Archiv der Kategorie: USA

220723 – Dallas, Texas >

Samstag/Saturday, July 23, 2022

Tag 97 – Dallas, Texas

Naja, eigentlich liegt die heute besuchte Attraktion in Parker, nördlich von Dallas, aber wir setzen die Southfork Ranch mit „Dallas“ gleich – die beliebte Fernsehserie mit Lieblingsbösewicht Larry Hagman als J. R. Ewing lief von 1978 bis 1992 in über 80 Ländern und wurde in 55 Sprachen übersetzt. Hier in Southfork wurden fast ausschließlich Außenaufnahmen gedreht, etwa auf der Terrasse, wo die Familie Ewing zu frühstücken pflegte, oder am Rasen neben dem Haus, wo die Barbecues stattfanden. Auch der Swimming Pool ist original, aber viel kleiner als im Fernsehen. Original ist auch der 1937 Lincoln Continental Mark V, den Jock Ewing in der Serie gefahren hat – der gehörte tatsächlich Jim Davis alias Jock Ewing.

Zusätzlich zur Besichtigung des Hauses bietet Southfork auch Ausritte, Reitstunden und Reitercamps an – einmal über die Southfork Ranch zu reiten, haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. War keine sportliche Herausforderung, sondern mehr ein touristischer Ausflug, altersangepasst quasi – schließlich sind die „Dallas“-Fans von damals heute auch nicht mehr die Jüngsten ….

Nach dem Reitausflug überlegen wir uns, wie wir weiterfahren, schon nach Süden Richtung Mexiko – aber dann wird es doch nochmals Norden, nach Oklahoma, wo angeblich der Saquatch daheim ist. Schau ma mal …

Day 97 – Dallas, TX

Well, today´s attraction is located in Parker, TX, north of Dallas, but for us “Southfork Ranch” will always be synonymous with “Dallas”, the legendary TV show with Larry Hagman as J. R. Ewing, the guy everybody loved to hate. The show was aired from 1978 till 1992 in more than 80 countries all over the world and translated into 55 languages. Here at Southfork mainly exterior shots were filmed – like at the back porch where the Ewing Family used to have breakfast or the front lawn where all the barbecues took place. The swimming pool is also the original filming location, just a lot smaller than they made it look in the show. Jock Ewing´s 1937 Lincoln Continental Mark V is also original, and it really belonged to Jim Davis alias Jock Ewing.

In addition to the tour through the house, Southfork offers trail rides, riding lessons and riding camps – of course we opted for the trail ride – to ride at Southfork was really fun – no sportive challenge, more a touristic excursion, adequate for our age – we “Dallas”-fans aren´t 17 any more after all ….

Route 220723

220722 – Austin, Texas >

Freitag/Friday, July 22, 2022

Tag 96 – Austin, Texas

Das Kapitol in Austin, der Hauptstadt von Texas, ist ein mächtiges Bauwerk aus rotem Granit. Unter der großen Rotunde finden sich im Terrazzoboden die Siegel aller sechs Staaten, deren Flaggen je über Texas geweht haben – Frankreich, Spanien, Mexiko, Republik Texas, Konföderation und schließlich USA. Oben in der Kuppel ist ein einzelner großer Stern zu sehen, „Texas“ ist deutlich zu lesen. Das Abgeordnetenhaus ist der größte Raum im Gebäude mit Arbeitsplätzen für 151 Abgeordnete. Um Im Senat erwartet uns dann eine Überraschung – es gab gleich 2 Senatoren namens Weinert – ein hilfreicher Mitarbeiter schaut für uns in seiner Datenbank nach und drückt uns schließlich mehrere Seiten Papier in die Hand, mit links für weitere Recherchen.

In der schönen Parkanlage rund um das Kapitol finden sich Denkmäler und Monumente aus allen Abschnitten von Texas´ Geschichte, und im Besucherzentrum gibt es dann, neben einer Ausstellung zur Geschichte von Texas, noch ein Capitol – aus LEGO!

Nach einem erfolgreichen Zwischenstopp bei einem Spielzeuggeschäft machen wir uns dann auf den Weg nach Dallas – in der Abenddämmerung erreichen wir die City und können noch ein paar schöne Fotos von der Skyline machen

Tag 97 – Austin, TX

The capitol in Austin, TX, is an impressive building made of sunset red granite. The terrazzo floor under the great rotunda shows the seals of all six states whose flags flew over Texas – France, Spain, Mexico, the Republic of Texas, the Confederacy and finally the USA. High up in the rotunda “Texas” is clearly visible on a single large star. The House of Representatives is the largest room in the building, 151 representatives work here. And the Senate has a surprise for us in store – there were two Senators named Weinert serving here – a very helpful staff member finds information in the legislative reference library of Texas and prints several pages of paper for us, for further research.

In the beautiful park around the capitol there are many monuments with reference to Texas´ history, and inside the visitor center we find a nice exhibition about Texas´ history, and a large scale model of the capitol – made from LEGO.

After a successful stop at a toy store, we continue towards Dallas – we reach the city at dusk, right in time for some nice pictures of the skyline.

Route 220722

220721 – Houston, Texas >

Donnerstag/Thursday, July 21, 2022

Tag 95 – Houston, Texas

Eigentlich wollten wir noch die eine oder andere der schönen, alten Plantagen im Mississippi-Delta besuchen, aber es war schon wieder so affig heiß, um die 40°C mit hoher Luftfeuchtigkeit, und wir haben auch schon genug von Sumpf, Moskitos und Alligatoren. Und die Straßen in Louisiana sind eine Katastrophe. Also ab nach Westen, nach Texas – auch heiß, aber eine trockene Hitze, die wir beide besser vertragen.

Der Besuch in Houston im NASA Space Center hat sich wirklich gelohnt. Das Space Shuttle „Independence“ huckepack auf der Boeing 747 „NASA 905“ nicht nur zu sehen, sondern auch betreten zu können, war etwas Besonderes (auch wenn das Shuttle nur ein Replika ist und nur einige Teile wie zB die Reifen original sind – dafür ist die „905“ original). Gleich daneben findet sich eine SpaceX Rakete. In einem Nebengebäude befindet sich eine komplette Saturn 5-Rakete, zusammengebaut aus bereits fertigen Komponenten für die dann nicht mehr durchgeführten Apollo 18, 19 und 20-Missionen. Auch Nachbauten der ISS Raumstation und von Skylab kann man betreten und von innen besichtigen. Das Artemis-Programm – die nächsten bemannten (und befrauten!) Raumflüge zum Mond – wird erläutert, unzählige Exponate sind zu entdecken, und es gibt sogar ein Stück Mondgestein, das man berühren darf.

Und im Shop finden sich dann – nein, keine Tribbles, sondern eine zerzauste Sonne und entzückende Plüschplaneten, Venus sogar mit langen Wimpern und Kussmund!

Day 95 – Houston, TX

The plan was to visit one or two of the beautiful old plantation homes in the Mississippi-Delta area, but is was unbearably hot with extremely high humidity, and we´ve had our share of marshes and swamps, mosquitoes and alligators. And the roads in Louisiana are in bad shape, by the way. So, westwards, to Texas – also hot, but a dry heat.

The NASA Space Center in Houston is really worth a visit. To see a Space Shuttle piggybacked on a Boeing 747 and to be able to enter it, is fascinating (even though the “Independence” is a replica with only some original parts like the tires; but the “NASA 905” is the original carrier). A few feet away there is an original SpaceX rocket. In another building we find a complete Saturn-5 rocket, ready to fly, made of components for the cancelled missions Apollo 18, 19 and 20. There are also replicas of Skylab and Space Station ISS to enter and to explore. A separate exhibition introduces NASA´s “Artemis” program, which will again bring astronauts to the moon, including the first woman and the first astronaut of color; hundreds of exhibits are to explore, and there is even a piece of lunar rock you can touch.

And in the shop we find – no, no Tribbles, but a flaming sun and cute plush planets, including Venus with long lashes!

Route 220721

220720 – Louisiana >

Mittwoch/Wednesday, July 20, 2022

Tag 94 – Louisiana

Das Atchafalaya Welcome Center verdient diesen Namen wirklich – nettes Personal, gratis Kaffee, ein gut gemachter Film in einer kleinen Ausstellung und viel Information über die Region – haben uns wirklich willkommen gefühlt! Dann als erstes zu St. John´s Cathedral, mitten in Lafayette – ein beeindruckendes Bauwerk mit wunderschönen Glasfenstern. Vor der Kirche steht eine ca. 500 Jahr alte Eiche, die angeblich eine der größten Eichen der USA sein soll.

Als nächstes ging es zum Jean Lafitte Cultural Center, einer Einrichtung des National Park Service, die die Geschichte der Besiedlung von Louisianas´ Mississippi Delta erzählt; von den Ureinwohnern über Acadiens, Cajun und Créoles – jetzt verstehen wir die Unterschiede ein bisschen besser.

Gleich daneben, am Bayou Vermillion, befindet sich Vermillionville, eine Art Freilichtmuseum mit etlichen original Gebäuden sowie rekonstruierten Häusern, authentischer Einrichtung sowie Demonstrationen wie etwa das Spinnen von Baumwolle. Mit einer handbetriebenen Fähre kann man sich über den kleinen Teich ziehen, Alligatoren schauen neugierig zu. Es gibt auch ein gutes Restaurant – wenn man schon in Louisiana ist, dann darf man natürlich Gumbo, Shrimp Etouffee und Po´ Boy nicht auslassen.

Und noch einmal geht´s ums Essen: In der Tabasco Fabrik auf Avery Island wird seit über 150 Jahren die original McIlhenny Tabasco Sauce produziert, in sechs verschiedenen Geschmacksrichtungen und Schärfen. Die Grundzutaten sind unverändert – lokal angebaute Chili, Essig und das auf Avery Island abgebaute Salz – und es ist immer noch ein Familienbetrieb; Museum und Fabrikstour sind sehr interessant. Auch auf Avery Island befinden sich die Jungle Gardens, ein ebenfalls vom Firmenbesitzer gegründetes Naturschutzgebiet mit einem speziellen Bird Sanctuary – so wurde der Schneereiher vor dem Aussterben gerettet – heute nisten dort Tausende Vögel, bewacht von unzähligen Alligatoren – wir packen trotz der unbarmherzigen Hitze die Fahrräder aus und verbringen mehrere Stunden mit Radfahren, Spazieren gehen und Fotografieren.

Day 94 – Louisiana

The Atchafalaya Welcome Center is really welcoming – nice staff, free coffee, a nice 4-minute movie and a small exhibition, and lots of information about the region.

First stop today: St. John´s Cathedral in the heart of Lafayette – an impressive construction with beautiful stained-glass windows. In front of the church there is an about 500 years old live oak, supposedly one of the largest trees in the US.

Then we visited the Jean Lafitte cultural center, belonging to the National Park Service. The exhibition explains the history of settlement in Lousiana´s Mississippi Delta – Native Americans, Acadiens, Cajun and Creoles  – a fascinating story.

Right next door, in Vermillionville at Bayou Vermillion, there are authentic and reconstructed typical buildings with original furniture and live demonstrations like spinning and weaving. There is also a small ferry which is hand-operated by means of a rope. And there is a good restaurant on site – you can´t miss Gumbo, Shrimp Etouffee or Po´Boy, when you are in Louisiana!

Talking about food: the original Tabasco pepper sauce was invented in 1868 on Avery Island by Edmund McIlhenny. After more than 150 years it is still a family business, the ingredients are still the same – chili peppers, vinegar and locally mined salt. The museum and the tour through the factory are very interesting. Also on Avery Island: Jungle Gardens, a large wildlife sanctuary with a special bird garden which helped save the snowy egret from extinction. Today thousands of birds nest here, and alligators patrol the area. In spite of the heat we take our bikes and spend several hours biking, walking and taking pictures in the beautiful scenery.

Route 220720

220719 – Bye-bye, Mississippi >

Dienstag/Tuesday, July, 19th, 2022

Tag 93 – Bye-bye, Mississippi

Das Coastal Mississippi Mardi Gras Museum in Biloxi, Mississipi, informiert über Geschichte und Hintergründe der Mardi Gras Festivitäten. Diese finden an der gesamten Golfküste von New Orleans, Louisiana, bis Mobile, Alabama, statt, zeigen aber regionale Unterschiede. In einem Film wird die Herstellung der fantastischen Kostüme oder der Paradewagen dargestellt – die „Floats“ müssen alle Feuerlöscher, Strom, Musik und tatsächlich auch eine Toilette an Bord haben! Die unglaublich aufwendigen, handgenähten Kostüme von MardiGras-„Königin Ixolib“ (Biloxi verkehrt rum) und „König D´Iberville“ kosten mehrere 1000 US Dollar, werden nur ein einziges Mal verwendet, und landen dann meist im Museum. Und so beherbergt dieses kleine, aber feine Museum eine ausgesuchte Kollektion an Outfits des Mardi Gras-Hofstaats vieler Jahre.

Der Leuchtturm von Biloxi steht direkt an der Uferpromenade, gleich neben einem Denkmal für den Apollo-13-Astronauten Fred Haise, der aus Biloxi stammt. Was den Seemöwen ziemlich egal war, die waren nur an meinem Essen interessiert – und dann sehr enttäuscht, weil es „nur“ Ananas war. Und der Versuch, sich im Golf abzukühlen, war auch nicht sehr erfolgreich – Lufttemperatur 38,5 °C, das Wasser kaum kühler und außerdem viel zu flach zum schwimmen.

Also weiter Richtung Westen, nach Louisiana, Bundesstaat Nummer 31 auf unserer Reise. Baton Rouge, die Hauptstadt, kann gleich zwei State Capitols vorweisen – das alte sieht aus wie eine irische oder schottische Burg und dient als Museum. Das aktuelle Kapitol ist im Gothic-revival-Stil erbaut – keine Kuppel mit Rotunde in der Mitte, sondern ein Turm (der höchste Turm aller State Capitols in den USA) mit Aussichtsplattform im 27. Stockwerk mit tollem Rundumblick über Baton Rouge und den Mississippi. Hohe Räume, eine schöne Kassettendecke im Senat, Kronleuchter in der Halle, die jeweils 2 Tonnen wiegen, Bronzetüren mit Relief-Darstellungen wichtiger Momente in der Geschichte Louisianas und der USA – ein beeindruckendes Bauwerk.

Anschließend überqueren wir, vermutlich zum letzten Mal auf dieser Reise, den Mississippi, den wir schon seit Minnesota immer wieder gekreuzt haben und suchen uns am Atchafalaya River ein Plätzchen für die Nacht.

Day 93 – Bye-bye, Mississippi

The Coastal Mississippi Mardi Gras Museum in Biloxi, Mississipi, provides information about history and background of Mardi Gras. The festivities take place all along the Gulf Coast from New Orleans, LA, to Mobile, AL, but there are regional differences. A film explains the making of the costumes and the building of the parade floats which are all equipped with fire extinguisher, electricity, music, and yes – a bathroom! The incredibly ornate costumes of MardiGras-Queen Ixolib (which is Biloxi backwards) and King D´Iberville cost several 1000 US $, they are used only once and then often donated. Therefore, this nice museum owns an exquisite collection of outfits from many years of Mardi Gras.

Biloxi´s lighthouse is situated right at the beach, near a monument for Apollo 13 – astronaut Fred Haise is son of Biloxi. The terns didn´t care about that, they were only interested in my food – and very disappointed that I had only pineapple to offer, which they don´t eat. Then I tried to cool down a bit because the air temperature was 101,3 °F, but the water wasn´t much cooler and way too shallow to swim.

Therefor we continue west, towards Louisiana, state # 31 on our road trip. The capital, Baton Rouge, has 2 State Capitols. The old one looks like an old Irish or Scottish castle and is used as museum. The working Capitol was built in gothic revival style – no cupola with rotunda, but a high tower (the highest tower of all US State Capitols) with an observation platform on the 27th floor with a grand view over Baton Rouge and the Mississippi. High rooms, a beautiful coffered ceiling in the Senate, 2-ton chandeliers in the hallway, bronze doors with reliefs of important moments in the history of the USA and Louisiana – an impressive building!

Then we cross the great river, the Mississippi, probably for the last time on this road trip and drive towards Lafayette, staying for the night on a nice spot at the Atchafalaya River.

Route 220719

220718 – Golfküste >

Montag/Monday, July, 18th, 2022

Tag 92 – Golfküste

Noch einmal zurück nach Alabama – wir haben Mobile ausgelassen, wollen aber unbedingt das hochdekorierte Schlachtschiff USS Alabama und das U-Boot USS Drum im USS Alabama Battleship Memorial Park sehen. Und dort gab es dann noch viel mehr zu sehen – jede Menge Hubschrauber und Flugzeuge, vor allem auch von der Küstenwache, den Army-One (Hubschrauber des Präsidenten der USA, u.a. von Ronald Reagan und George Busch benutzt) und einen Armee-RTW. Das Emblem für die USS Drum, ein Trommel spielender Kraken mit Matrosenmütze, stammt übrigens von Walt Disney. Und im Hintergrund, in einem Trockendock im Hafen, liegt die USS Comfort, ein Hospitalschiff der Marine – leider nicht zu besichtigen.

Dann ging es weiter nach Dauphin Island, eine der vorgelagerten Golfinseln. Fort Gaines war im amerikanischen Bürgerkrieg in der Hand der Konföderierten und sollte, zusammen mit den Minen und Torpedos in der Bucht, die Stadt Mobile beschützen; „Pfeiff´ auf die Torpedos, volle Kraft voraus“ soll Admiral Farragut, Kommandeur der Unionsflotte angeblich gesagt haben – auch wenn es vielleicht nicht stimmt, die Unionstruppen haben die Schlacht gewonnen und die Besatzung von Ft. Gaines hat sich ergeben.

Das Estuarium ist ein Aquarium, das sich hauptsächlich mit Fauna und Flora von Brackwassergebieten in der Mobile Bay beschäftigt, und viel Forschung im Bereich der künstlich widerhergestellten Sumpflandschaften betreibt. Das Audubon Bird Sanctuary umschließt Sumpflandschaft und einen kleinen See, es gibt ein paar kurze Wanderwege bzw. Naturlehrpfade. Vor Alligatoren wird eindringlich gewarnt, gesehen haben wir hauptsächlich Schildkröten und Fische. Und vielleicht hätte irgend jemand den Vögeln sagen sollen, dass das hier ihr Schutzgebiet ist – Vögel habe wir fast gar keine gesehen.

Anschließend trieb uns der Wunsch nach einem Bad im Golf quer über die Insel – es war gar nicht so leicht, einen öffentlich zugänglichen Strand zu finden, wo wir mit unserem Krassen Pferd auch parken konnten. Am Westende der Insel hatten wir dann Glück – planschen im Golf, umgeben von lustigen, aus dem Wasser springenden Meeräschen, dann duschen am Strand und schließlich wieder nach Westen, Richtung Mississippi.

Day 92 – Golf Coast

Back to Alabama for a day – we wanted to see the USS Alabama Battleship Memorial Park with the highly decorated USS Alabama, the submarine USS Drum, helicopters and airplanes, many of them from the USS Coast Guard, Army One (the presidential helicopter, used by Ronald Reagan and George Busch) and an Army Jeep. The emblem for the USS Drum, a drums-playing octopus, was designed by Walt Disney, by the way. And in the background, in dry dock for maintenance and repairs, we could see the USS Comfort, a hospital ship of the US Navy.

We continued to Dauphin Island, one of the island in the Gulf of Mexico. Fort Gaines was manned by confederate troops during the Civil War, and together with underwater mines and torpedoes, it was meant to protect the City of Mobile. “Damn the torpedoes, full speed ahead” – no one knows, if Admiral Farragut, the commander of the Union fleet, really said that – but he won the battle of Mobile Bay and Fort Gaines surrendered.

The Estuarium is an aquarium mostly about fauna and flora of the marshlands of Mobile Bay, they do a lot of research comparing natural to artificial marshlands. The Audubon Bid Sanctuary also includes a swamp and a small lake, there are several short trails and a lot of warning signs because of alligators. We mostly saw turtles and fish; someone should have told the birds that this area belongs to them – we saw hardly any birds.

Then, we wanted to go for a swim – it was not easy to find a beach with public access where we could park our camper. On the west end of the island we finally found a nice spot, sandy beach, warm water, funny jumping mullets, and free showers. And then – direction west again, back to Mississippi.

Route 220718

220717 – Mississippi III >

Sonntag/Sunday, July, 17th, 2022

Tag 91 – Mississippi III

Nach einer erholsamen und angenehm kühlen Nacht am Turpin Creek Picknickplatz direkt am Natchez Trace Parkway, nur erhellt durch Sterne oben und Glühwürmchen herunten, fahren wir nach Natchez, wo noch etliche stattliche Ante-Bellum-Villen (von vor dem amerikanischen Bürgerkrieg) erhalten sind. Stanton Hall, in griechischem Revival-Stil, ist eine der größten und sicherlich prunkvollsten – kostbare Möbel von amerikanischem Rokoko und Gothik über offene Kamine aus schwarzem italienischem Marmor bis zu unglaublich detaillierten Kronleuchtern zeugen vom Reichtum, der „König Baumwolle“ zu verdanken war. Und wer „Fackeln im Sturm“ jemals gesehen hat, der kennt Stanton Halls Interieur bereits – hier war das „Heim“ von Patrick Swayze (Orry Maine) – die Außenaufnahmen wurden bei Boone Hall Plantation in Charleston, South Carolina, gedreht.

Natchez-under-the Hill war sozusagen das Gegenstück – am Mississippi-Ufer unterhalb der Stadt gelegen, früher ein verrufenes Viertel, ist heute Sonntags-Ausflugsziel mit ein paar netten Lokalen und Restaurants. Auf jeden Fall hat man hier einen schönen Ausblick über den Fluss, die Brücke und hinüber nach Louisiana.

Das große Dorf der Natchez-Indianer ist heute nur noch an den grünen Hügeln zu erkennen, auf denen einst Zeremonialgebäude und das Haus des Häuptlings stand – ohne die Informationen aus dem Museum für einen Nicht-Archäologen eigentlich völlig unauffällig und kaum zu sehen. Im Prinzip verbindet der 444 Meilen lange Natchez Trace Parkway nicht nur viele ehemalige Stätten der Natchez, Chickasaw und Choctaw, sondern war jahrhundertelang ein Reiseweg entlang des großen Stromes – und ist es auch heute noch, auch wir sind ihm viele Meilen lang gefolgt.

Day 91 – Mississippi III

After a quiet and cool night at Turpin Creek Picknick Area on Natchez Trace Parkway, lit by stars from above and fireflies all around us, we drive to Natchez, where several beautiful Ante-Bellum-Mansion are still standing. Stanton Hall, in Greek revival style, is one of the largest and most ornate – priceless furniture (American Rococo and Gothic), mantels made of rare black Italian marble and delicate gasoliers bear witness of the wealth “King Cotton” produced. And if you ever saw “North and South”, then you have seen the interior of Stanton Hall already – this was the “home” of Patrick Swayze (Orry Maine) – the exterior shots were filmd at Boone Hall Plantation, Charleston, SC.

Natchez-under-the-Hill was sort of the counterpart – below the bluff, near the old port, a not-so-nice part of town with brothels and saloons; today there are some nice restaurants there, and the view over the great river, the iron bridge and into Louisiana on the other side is great.

The Great Village of the Natchez Indians consists of several mounds where once ceremonial buildings and the house of the chief stood – luckily there is a museum with a lot of information on site, otherwise the non-archeologist would barely recognize the site. The 444 miles long Natchez Trace Parkway connects the traditional homelands of the Natchez, Chickasaw and Choctaw, it was a travel path along the great river for many centuries – and still is today – we also traveled along the Parkway for many miles.

Route 220717

220716 – Mississippi II – Frösche und Teddybären >

Samstag/Saturday, July, 16th, 2022

Tag 90 – Mississippi II – Frösche und Teddybären

Ein kurzer Wanderweg führt durch den Versteinerten Wald des Mississippi bei Flora – vor ca 36 Millionen Jahren wurden Baumstämme aus dem Oberlauf des Mississippi hier angeschwemmt, und im Laufe der Jahrmillionen versteinerte das Holz. Über 30 verschiedene Baumarten wurden identifiziert, darunter auch bereits ausgestorbene Spezies. Sehr lebendig dagegen sind die vielen Spechte (die wir nur gehört haben), die farbenprächtigen Spinnen (die haben wir gesehen) und die winzigen Laubfrösche (beinahe übersehen). Die wirkliche Überraschung aber war dann das kleine Museum – Fossilien und Gestein aus aller Welt, farbenprächtige Geoden, Halbedelsteine im Rohzustand und in verarbeiteter Form, und auch ein Exponat aus Österreich, aus der Steiermark.

Apropos Frösche: ein Stückchen weiter nördlich liegt Leland, und dort wurde Kermit, der Frosch geboren. Nein, kein Scherz – Jim Henson stammte aus Leland, und ein kleines Museum ist ihm und seinen Kreationen gewidmet. Dahinter fließt der Deer Creek – und es sieht wirklich so aus wie im Film „Kermit´s swamp years“.

Wir fahren wieder nach Süden, durch scheinbar endlose Anbauflächen – Mais, Tomaten und anderes Gemüse – bis wir in Vicksburg ankommen. Das historische Stadtzentrum ist entzückend, und das Biedenham Coca-Cola-Museum beherbergt unbezahlbare Schätze für den Sammler; hier wurde der damals noch von Hand aus Sirup und Soda produzierte Saft, der bis dahin nur offen am Sodabrunnen erhältlich war, erstmals in Flaschen abgefüllt.

3 Kilometer nördlich, im Vicksburg National Military Park, liegt die USS Cairo, das letzte verbliebene der insgesamt 7 eisernen Kanonenboote aus dem amerikanischen Bürgerkrieg unter einem großen Sonnensegel. 1862 durch eine Unterwassermine versenkt, wurde sie 1956 wieder entdeckt und 1964 gehoben, rekonstruiert und die nicht mehr vorhandenen Teile durch eine Holzrahmenkonstruktion dargestellt. Im Museum sind Artefakte zu sehen, von Kanonen über die Schiffsglocke bis zu persönlichen Gegenständen. Das Schiff sank so schnell, dass die Besatzung außer dem eigenen Leben nichts retten konnte – dafür hat aber die gesamte Crew das Unglück überlebt. Auf dem Hügel oberhalb der Cairo stand Fort Hill – so wehrhaft, dass es nie von den Unionstruppen angegriffen wurde, ganz im Gegenteil, seine Kanonen versenkten die Cincinnati, eines der Schwesternschiffe der Cairo. Heute ist außer ein paar Umrissen im Gras von diesem Fort nichts mehr zu sehen; 2 einsame Kanonen wachen über den Yazoo River.

Unten am Fluss, hinter der alten Zugstation, die heute als Museum dient, finden sich großflächige Wandmalereien an der Hochwasserschutzmauer. Szenen aus der Geschichte von Vicksburg sind dargestellt, und wir haben Essentielles gelernt – jetzt wissen wir, warum der Teddybär „Teddybär“ heißt – danke, Präsident Teddy Roosevelt (er hat den extra für ihn an einen Baum gebundenen, somit wehrlosen Bären NICHT erschossen!).

Schließlich fahren wir den Natchez Trace Parkway nach Süden – einer der besten Highways im Süden, kaum Verkehr, eben und gut gepflegt – danke, National Park Service!

Day 90 – Mississippi II – frogs and teddy bears

A short trail leads through Mississippi´s Petrified Forrest near Flora, MS – about 36 million years ago trees from halfway across the country were deposited here, and over the ages wood was replaces by minerals. More than 30 different species of trees have been identifies including several extinct ones. A lot of animals live here, including racoons (who emptied the trash cans overnight), woodpeckers (which we couldn´t see, but hear), large spiders (we did see those) and tiny frogs (we almost overlooked them). The adjacent small museum turned out to be a real gem (pun intended) – fossils and minerals from all over the world, colorful geodes, semi-precious stones both in their natural state as well as turned into jewelry or decorative items. They even have an exhibit from Styria, Austria.

Talking about frogs: a bit further north, in Leland, MS, Kermit the Frog was born. No joke – Jim Henson was from Leland, and a small museum is dedicated to him and his creations, situated on Deer Creek – the ideal backdrop fo the movie “Kermit´s swamp years”.

We drive south again, through seemingly endless fields of green – corn, tomatoes and other produce – until we arrive in Vicksburg, MS. The historic town center is very picturesque, and the Biedenham Coca-Cola Museum offers a glimpse back in time. It was here, where the soft drink, available only at soda fountains at that time, was hand-mixed from syrup and soda and bottled for the first time.

2 miles north, inside Vicksburg National Military Park, the partly reconstructed USS Cairo, the last remaining of the 7 iron-clad ships of the Union, rests under a huge canopy. She sank 1862, was found in 1956 and raised in 1964; the missing pieces are outlined by wooden beams. Artefacts like canons, the ship´s bell and personal items are exhibited in the museum. The ship sank so fast, that the crew could only save their own lives, nothing else – but at least no one was lost. Fort Hill, high up on a hill above the USS Cairo, was never attacked by Union troops – on the contrary, its canons helped sink the iron-clad Cincinnati – but nothing remains today of the Fort except some outlines in the grass, and two cannons watch over the Yazoo River.

Along the Yazoo River, behind the old Railway Station which serves as a museum today, there are large murals on the flood wall, depicting scenes from Vicksburg´s history. And we learned something essential: now we now, why teddy bears are called “teddy bears” – thank you, President Teddy Roosevelt, for not shooting a helpless bear, chained to a tree!

Finally, we drive south on Natchez Trace Parkway – one of the nicest Highways so far, hardly any traffic, well maintained and nice to drive. – thank you, National Park Service!

Route 220716

220715 – Mississippi >

Freitag/Friday, July, 15th, 2022

Tag 89 – Mississippi

Elvis Aaron Presley kam in einem kleinen, aus nur 2 Räumen bestehenden Haus in Tupelo, Mississippi, zur Welt, kurz nach seinem leider totgeborenen Zwillingsbruder Jesse Garon. Kein elektrischer Strom im Haus, das WC ein kleiner Schuppen draußen. Am gleichen Grundstück steht heute die Kirche, die Elvis und seine Eltern besuchten – sie wurde 2008 hierher versetzt und bietet ein 15-minütiges, sehr gut gemachtes Rund-um-Video, das den Besucher mitten in eine Gospel-Messe aus den späten 30er / frühen 40erJahren versetzt. Das Museum bietet viele Familienfotos und Hintergrundinformation zu der Zeit, in der Elvis aufwuchs. Elvis und seine Familie lebten hier, bis sie 1948 nach Memphis übersiedelten. Wir waren vor Jahren bereits in Graceland, jetzt haben wir auch den Ort besucht, wo alles begann – und wir haben das Gefühl, Elvis wesentlich näher gekommen zu sein.

State Capitol Nummer 30 auf unserer Reise, in Jackson, Mississippi, beeindruckt uns durch seine Atmosphäre – bunter Marmor, Säulen und Balkone, Stuck und viele Lichter – erinnert uns ein wenig an ein schickes Theater in Wien oder Paris. Wunderschöne Buntglasfenster zieren Abgeordnetenhaus und Senat, und die Rotunde ist ebenfalls ein Hingucker. Außen, ganz oben, thront ein vergoldeter Adler und wacht über das Gebäude.

Wir fahren weiter und finden einen indianischen Grabhügel, daneben ein kleines Gebäude mit Artefakten in Glaskästen sowie Hintergrundinformation. Das Ganze liegt an einem Rastplatz am Highway 49 bei Pocahontas, ist rund um die Uhr geöffnet, sauber und von Security bewacht – klingt gut für uns, wir fragen höflich, und bekommen die Erlaubnis, heute hier zu übernachten. Und die Katzenfamilie hier mit 7 hungrigen Katzenkindern bekommt unser Huhn.

Day 89 – Mississippi

Elvis´ birthplace in Tupelo is a modest, 2 room house, no electricity, the literal outhouse in the back yard. He was born here on January 8th, 1935, shortly after his stillborn twin brother Jesse Garon. In 2008, the original Assembly of God Church, which Elvis and his parents attended, was moved onto the site, offering a nice 15-minute video experience, placing the visitor in the middle of a typical gospel church service of the late 30s / early 40s. The museum provides a lot of family pictures, and back ground information about the time period Elvis was growing up in. He and his family lived here until they moved to Memphis, TN, in 1948. We visited Graceland many years ago, now we have also seen the place where it all began – and we feel way closer to Elvis now.

State capitol # 30 on our journey, in Jackson, MS, is an impressive building. Lots of colorful marble, pillars and columns, balconies and stucco, and many, many light bulbs create an atmosphere which reminds us of the beautiful theatres in Vienna, Austria, or Paris, France. The stained glass windows in House and Senate chambers are beautiful, as is the opulent rotunda. On the top of the dome sits a magnificent golden eagle, watching over the building.

After visiting the capitol, we turn north again and find an Indian burial mound with a small information building on site, containing several artefacts in glass display cases and a lot of information. The place is situated at a rest area on highway 49, near Pocahontas, MS, looks clean and is watched by security 24/7 – sounds good for us, so we ask nicely and get permission to stay at the rest area for tonight. And our chicken goes to the local cat family with 7 hungry kittens.

Route 220715

220714 – Alabama II >

Donnerstag /Thursday, July 14, 2022

Tag 88 – Alabama II

Bruder Joseph wurde 1878 nahe Landshut in Bayern geboren; 1892 trat er in die neu gegründete Benediktinerabtei in Cullman, Alabama, ein und schuf dort, zusätzlich zu arbeiten und beten, eine unglaubliche Miniaturwelt aus 125 Gebäuden aus Stein und Zement sowie Abfallprodukten – zerbrochenes Porzellan und Glas, Fliesenreste, Glasperlen, Muscheln, usw. Unter den beeindruckendsten Gebäuden für uns waren der Petersdom in Rom, Klein Jerusalem und Montserrat bei Barcelona.

Anschließend geht es weiter nach Norden, wir überqueren wieder einmal den Tennessee River und fahren Richtung  U.S. Space and Rocket Center in Huntsville, Alabama. Wir kannten das Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, aber auf Huntsville wurden wir erst durch die Reisevorbereitungen aufmerksam. Da Google Maps in der Nähe auch einen Raketenpark und historische Abschussrampen („geöffnet rund um die Uhr“) anzeigt, lenken wir unser Krasses Pferd erst mal dorthin – und stehen verblüfft vor einem Gate mit einem ebenso verblüfften Armeeoffizier, der das seltsame Gefährt und die zwei komischen Gestalten, die damit allen Ernstes auf eine aktive Armeebasis fahren wollten, misstrauisch beäugt. Danke, Google Maps! Wir entschuldigen uns höflichst und fahren zum richtigen Zielort für Touristen, schon von weitem durch Saturn-V-Raketen gut erkennbar. Ein großes Freigelände und mehrere Hallen mit vielen interessanten Exponaten informieren über die Geschichte der unbemannten und bemannten Raumfahrt in den USA – damit untrennbar verbunden ist die Entwicklung der kleinen Baumwollstadt Huntsville zur „Rocket City“. Wernher von Braun hat hier gearbeitet, das Redstone Arsenal entstand, das Marshal Space Flight Center wurde gegründet, die Saturn-5-Raketen wurden hier entwickelt. Auch aktive Programme werden angeboten – vom Unterwasser-Training bis zu Virtual-Reality-Mondlandung ist alles zu haben.

Schließlich verlassen wir Huntsville und fahren Richtung Westen, nach Tupelo in Mississippi. Wer kann erraten, was wir dort wollen?

Day 88 – Alabama II

Brother Joseph was born near Landshut, Bavaria, in 1878; in 1892 he arrived at the newly founded St. Bernard´s Abbey in Cullman, AL. There he spent the rest of his life working and praying – and in his spare time, creating a marvelous miniature world of 125 buildings made of stone and cement and discarded or donated material like broken plates, glass and tiles, beads, marbles and seashells. The most impressive buildings for us were St. Peter´s in Rome, Little Jerusalem and Montserrat near Barcelona.

We continue north, cross the Tennessee River once again and drive towards US Space and Rocket Center in Huntsville, AL. We have been to Kennedy Space Center in Cape Canaveral, FL, but we had never heard of Huntsville prior to our travel preparations. Google Maps showed a Rocket Park and Historic Redstone Rocket Testsite nearby (“open 24/7”), so that was our first destination – only to stop, very confused, in front of a gate with an also confused looking army officer, who warily eyed that suspicious looking vehicle and those two strange figures who seriously twanted to enter an active army installation with their camper. Thanks for nothing, Google Maps! We apologize and leave hastily, towards the real tourist destination, easily identifiable by a large Saturn-5-rocket. The Space Shuttle Park and several exhibition halls provide a lot of information about the US space program – which is closely linked to the evolution of the small cotton town Huntsville to “Rocket City”. Wernher von Braun worked here, the Redstone Arsenal was built here, the Marshal Space Flight Center was founded, the Saturn-V-Rocket was designed here. And a lot of activities are available – from underwater simulation training to reliving the landing on the moon in virtual reality.

Finally, we leave Huntsville and drive west, towards Tupelo, MS – can you guess, why?

Route 220714