette Werkstattdokumentation für den Iveco 4×4 ist in der Print-Version erhältlich – vorausgesetzt man kennt die Bestellnummern. Englisch: 60395977; Spanisch: 60395981; Portugiesisch: 60395982 – ALLE ANGABEN OHNE GEWÄHR!!! – Für die Dokumentationen verlangte IVECO 2022 € 800,00 pro Exemplar + Versandkosten. Lt. Information besteht ein Exemplar aus 3 Ordnern mit rd. 2083 Seiten pro Sprache (= viel Gewicht und Platz). Auf die Online-Version haben leider nur die IVECO-Werkstätten darauf Zugriff. Der Vorteil der Online-Version ist natürlich auch, dass die Dokumentation auf Basis der FIN dargestellt wird.
- Die gute Nachricht für Südamerika: sie können alles reparieren!
- Die europäischen Ersatzteilnummern sind nicht ident mit den südamerikanischen Teilenummern. Die Ersatzteile werden in Brasilien sowohl für den europäischen als auch südamerikanischen Markt gefertigt, unterscheiden sich aber in der Nummerierung.
- In der Reisevorbereitung unbedingt prüfen, ob die aufgezogene Reifendimension im Zielgebiet erhältlich, verfügbar und lieferbar ist. Der Michelin XZL 255/100 R16 (mit dem sind wir losgefahren) ist zwar ein guter Reifen, aber in Nord-, Mittel- und Südamerika gar nicht oder nur sehr eingeschränkt mit 3 Monaten Lieferzeit erhältlich (Achtung: in Argentinien auf Grund von Zollbeschränkungen so gut wie gar nicht!) . Die Dimension 255/100 R16 ist keine gängige Dimension in diesen Ländern.
- Ersatzteillieferungen bzw. Amazon-Bestellungen nach Argentinien sind entweder unmöglich oder aber nur mit viel Aufwand durchzuführen (Zoll).
- Lebensmittel werden nach ihrem tatsächlichen Zustand und nicht nach (zumeist) nicht vorhandenen Ablaufdaten bewertet.
- Müllvermeidung sollte eigentlich etwas Selbstverständliches sein – möchten wir aber hier trotzdem auflisten.
- Mülltrennung gibt es in den meisten Ländern – die bunten Tonnen und Behälter sind vorhanden – jedoch wird es (vor allem in Südamerika) noch ein längerer Weg sein, bis sich die Trennung auch wirklich durchsetzt.
- Lebensmitteleinkäufe orientieren sich immer an dem (noch) vorhandenen Platz im Wohnmobil.
- Von allem, was ihr in der Reisevorbereitung meint „unbedingt zu benötigen“, könnt ihr getrost mindestens 50% zu Hause lassen! Wir haben bereits in den USA begonnen, Kisten mit unnötigen Sachen nach Hause zu schicken.
- Und so lässt sich die Liste sicher noch weiter ausführen.
PLUS…
PLUS betrifft Dinge, App´s, Software, etc. die für uns funktioniert haben. Oftmals sind wir erst auf der Reise draufkommen, wie nützlich das Eine oder das Andere ist/war.
Der 12V Ventilator: bereits in den USA haben wir uns Ventilatoren gekauft. Diese erfüllten ihren Zweck in den heissen Klimazonen. Die eingebaute Klimaanlage (dazu gibt es noch einen Extra-Punkt in der Auflistung) hat sich als unbrauchbar erwiesen (siehe auch MINUS-Liste – die wird erst ein wenig später online gestellt).

Die Stoßstange unseres Iveco 4×4 war/ist zum Glück aus Stahl und hat uns bei unserem Zwischenfall in Kolumbien vor Schaden bewahrt. Die Kugel der FARC-Terroristen hätte eine Kunstoffstoßstange durchschlagen und vermutlich den Haupt- und/oder den Zusatztank getroffen.

Der Netgear-Router: leider hat unser alter Netgear-Router in den USA nicht (mehr) funktioniert, da AT&T die Technologie geändert hat und die Simkarten nicht mehr kompatibel waren. Der Router war – verglichen mit anderen Produkten – relativ teuer, hat sich aber als zuverlässig und qualitativ sehr gut erwiesen.

Skyroam- Solis (Internet): funktioniert in mehr als 135 Ländern der Erde. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Nutzung (pro Tag, pro GB, unlimited, etc). Wir nutzten einen 6 Monats-Vertrag mit 20 GB High-Speed Daten pro Monat. Danach wird die Geschwindigkeit gedrosselt, aber es ist nach wie vor „unlimited“. „Gedrosselt“ reicht üblicherweise für Google-Maps, Mails, etc. aus.
Link: https://soliswifi.co/products/solis-lite-hotspot

Geo-Tagger Columbus P10 (2 Stück): der Geo-Tagger erfüllte seinen Zweck. Wurde bei uns in der Früh eingeschaltet und am Abend wieder ausgeschaltet (und dann natürlich geladen). Die Basisidee war, einen Geo-Tagger für die Aufzeichnung der reinen Fahrt mit dem Iveco zu nutzen und den anderen zusätzlich bei Wanderungen mitzunehmen. Leider gab es immer wieder Situationen, in denen der Tagger plötzlich nicht mehr aufzeichnete – die Gründe konnten nicht eruiert werden. Meist half es, einfach eine andere SD-Karte einzulegen. Wichtig: die SD-Karte muss unbedingt FAT-formatiert sein.

Schutzlinsen für das iphone: haben genau das gemacht, wofür sie da sind. Beim Kauf sollte man auf Begriffe wie „kratzfest“ o.Ä. achten. Ein Ersatzset kann auch nicht schaden, da durch den häufigen Gebrauch des iphones bei einigen Produkten der Kleber der Linsen leidet. Abzuraten ist von der Verwendung von Kunststoff-Protektoren, die alle Linsen gleichzeitig abdecken. Diese sind zumeist billiger, passen aber nicht bei jeder iphone-Hülle und der Klebstoff hält nur bedingt.

Das Klebeband: Gutes und festes Klebeband sollte in der Ausrüstung eines Wohnmobils nie fehlen. Die Situationen, in denen Klebeband hilfreich ist, sind unzählig auf so einer Reise. Unser Tipp: nicht sparen bei der Auswahl des Klebebands!!

Inverter 12V/110V & 12V/220V: da wir anfangs immer wieder (bis zum Wechsel der Batterien) ein wenig Probleme mit unserer Energieversorgung im Wohnbereich hatten – vor allem über Nacht, wenn Geräte wie Handy, Laptops, iPads, usw. geladen wurden – haben wir uns diesen kleinen Inverter (12V/110V) in den USA gekauft (in weiterer Folge auch einen 12V/220V später in Argentinien). Der Inverter versorgte unsere hungrigen Geräte mit Ladestrom, während wir fuhren. Das Gerät selbst hatte seinen Platz neben dem Fahrersitz am Boden des Cockpits.

Die Sache mit den Reifen! Während der Vorbereitung der Reise war natürlich auch die Wahl der Reifen ein Thema. Alle die wir gefragt haben, haben uns den Michelin XZL für die Reise empfohlen. Leider hat niemand dazu gesagt, dass es diesen Reifen (in der erforderlichen Dimension) in ganz Nord-, Mittel- und Südamerika nicht gibt – ausgenommen 3 Monate Lieferzeit an bestimmte Orte. In Paraguay war dann das Ende der Michelin-Reifen erreicht.
Danke an Larry Thiessen in Filadelfia, Paraguay (Gomeria Rapido), Jaimes Gomez (La Rueda S.R.L.) und Humberto Molas (Felgen-Spezialist) in Ascunciòn, die uns hier mit ihrem Netzwerk weitergeholfen haben. Auf den Punkt gebracht: neue Felgen, neue Reifen. Die chinesischen Reifen haben uns von Ascunciòn runter bis Ushuaia, in den Norden über schlechte, nicht asphaltierte Straßen bis nach Brasilia und dann wieder in den Süden bis Montevideo über tausende Kilometer gebracht. Einmal mussten wir Reifen wechseln, weil ein Schlauch geplatzt war (Asphaltstraße, vermutlich ein großer Stein) – was aber keine große Sache war.

Der Zusatztank: ein wichtiges Teil der Ausstattung. Der Iveco 4×4 Originaltank fasst 90 Liter, der Zusatztank zwischen 120 und 130 Liter (da weichen die Angaben vom Aufbauer und die tatsächliche Erfahrung an der Zapfsäule voneinander ab). In manchen Ländern Südamerikas ist es (vor allem als Ausländer) schwierig, Diesel zu bekommen. Wir waren froh, immer eine entsprechende Reserve im Tank zu haben. Einziger Wermutstropfen: die Pumpe hat kein Auto-Stop – d.h. man muss rechtzeitig die Pumpe abschalten, damit der Originaltank nicht überläuft.

Universal-Wasseranschluss für Gardena: ein Teil von unschätzbarem Wert. Der Adapter kann an fast allen Wasserhähnen angeschlossen werden. Wir haben 2 Stück mit unterschiedlichen Dimensionen. Einfach zu handhaben und überall dort einsetzbar, wo es keine oder unbrauchbare Gewindeanschlüsse bei den Wasserhähnen gibt.


Wasseranschluss/Adapter zur Wassertankbefüllung: hat genau das getan, wofür er gedacht war: beim Befüllen des Wassertanks dicht abgeschlossen.

Der „Zauberschlauch“: nimmt wenig Platz weg, „verlängert“ sich, wenn Wasser durchfliesst. Hat so funktioniert, wie vom Erfinder gedacht.

Alle möglichen Sorten von Adaptern für die vielen unterschiedlichen Wasseranschlüsse. Manche Dimensionen haben wir erst auf der Reise im jeweiligen Land dazu gekauft. Sehr hilfreich!

12V – Steckdosen: in der Planung haben wir im Bereich der Ablage beim Beifahrersitz schon eine Reihe von 12V-Steckdosen vorgesehen. Aus der Erfahrung der vorangegangen Reisen mit angemieteten Wohnmobilen wussten wir, dass es meistens in einem Kabelsalat mit 12V-Verteiler im Cockpit endet. Die zusätzlich eingebauten Steckdosen haben sich mehr als bewährt.

Insektenschutz: Fliegen und anderes flatterndes Getier sind die permanenten Begleiter auf solchen Reisen – auch wenn man immer versucht, die Fliegengitter geschlossen zu halten. Anfangs haben wir es mit Fliegenpapier versucht – was grundsätzlich auch funktioniert hat. Leider hat Fliegenpapier auch die unangenehme Eigenschaft dort zu kleben, wo es nicht kleben soll. Also zurück zu den Basics: die Fliegenklatsche!

Kaffee (lebenswichtig): nachdem wir zwei Glas-Plunger kaputt gemacht haben, haben wir diesen Thermos-Plunger in Süd-Chile gefunden. Bislang war uns die Marke Stanley unbekannt. In den USA, Argentinien, Chile und Brasilien sind wir auf viele Produkte dieser Firma gestossen. Der Plunger erfüllt seinen Zweck hervorragend. Genügend Kaffee für vier Becher Kaffee, hält lange den Kaffee heiss, ist robust und schliesst gut ab. Einziger Nachteil: das Reinigen unter ausreichend fliessendem Wasser (z.B. am Campingplatz) funktioniert recht gut – im Wohnmobil mit beschränkten Ressourcen ein wenig mühsam. Trotzdem eine klare Empfehlung!

Der Gummispanner: ähnlich wie beim Klebeband – ein unverzichtbares Teil im Wohnmobil. Alles was lose ist, kann und wird entweder mit Klebeband oder Gummispanner fixiert. Also unbedingt Gummispanner in ausreichender Menge und unterschiedlichen Längen mitnehmen.

Zusatzlichter beim Einstieg: die seitlichen Zusatzleuchten, die standardmäßig bei Wohnmobilen verbaut werden, leuchten leider nicht den Bereich des Einstiegs und der Vorderreifen aus. Vor allem beim Einparken in der Dunkelheit sind die seitlichen Leuchten unzureichend. Wir haben auf beiden Seiten zusätzliche LED-Leuchten (schwarzes längliches Teil am Bild) anbringen lassen. Ein- und Ausschalter per Fernbedienung.


Der Abbiege-Assistent: bei Lkw´s ist dies bereits Vorschrift, bei Wohnmobilen unserer Größe und den Routen mehr als nur eine Empfehlung. Vor allem im dichten Stadtverkehr war dieser Assistent sehr hilfreich wenn Motorradfahrer, Radfahrer, Fußgänger, etc. rechts überholt haben. An das anfangs nervige Piepsen, wenn eine Bewegung seitlich wahrgenommen wird, gewöhnt man sich rasch. Der Bildschirm befindet sich im Cockpit rechts auf der Beifahrerseite.

Apple Tag: wir haben sowohl auf den mitgeführten Fahrrädern als auch am Iveco Apple Tags angebracht. Am Iveco ist der „Tag“ (aus unserer Sicht) relativ unspektakulär an der Fahrzeugwand angebracht. Die Hülle für den Tag ist aus dem Bereich Fahrradzubehör.

Hier zwei Beispiel-Ortungen. Links bei der Verladung des Wohnmobils in Montevideo, rechts bei einem Zwischenstop in Zarate.


Das Satellitentelefon: teuer! Zum Glück haben wir es nicht gebraucht. Wenn man geplant in Gegenden ohne Telefonnetz unterwegs ist, sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man Hilfe organisieren kann. So gesehen fällt die Ausgabe für die Wertkarte (1 Jahr, 600 Minuten, € 1.000,00) in den Bereich „Investition in Sicherheit“. Leider gibt es keine Möglichkeit, die Simkarte direkt vom Satellitentelefon aus zu aktivieren, weshalb dies vorab geschehen muss – und ab da läuft der Zähler. Wir haben uns für Iridium entschieden, weil dieses System auch hoch im Norden und tief im Süden funktioniert. Davor hatten wir Inmarsat (Isatphone).
Link Iridium: https://www.iridium.com
Link Wikipedia Iridium: https://de.wikipedia.org/wiki/Iridium_(Kommunikationssystem)
Link Inmarsat: https://www.inmarsat.com/en/index.html
Link Inmarsat Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Inmarsat

Notfallsender inReach Explorer: Begleiter bei den meisten unserer Hiking-Touren. Kann grundsätzlich viel mehr, als wir nutzten. Über die SOS-Taste wird eine Zweiweg-Kommunikation zu einer Notfall-Leitstelle aufgebaut. Die Kommunikation funktioniert wie früher bei den SMS. Der Vorteil des Geräts liegt darin, dass es via Satellit arbeitet und daher „netz-unabhängig“ ist. Nettes und sehr nützliches Feature: es können Kurznachrichten (160 Zeichen) an Handys und auch an Mailadressen geschickt werden – und natürlich auch empfangen werden. Wir haben diese Funktion auf unserer Antarktis-Cruise verwendet und direkt in unseren WordPress/Webseiten-Blog gepostet, da die Internet-Kosten an Bord übertrieben teuer waren. Weiteres kann mit dem Gerät auch die aktuelle Wettervorhersage abgefragt werden (die immer sehr genau war). Für die Nutzung des Geräts ist ein Abo erforderlich – die Kosten halten sich (aus unserer Sicht) mit rd. € 15,00 pro Monat für das Basispaket und seine Funktionen in Grenzen.
Das Gerät gibt es zwischenzeitlich in einer neuen Ausführung: https://www.garmin.com/de-DE/p/561269

SPOT – Satelliten-Tagger: Spot-Trace hat sich als sehr zuverlässig erwiesen. Spot Trace ist am Dach des Wohnmobils in einer mitgelieferten Halterung montiert. Das Gerät kann entweder über Batterien (4xAAA) oder Akkus betrieben werden. Im Akkubetrieb empfiehlt es sich, das Gerät dauerhaft mit einem wasserdichten 12V-Anschluss zu verbinden, um eine laufende Aufladung der Akkus zu gewährleisten.
Produktinformation: https://www.globalstar.com/en-gb/products/spot-for-business/spot-trace
Was leider etwas versteckt ist, ist der Hinweis bei SPOT auf die Partnerschaft mit FocusPoint International. Über diese Partnerschaft wird der Global Overwatch & Rescue Plan angeboten (dzt. € 29,99 pro Jahr) mit einer relativen großen Deckung. Das Angebot ist jedoch nur für Kunden von SPOT erhältlich.
Pruduktinfo: https://www.globalstar.com/en-ap/globalstar-focuspoint-partnership
Versicherung: die Frage nach einer entsprechenden Reiseversicherung stellt sich natürlich auch in der Vorbereitungsphase. Reiseversicherungen im üblichen Sinne haben zwar eine Laufzeit von einem Jahr, decken aber zumeist eine zusammenhängende Reise nur für 90 Tage ab. Unseren Informationen nach (zumindest was Österreich anbelangt) können Reiseversicherungen maximal auf ein Jahr abgeschlossen werden, dann muss man physisch wieder in Österreich sein, um die Versicherung für eine neue Periode abzuschliessen. In Deutschland ist man mit einem Wohnsitz in Deutschland scheinbar besser dran, da dies dort bis zwei Jahre oder länger möglich ist. Letztendlich fanden wir eine Lösung über den ÖAMTC Schutzbrief und die in Verbindung damit angebotene Weltreiseversicherung (via UNIQA). Bei UNIQA war man dann so flexibel, eine spezielle Lösung für uns zu finden.
Für die Antarktis-Cruise wurden aber zusätzliche Deckungen verlangt (hat letztendlich niemand kontrolliert). Dabei sind wir auf den Global Overwatch & Rescue Plan gestossen, der in Verbindung mit einem Abo bei SPOT angeboten wird.
Link zu Globalstar/Focuspoint: https://www.focuspointintl.com
Da wir die Leistungen von Focuspoint nicht in Anspruch nehmen mussten, können wir natürlich keine Aussagen über die Qulität der Leistung im Ernstfall machen. Der Leistungskatalog ist in jedem Fall beeindruckend und auf Reisende wie uns zugeschnitten.
Das MacBook: wir sind schon vor Jahren auf Mac´s umgestiegen. Einer der Gründe war, dass vor allem die Updates problemlos funktionierten. Das MacBook hat sich als stabiler – im wahrsten Sinne des Wortes – Begleiter erwiesen. Das mittlerweile fast 11 Jahre alte MacBook Air hat hervorragende Dienste geleistet. Arbeitsspeicher und Festplattengröße entsprechen zwar nicht mehr den heutigen Standards, haben aber für die Reisedokumentation, kleine Bildbearbeitungen, WordPress, usw vollkomen ausgereicht.
Zusätzlicher Benefit am MacBook Air war BootCamp (gibt es bei den neuen Modellen nicht mehr). Damit hatten wir auch das Betriebssystem Windows zur Verfügung, dass wir wegen zwei Softwaren benötigten (Batch-Rename-Pro und Geosetter).

Externe Speichermedien: Fotos, Videos, Dokumente, Bedienungsanleitungen, etc. sollte man auf solchen Reisen immer als Backup haben. Und was es noch braucht: einen Speicherungs-Plan (wann, was, wo, wie, …) – ansonsten rutscht das Ganze rasch ins Chaos ab.
Die beste Erfahrung haben wir mit SSD-Festplatten gemacht. In unserem Fall mit einer SanDisk 1TB für alle Bedienungsanleitungen, Dokumente, wichtigen Ausweise, etc und einer SanDisk 4TB für die tägliche Sicherung von Bildern und Videos.
Da die SSD-Festplatten doch empfindlich teurer sind als die „alten“ mechanischen Festplatten, haben wir für alle anderen Zwecke (Timemachine-Sicherungen, Unterhaltungsmedien, etc) gummierte (angeblich für den Outdoor-Einsatz geeignete) Festplatten mitgenommen.
Die kleinen, nicht gummierten Festplatten (WD MyPassport) haben die Rüttelei im Fahrzeug leider nicht überstanden und wurden entsorgt. Unterwegs wurde als Ersatz noch eine LaCie-Festplatte für die Sicherung der GoProMax Videoaufnahmen angeschafft, da das Datenvolumen die Kapazität der SanDisk-SSD gesprengt hätte.
Guter Tipp für den Transport der mechanischen Festplatten: am Transport unbedingt in Bubble-Plastik einwickeln und möglichst erschütterungsfrei im Fahrzeug lagern. Ob uns dies tatsächlich vor einem Festplattenschaden bewahrt hat oder nicht, kann ich natürlich nicht sagen. Frei nach dem Motto: wenn es nicht geholfen hat, dann hat es zumindest nicht geschadet!



Universalladegerät für USB und USB-C: Durch den Poweranschluss am USB-C-port einwandfreie Energieversorgung des MacBooks, aber auch rasche Aufladung von iphone/ipad und Powerbank. Problemloser Betrieb über den 220V-Inverter des Wohnmobils.


Aufkleber am Auto: Von unseren Reisen her sind wir es gewohnt, das Austria mit Australia verwechselt wird. Zur leichteren – und vor allem visuellen – Erklärung haben wir den Aufkleber gemacht und diesen an unserem Fahrzeug seitlich befestigt. War oftmals hilfreich. Einen weiterer „Aufkleber“ haben wir auf einer Magnetfolie auf der Motorhaube angebracht.

Das Fernglas: das Bedarf nicht wirklich vieler Worte. Sehr nützlich, wenn man sich draußen in der Natur bewegt.

Klebehaken: für diese Dinger hat sich immer wieder ein sinnvoller und nützlicher Platz zum Anbringen gefunden. Die Plätze zum Anbringen haben sich während der Reise ergeben.

Übersicht der Fahrzeugdaten im Cockpit: viele Länder – viele unterschiedliche Maßeinheiten und Verkehrsschilder. Im Kopf in der Situation umzurechnen, war immer schon ein wenig mühsam. :-).

Große Stablampe mit USB-Ladestecker und Fokussiermöglichkeit: Licht bedeutet Sicherheit.

Schwanenhals-Leuchten im Cockpit sowohl auf der Fahrer- als auch auf der Beifahrerseite: hilft beim Kartenlesen, aber auch um runtergefallenen Sachen leichter zu finden.

Türspion mit Bildschirm: nicht wirklich oft benötigt. Gibt aber doch ein wenig Sicherheit, um nach draußen zu sehen wenn es mal klopft.

S-Haken: es gibt immer etwas zum Aufhängen in einem Wohnmobil. Stabil und flexibel and vielen Orten im Wohnmobil verwendet – vgl. Gummispanner und Klebeband.

12V und 220V Steckdosen: wir haben schon bei der Planung auf möglichst viele Steckdosen im Wohnmobil bestanden. Erspart lästige Kabel quer durch das Wohnmobil um Geräte anzuschliessen. Unsere Steckdosen befinden sich beim Küchenblock, im WC/Dusche, in den Ecken der Box, beim Technik-Schrank, usw.

Bremach-Blattfedern: die hinteren IVECO-Blattfedern wurden bei Allrad-Christ auf die BREMACH-Blattfedern ausgetauscht. Der Tipp von Erich Christ hat sich schon bei Fahrten in Europa bewährt. Das Fahrverhalten hat sich deutlich verbessert.

Frontstabilisator: das Original wurde gegen den Stabilisator vom IVECO-Lkw ausgetauscht. Dieser ist vom Durchmesser her stärker und verbessert die Fahrstabilität. Einziger Nachteil: verringert geringfügig die Flexibilität im Off-Road-Gelände.

Schrauber-Set: sollte sich immer in Griffweite befinden. Im Wohnmobil gibt es immer wieder etwas zu schrauben. Erspart das lästige Rausräumen des Werkzeugkoffers.

Leatherman: DAS Universalwerkzeug. Sollte in der Ausrüstung nicht fehlen.

Magnet-Whiteboard: die Trennwand zur Duschkabine war ungenutzt daher haben wir in der Planung dort bereits ein magnetisches Whiteboard vorgesehen. Hat sich super bewährt. Wichtige „To-do“’s und allerlei Zettel und Karten wurden dort deponiert.

Rundum-Kameras mit Abbiegefunktion: die Kameras sind mit dem „Blinker“ verbunden und schalten sich automatisch um. Während der „normalen“ Fahrt liefert eine Kamera am Heck den Ersatz für den Rückspiegel, bei der Blinkerbetätigung schaltet die Kamera auf die jeweilige Seite.

Fotografie: die meisten der Overlander wollen auf ihren Reisen Fotos und Videos machen. Auch wenn immer wieder „Allround“-Systeme angeboten werden hat unsere Erfahrung gezeigt, dass ein Gerät nicht alles abdecken kann.
GoPro7: schon seit längerem bei uns im Einsatz. Vor allem für Tauchgänge zusammen im wasserdichten Case. Funktioniert ohne Probleme – einzig und allein die Akkus mussten getauscht werden, da sich diese mit der Zeit „aufgebläht“ haben.

Olympus TG6 mit Unterwassercase: diese Kamera kommt am ehesten noch an den Begriff „Allround“-Kamera heran. Wasserdicht, Stoßfest und ein extrem gutes und leicht bedienbares Unterwassercase.
Mehr Informationen auf der Olympus-Webseite: https://www.olympus.de/company/de/news/pressemitteilungen/olympus-tough-tg-6.html



SeaLife iPhone Unterwasser-Case: dieses Unterwasser-Case für iphone (aber auch für so ziemlich alle anderen Smartphones) ist der Hammer. Unterwasserhüllen bzw. Cases haben mich in der Vergangenheit immer wieder durch die beschränkten Einsatzmöglichkeiten (passt nur für ein bestimmtes Smartphone) bzw. durch die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheitsbedenken (wird u.U. undicht) abgeschreckt. Dieses Case ist stabil, nutzerfreundlich, dicht, universell einsetzbar und eingebauter Sicherheitsalarm bei Undichtheit. iphones machen sehr gute Aufnahmen – also warum unter Wasser auf die Qualität verzichten?
Die App dazu ist weiter unten beschrieben: SeaLife – Sportdiver.
Link zum Produkt: https://sealife-cameras.eu/de/producten/sealife-sportdiver-smartphone-behuizing-sl400-u/




Das iPhone: unverzichtbar auf unserer Reise aus vielerlei Gründen. Wir alle haben ja schon mitbekommen, dass das Smartphone heutzutage eigentlich nur mehr ganz selten zum telefonieren verwendet wird (ich kann mich nicht einmal erinnern, wann ich zuletzt auf der Reise – und wenn überhaupt – telefoniert habe).
Der Hauptverwendungszweck lag beim fotografieren und Videos aufnehmen und um diese zu bearbeiten. Weiters der Upload der Bilder und Videos in die Cloud.


Die Unterbringung der Kamera im Auto während der Fahrt hat sich in einer Plastikbox unter dem Beifahrersitz ergeben. Rasch griffbereit und doch halbwegs sicher verstaut. Neben der Kamera war auch noch Platz für die Reserveakkus und dem kleinen Feldstecher.


Badewannenstöpsel: zum Thema Baden im Motel: Schon vor Jahren haben wir – vor allem in den USA – die Erfahrung machen müssen, dass es in vielen Motels Badewannen gibt, aber keine Stöpsel für den Ablauf. Anfangs gab es die (manchmal funktionierenden) Versuche mit Plastiksackerln, umgestülpten Tassen, etc. bis wir auf die (für diesen Zweck gedachten) Lösungen stießen. Inzwischen ein ständiger Begleiter auf unseren Reisen. Gibt es auch in verschiedenen Größen, wobei eine Größe vollkommen ausreicht.




Apps & Software
AutoAid: über einen Dongle war unser Fahrzeug mit einem Server in Deutschland verbunden und lieferte laufend Daten über den Zustand unseres Fahrzeugs. So konnten wir bei Fehlermeldungen „offroad-motorhomes“ via WhatsApp oder email kontaktieren, um zu erfahren wo das Problem liegt. Abgesehen davon gibt es bei diesem System auch die Funktion, dass Mitarbeiter der Firma via Remote auf die Motorsteuerung zugreifen können und notfalls Modifizierungen vornehmen können.
Link: http://www.o-m.services/



Dropbox: wir haben zwei Dropbox-Accounts (je 2TB). Auf einem Account sind alle wichtigen Dokumente, Bedienungsanleitungen, Zertifikate, Vorlagen, etc. gespeichert. Die zweite Dropbox wird ausschliesslich für den Upload all der Bilder, Videos, GPS-Daten, etc. genutzt. Neben der physischen Sicherung der Bilder/Videos/GPS-Daten hat sich der parallele Upload in die Cloud als durchaus praktikabel herausgestellt. Die anfänglichen Bedenken betreffend Internetverfügbarkeit und Geschwindigkeit haben sich nicht bewahrheitet.

Die Dropbox-App hat die Funktion „Kamera Upload“ integriert. Damit können Bilder und Videos automatisch hochgeladen werden.

Pocket Earth: wir verwenden Pocket Earth schon seit einigen Reisen. Es gibt gutes und genaues Kartenmaterial und die Karten können auch als einzelne Regionen runtergeladen werden. Zusätzlich gibt es auch topografische Karten und Wikipedia-Einträge zu den einzelnen POI´s. Pocket Earth ergänzte bzw. korrigierte die Informationen von Google Maps.






PS-Express: aus der Fotobearbeitung am iphone nicht mehr wegzudenken. Intuitiv, schnell und mit überzeugenden Ergebnissen. Mit selbst angelegten Looks erreicht man, dass die Bilder in einem kontinuierlichen Look erscheinen – inkl. Wasserzeichen.




WordPress: App, Software, Webseite …. nach langem Hin- und Hersuchen bin ich (wie so viele andere) bei WordPress gelandet. Zahlreiche Funktionen, Möglichkeiten, etc. lassen nur ganz wenige Wünsche offen. Es dauert einige Zeit bis man sich zurechtfindet (aber dazu gibt es ja genügend Beschreibungen, Foren und Youtube-Videos) aber sobald man den eigenen Rythmus gefunden hat, läuft es einigermaßen rund. Wichtigster Tip in Zusammenhang mit Blog erstellen und WordPress: unbedingt Monate vor Beginn der Reise beginnen, sich damit auseinanderzusetzen, Testseiten erstellen und schauen wie es funktioniert. Sobald man unterwegs ist, klappt das nicht mehr (Zeitaufwand, stabile Internetverbindungen, etc.)

Skyroam/Solis: die App zur Steuerung des Skyroam/Solis-Routers. Tut genau das, wofür die App konzipiert wurde. Erfreuliches Detail am Rande: über die App kommt man direkt zum Support. Der Support selbst meldet sich meist innerhalb einer Minute und ist im Grunde immer sehr hilfreich gewesen.

Docs to Go: wie der Name schon sagt: für alle Dokumente unterwegs. Öffnet alle Office Dokumente und lässt auch eine Bearbeitung und Speicherung zu.

Messenger: verwenden wir immer wieder. Die Kommunikation ist einfach und hilft Kontakt zu halten. Egal was man von Facebook/Meta & Co hält.

Dermandar Panorama: einfaches Tool zur Erstellung von Panoramen. Einfach auf den Screen tippen und im Kreis drehen. Den Rest erledigt die App. Die App kann die Einzelbilder speichern sowie das Panorama auf einen externen Server laden. Das dort abgelegte Panorama ist über einen Link abrufbar, kann auch versendet werden oder aber in die Webseite eingebaut werden. Tipp: es gibt ein kostenpflichtiges update für den Videoexport auf 1920×1080,


Facebook: man kann über Facebook (wie auch bei all den anderen Social Medias) geteilter Meinung sein. Facebook hat uns über die Jahre mit vielen Freunden weltweit verbunden und was noch viel wichtiger ist – den Kontakt aufrecht erhalten.

iMovie am iphone/ipad/MacBook erlaubt relativ rasch, kleine Videoclips zu gestalten um diese dann in die Webseite einzubetten oder auf YouTube zu stellen. Wenn man mal den Bogen raus hat, geht es ganz gut. Abendfüllende Videos würde ich nicht damit gestalten – für Clips von 1 bis 5 Minuten passt es.

Google Maps kann einerseits sehr hilfreich sein – vor allem die Satellitenansicht, wenn man große Parkplätze in Städten sucht – aber einen auch total in die Irre führen. Wir haben manchmal sehr irritierende Vorgänge bei Google Maps beocbachtet. So hat Google Maps eigenmächtig Zielorte geändert und Straßen angegeben, wo es definitiv keine gab. Mein Tipp: Routen immer wieder kontrollieren und auch prüfen, ob die vorgeschlagene Route auch wirklich vernünftig ist.

Spot ist die App zu unseren Satellitentracker am Fahrzeug. Die App selbst haben wir so gut wie gar nicht verwendet, sehr wohl aber den Webseiten-Zugang. Die App eignet sich zum raschen Nachschauen – nicht jedoch, wenn man die Funktionen von Spot ausreichend nutzen möchte.

Hier der Sreenshot von der Webseite. Unser „SPOT“ befindet sich am Fahrzeugdach und ist mit der Bordbatterie verbunden. Bei „freier“ Sicht zum Himmel, speichert er alle 5 Minuten die aktuelle Position inklusive einiger anderer Daten. Einmal in 24 Stunden macht das Gerät einen Self-Check und schickt das Ergebnis – je nach Einstellung – als SMS/Mail/Push-Nachricht. Für uns schien die Funktion des Bewegungsalarms besonders wichtig. Zusätzlich können auch Gebiete definiert werden (Geo-Fences), bei deren Verlassen der Alarm gesendet wird.
Wir haben SPOT vor allem auch für unsere täglichen Karten in unserem Blog verwendet. Gefahrenen Routen können für verschiedene Zeiträume abgefragt werden, auf der Karte dargestellt werden; es können aber auch Reports angefertigt und als pdf/csv/gpx/xls gespeichert werden.

Der Instagram – Account wurde schon lange vor der Reise angelegt, aber eigentlich nie genutzt. Die nähere Auseinandersetzung mit diesem Medium erfolgte erst auf der Reise, weil viele Overlander und neue Freunde sich über Instagram mit uns vernetzen wollten. So ganz geheuer ist mir dieses Medium noch nicht – aber es wird immer besser :-).

RTR-NetTest: nette, kleine App um die Internetgeschwindigkeit zu testen.


LIDAR – Technologie: ab dem iphone 13 haben die Pro-Versionen einen eingebauten LIDAR-Scanner (Light imaging, detection and ranging). Es bedarf anfangs einiger Übung und vor allem einer entsprechenden App (für mich war es Scaniverse). Der Scan erzeugt ein 3D-Objekt. Dieses Objekt kann anschliessend bearbeitet und u.a. als Video abgespeichert werden.
Beispiele haben wir auf unserer Webseite; https://ottenweinerts.blog/videos-lidar-scan/
Link zum Thema LIDAR: https://de.wikipedia.org/wiki/Lidar

Fotos – die Standard-App von Apple auf iphone/ipad. Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Tut was sie soll, könnte die eine oder andre Verbesserung vertragen, läuft aber im Grunde stabil und ist ein unaufdringliches Standardwerkzeug.

Sun Surveyor kam erst relativ spät auf das iphone. Solange sich Sonnenauf- bzw. untergang an unseren persönlich Rythmus hielten, war das Aufstehen und Schlafengehen völlig unproblematisch. Mit der Winterzeit und Zeitzonenüberquerungen in Südamerika haben wir dann öfters die App benutzt, um rechtzeitig munter zu werden und auch um abzuschätzen, wie lange wir bei Tageslicht unterwegs sein konnten.


PeakFinder: nette, kleine App, die Auskunft über die umliegenden Berge gibt, mit Namen und Höhenangaben. Man muss aber für die jeweilige Gegend immer wieder regionale Daten herunterladen – darauf sollte man nicht vergessen.



PM – PhotoManager: Die wichtigste App für unsere Rettungsauto-Sammlung. Die meisten Apps für das Photomanagement orientieren sich an Sortiermöglichkeiten nach Ort, Zeit, Name, Personen, etc. – für eine Sammlung wie die unsere leider komplett unbrauchbar, da unsere Sammlung nach Hersteller und Land strukturiert ist d.h. in einer klassischen Baumstruktur. Die Sammlung wird am Laptop gewartet und dann komplett immer auf iphone/ipad übertragen.



Western Union: bis Argentinien hatten wir mit Western Union nichts am Hut. Seit Argentinien wissen wir: hier ist es unbedingt erforderlich – außer man schleppt ein Bündel Dollar-Noten mit sich rum und wechselt auf der Straße. Im Prinzip funktionert es ganz einfach: Account anlegen, Zahlungsmittel (Kreditkarte) hinterlegen, Betrag eingeben und Empfänger auswählen. Der Empfänger bekommt einen Code übermittelt, geht zum Western Union Schalter, weist sich dort mit dem Reisepass aus und bekommt das Geld ausgehändigt. Das Schöne an der Sache: man kann das Geld an sich selbst überweisen. In Argentinien wird an Schaltern die „Blue-Rate“ ausbezahlt.
Achtung Stolpersteine: oftmals haben die Western Union Servicestellen (oft nur kleine Geschäfte) nicht genügend Bargeld zur Verfügung. Daher zuerst fragen welcher Betrag möglich ist, bevor man mit dem Überweisungsvorgang beginnt. Weiters verlangt Western Union bei der Überweisung größerer Beträge eine Identitätsverifizierung (online, kann mühsam sein), in beliebten Touristenspots kann es Warteschlangen geben und vor allem sollte man die Überweisung dort durchführen, wo es ein stabiles Internet gibt.
Information zu Blue-Rate: https://bluedollar.net

YouTube: zu YouTube gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Funktioniert, tut was es soll und spart Speicherplatz auf WordPress ein.
Unser YouTube-Link: https://youtube.com/@ottenweinertsnever-come-ba2833?si=tdzLK8LXoYzMAqph

Google Übersetzer hilft dort weiter wo es eigentlich nicht mehr weiter geht – sprachlich gesehen. Je einfacher und kürzer die Sätze sind – gesprochen oder geschrieben – umso besser und treffsicherer ist die App.

Kindle: das Wohnmobil bietet zumeist nur sehr wenig Platz für eine Bibliothek. Kindle ist diesbezüglich eine gute Alternative um Lesestoff mitzuführen.

Colorize: nette, kleine App um (alte) Schwarz/Weiss-Bilder zu kolorieren. Gibt es in der Freeware-Version mit einer ca. 15 Sekunden dauernenden Werbeeinschaltung. Danach wird das Bild coloriert. Benötigt Internetzugang.

iOverlander: diese App ist ein absolutes MUSS für alle Overlander. Von der Suche nach einem Übernachtungsplatz, über Warnungen korrupter Polizeikontrollen, Werkstätten bis hin zu den Besonderheiten bei Grenzübergängen und vieles mehr bietet die App viele nützliche Informationen und Hinweise. Die App lebt von den laufenden Einträgen durch Overlander und stellt die Informationen (über Filter einstellbar) sowohl über Karte als auch Liste dar. Zumeist sind auch Bilder von Overlandern hinterlegt.

Merlin Bird ID: wer gerne Vögel beobachet und fotografiert, wird die Merlin Bird ID lieben. Anhand von einigen Informationen schlägt die App die dazu passenden Vogelarten dieser Region vor. Selbstverständlich kann man auch die persönliche Trefferliste erstellen.

Die SPORTDIVER App von Sealife ist erfoderlich für die Verwendung des Sealife-Smartphone-Gehäuses. Über die App werden alle erforderlichen Einstellungen sowie die Dichtheitsprüfung vorgenommen. Funktioniert grundsätzlich sehr gut.

