Archiv der Kategorie: Japan

250524 – Tag 23 – Kreuzfahrt Tag 3 / Samstag, 24. Mai – Okinawa –

Der erste Landgang beginnt mit der Einreise in Japan, das heißt Paß- und Zollformalitäten am Kreuzfahrtpier von Naha erledigen, dann zurück aufs Schiff. Um kurz nach 10 Uhr startet unser erster Ausflug „Eindrücke von Okinawa“. Der Bus mit der laut Ankündigung sehr gut deutsch sprechenden einheimischen Tourbegleiterin bringt uns zuerst zum Shikinaen Garten, einem ehemaligen Anwesen der königlichen Familie von Ryukyu, komplett mit Wohngebäuden, Teich, steinernen Brücken und kleinem Pavillon, und viel gepflegtem Grün. Und scheinbar Giftschlangen.

Von dort geht es weiter zum Shurijo Schloss (unser Bus fährt hier tatsächlich in die Tiefgarage), welches der königlichen Familie bis zum Ende des Ryukyu Königreichs 1879 als Wohnsitz diente. Durch etliche verschiedene Tore geht es hügelaufwärts bis zum Hauptgebäude, welches laut Fotografien unglaublich prunkvoll und beeindruckend gewesen sein muss – bevor es 2019 leider einem Feuer zum Opfer fiel. Inzwischen wurde mit der Rekonstruktion begonnen. Über die Überreste des Palasts hat man eine große Halle gebaut, um die Arbeiten witterungsgeschützt durchzuführen zu können. Und die Besucher können sich auf drei Ebenen vom Fortgang der Arbeiten ein Bild machen.

Anschließend bringt uns der Bus ins Stadtzentrum von Naha, zur Kokusai-dori, einer bekannten Einkaufsstraße. Wir ziehen voller Hoffnung los, aber es gibt hier eigentlich nur Souvenirs und Kitsch, und dazwischen Cafés und Restaurants. Wir finden zwar ein paar Patches mit Rettungsdienstbezug (Henri Dunant Starfleet International finden wir besonders kreativ), aber Spielzeug suchen wir vergeblich, auch in den wenigen Kaufhäusern, und es ist furchtbar laut, aus beinahe jedem der grell-bunten Shops dröhnt Musik und dazwischen japanische Texte aus den Lautsprechern. Hungrig lassen wir uns in einem kleinen Schnellrestaurant nieder, wo so etwas wie „Maki-Burger“ angeboten wird. Eine gute Wahl – erstens hat es gut geschmeckt, und zweitens haben wir somit genau die 15 Minuten, die der tropische Regenguss gedauert hat, im Trockenen verbracht.  

Wir machen uns auf den Weg zum Schiff, vorbei an den beiden imposanten Drachensäulen, die die Straße in die Stadt bewachen. Zurück an Bord finden wir für morgen abend eine Einladung: „Ihre Offiziere laden Sie zum Dinner ins Nikkei Restaurant ein“. Oh Schreck – wir haben natürlich nichts Passendes zum Anziehen mit, und was ist eigentlich der Anlass? Wir fragen an der Rezeption nach: diese Einladung erging an alle Gäste, die zum ersten mal mit Hapag-Lloyd Cruises unterwegs sind, und es ist eine Art „Speed-Dating“: nach jedem Gang wechseln die Offiziere den Tisch. Aha. Wir fragen nach wegen dem Dress-Code, und erhalten den guten Rat, wir mögen uns doch in der Bordboutique angemessene Kleidung besorgen. Nein, vielen Dank – abgesehen vom Preisniveau würden wir die hier angebotenen Stücke niemals freiwillig anziehen. Also melden wir uns einfach vom Event ab und lassen auch das Angebot fürs Champagnertasting (Unkostenbeitrag € 90,00 pro Person) dankend aus. Dafür schauen wir uns im Bordfernsehen die Aufzeichnung des gestrigen Experten-Vortrages an: Landeskunde Japan – eine allgemeine Einführung in das Land – Christian Wagner ist mit einer Japanerin verheiratet, lebt seit Jahren in Japan und weiß wovon er spricht – vielen Dank für den interessanten und witzigen Vortrag – Arigato gozaimas!

Day 23 – Cruise Day 3 / Saturday, May 24 – Okinawa

Our first shore excursion begins with immigration into Japan, this means passport and customs checks at the Naha cruise terminal, then back onboard. Shortly after 10 a.m., our excursion “Impressions of Okinawa” starts. The bus and our local guide (supposedly fluent in  German), takes us to Shikinaen Garden, once an estate of the royal Ryukyu family, with the (very humble) royal residence, ponds, stone bridges, a small pavilion, and beautifully maintained greenery. And possibly venomous snakes.

Next stop: Shurijo Castle (our bus actually drives into the underground parking garage), the royal family’s residence until the end of the Ryukyu Kingdom in 1879. We walk uphill, passing several gates to reach the main building, which, according to photos, was stunningly beautiful before being destroyed by fire in 2019. Reconstruction has started—visitors can view the work across three levels under a large protective hall built over the ruins.

After that, we head to Naha city center and Kokusai-dori, a well-known shopping street. Full of hope, we explore, only to find mostly souvenirs and kitsch, with cafés and restaurants in between. We find a few EMS-themed patches (we find “Henri Dunant Starfleet International” especially creative), but no toys—even in the few department stores. It’s terribly loud, with blaring music and Japanese announcements from every garish shop. Hungry, we settle into a small fast-food place offering “Maki-Burgers.” A good choice—tasty, and we stay dry during the 15-minute tropical downpour.

On our way back, we pass the two impressive dragon pillars guarding the street. Back onboard, we find an invitation for tomorrow evening: “Your officers invite you to dinner at the Nikkei Restaurant.” Oh no—we don’t have anything to wear! What’s the occasion? Reception desk informs us it’s for first-time Hapag-Lloyd guests—sort of a speed-dating dinner where officers change tables after each course. We ask about the dress code and are advised to buy something appropriate at the onboard boutique. No, thank you—not just because of the prices, but we would never wear those outfits voluntarily. We politely decline both the dinner and also the € 90-per-person champagne tasting. Instead, we watch yesterday’s recorded lecture on Japanese culture by Christian Wagner. He’s married to a Japanese woman and lives in Japan—a great, informative, and funny talk. Arigato gozaimasu!

250622 & 250623 – Tag 52 & 53 – Sonntag, 22. & Montag, 23. Juni – auf nach Hause –

Wir haben gestern alle Koffer fertig gepackt, stehen heute zeitig auf, und kurz vor 7 Uhr warten wir schon vor dem Hotel auf den Flughafen-Shuttlebus. Am Flughafen Narita klappt alles, nach dem check-in genießen wir einen Kaffee in der Lounge, als wir sehen, dass die ursprüngliche Abflugzeit von 11:10 auf 13:10 verschoben wird, und die Ankunft in Wien somit auf 20:00 Uhr Ortszeit. Na gut, ist auch kein Problem.

Die Probleme beginnen erst etwas später, als dann plötzlich „flight cancelled“ zu lesen ist – knapp 300 Passagiere, von rat- und hilflos bis leicht wütend, stürmen zum Service-Counter, der diesen Namen eigentlich nicht verdient. Zwei junge, des Englischen nur mäßig mächtige ANA-Mitarbeiter bemühen sich nach Kräften, die Meute zu bändigen, aber leider erfolglos. Wir versuchen, über die Austrian App einen anderen Heimflug zu bekommen – wir bekommen 6 verschiedene Alternativen angeboten, aber keine funktioniert.

Der Anruf beim AUA Service Center war außer vollkommen sinnlos nur teuer, aber aus unerfindlichen Gründen funktioniert die Umbuchung via App dann plötzlich, und wir ergattern mit viel Glück die letzten 2 Plätze auf der Abendmaschine nach Frankfurt. Dann trotten wir mit knapp 300 anderen, teils sehr frustrierten Passagieren, die noch kein Umbuchungsglück hatten, Richtung Immigration – wir müssen wieder in Japan einreisen, unsere schon eingecheckten Koffer wieder abholen und dann auch noch den Flughafen wechseln. Es geht zum Haneda Airport auf der anderen Seite von Tokyo, 75 km entfernt – aber es gibt zumindest einen direkten Shuttlebus.

Am Flughafen Haneda heißt es dann wieder einchecken, was hier unglaublich lange dauert. Wir verziehen uns wieder in die Lounge und hoffen, dass jetzt nichts mehr Unvorhergesehenes passiert. Kurz vor 20 Uhr dürfen wir dann endlich einsteigen, und der mehr als 14 Stunden lange Flug mit ANA verläuft ereignislos und ruhig, wir konnten gut schlafen.

Um 5 Uhr früh ist unsere Maschine die erste, die in Frankfurt landet, und die automatischen Passkontroll-Gates sind noch geschlossen. Warum eigentlich? Na weil die Kollegen von der Grenzpolizei erst um 5 Uhr Dienstbeginn haben, die sind noch nicht da … aha, wir dachten, automatische Gates funktionieren ohne menschliches Personal, aber gut.

Schlussendlich sitzen wir im AUA-Flieger nach Wien, wo wir gegen 10:00 Uhr landen; alle drei Koffer mit allen 88 (in Worten: achtundachtzig) Neuzugängen für unsere Sammlung sind auch wohlbehalten angekommen, ein UBER bringt uns nach Hause und ich kann meinen Zahnarzt-Termin um 11:30 tatsächlich einhalten. Und um 18 Uhr beginnt mein Nachtdienst … eigentlich bräuchten wir nach diesen 7,5 Wochen Abenteuer jetzt mal 2 Wochen Urlaub zur Erholung 

Day 52 & 53 – Sunday, June 22 & Monday, June 23 – Heading Home

We finished packing all our suitcases yesterday, we get up early today, and just before 7 AM we’re already waiting outside the hotel for the airport shuttle bus. Everything goes smoothly at Narita Airport, and after check-in we enjoy a coffee in the lounge when we notice that the original departure time of 11:10 a.m. has been delayed to 1:10 p.m., meaning we’ll arrive in Vienna around 8 p.m. local time. Well, that’s fine too.

The problems don’t start until a bit later, when suddenly “flight cancelled” appears on the screen – nearly 300 passengers, ranging from helpless and bewildered to mildly angry, rush to the service counter, which honestly doesn’t deserve that name. Two young ANA staff members, only modestly proficient in English, do their best to calm the crowd – unfortunately, without much success.

We try to rebook through the Austrian Airlines app and are offered 6 different alternatives, none of which work. Calling the AUA Service Center turns out to be both utterly useless and expensive – but then, for some inexplicable reason, the app finally lets us rebook, and with a lot of luck we manage to snag the last 2 seats on the evening flight to Frankfurt.

We then shuffle along with around 300 other, partially very frustrated passengers who haven’t had any luck rebooking, back to immigration – we have to re-enter Japan, retrieve our already-checked baggage, and also switch airports. We head to Haneda Airport on the other side of Tokyo, 75 km away – thankfully, there’s at least a direct shuttle bus.

At Haneda, we have to do the whole check-in procedure again – which takes an unbelievably long time. Afterwards, we retreat once more to the lounge and hope that nothing else goes wrong. Shortly before 8 p.m., we are finally boarding, and the 14-hour flight with ANA passes quietly and without incident – we manage to get some good sleep.

At 5 a.m., our plane is the first to land in Frankfurt – but the automated passport control gates are still closed. Why? Because the border police don’t start their shift until 5 a.m. – they’re not here yet. And here we thought automated gates were supposed to work without human personnel…..

In the end, we board our Austrian Airlines flight to Vienna, where we land around 10 a.m. All three of our suitcases – containing 88 (in words: eighty-eight) new additions to our collection – arrive safely as well. An Uber takes us home, and I actually make it to my dentist appointment at 11:30.

And at 6 p.m., my night shift begins… Honestly, after these 7.5 weeks of adventure, we could really use another two weeks of vacation – just to recover 😊

250621 – Tag 51 – Samstag, 21.6 – Abschiedsrunde durch Tokyo DisneySea –

Es ist mindestens genauso heiß wie vorgestern, und es sind gefühlt noch ein paar Tausend Besucher mehr hier (eine Quelle im Internet spricht von einer Maximalkapazität von 85.000 Besuchern im Park – glauben wir gern). Wir erkunden heute viele kleine Winkel und Ecken, die wir vorgestern ausgelassen haben, streifen durch die Shops, und fahren nochmals „Frozen“ und „Peter Pan“ – zwei tolle Attraktionen, ganz anders als in WDW – und „die Reise zum Mittelpunkt der Erde“, ein Ride, den es in keinem anderen Disney Park gibt. Die zweite auf Jules Vernes Romanen basierende Attraktion, „20.000 Meilen unter dem Meer“, ist leider wegen Wartungsarbeiten nach wie vor geschlossen. Dafür geht sich heute der „Tower of Terror“ aus- und auch hier ist die Story rund um die Attraktion komplett unterschiedlich zu Florida.

Für uns WDW-geeichte Touristen sind ein paar Dinge sehr ungewohnt in den beiden Disney Parks hier. So soll man etwa für Shows eine online Reservierung mittels App vornehmen; auch für die Schnellrestaurants ist das zu empfehlen, ansonsten lange Wartezeiten – in die Restaurants mit Bedienung kommt man ohne Reservierung sowieso nicht hinein. Warteschlangen bei HotDog und Eis-Ständen um die 30 Minuten, dafür gibt es kaum Möglichkeiten, zwischendurch schnell einen Kaffee zu bekommen. 

Die Eintrittstickets in den Park sind mit umgerechnet 50 € relativ günstig, dafür kann man dann für einzelne Attraktionen extra Tickets für einen schnellen Zugang kaufen; diese sind aber bereits am Vormittag alle ausverkauft. Für die abendlichen Shows mit Licht, Sound und Feuerwerk werden in beiden Parks tatsächlich Stehplätze (STEH!Plätze) verkauft- und die sind schon in der Früh alle vergriffen. Durch einen glücklichen Zufall bekommen wir aber ein tolles Plätzchen mit guter Sicht und erleben als Abschuss unseres Besuchs im Tokyo Disney Ressort und unserer 7wöchigen Asienreise ein grandioses Spektakel auf der Lagune. Und nein, wir sind definitiv nicht zu alt für Disney!!

Day 51 – Saturday, 21 June – Farewell Tour through Tokyo DisneySea

It’s at least as hot as it was two days ago, and it feels like there are a few thousand more visitors here today (one source online says the park’s maximum capacity is 85,000 people — we can easily believe that). Today, we explore many little corners and hidden spots that we skipped last time, wander through the shops, and ride Frozen and Peter Pan again — two amazing attractions, completely different from WDW — and Journey to the Center of the Earth, a ride you won’t find in any other Disney Park. Unfortunately, the second attraction based on Jules Verne’s novels, 20,000 Leagues Under the Sea, is still closed for maintenance. But today we do manage to get on the Tower of Terror — and here too, the storyline is completely different from the attraction in Florida or California.

For us as Walt Disney World–seasoned visitors, some things in the two Disney parks here are quite unusual. For example, you’re supposed to make online reservations for shows using the app; it’s also recommended for quick-service restaurants, otherwise you’ll face long waits — and you won’t get into table-service restaurants at all without a reservation. There are 30-minute lines just for hot dogs or ice cream stands, yet surprisingly few places where you can quickly grab a coffee in between.

Park admission is relatively affordable at around €50, but then you can buy individual tickets for fast access to certain attractions — although these are all sold out by the morning. For the evening shows with lights, sound, and fireworks, both parks actually sell standing-room only tickets — and these are already gone early in the day. By a stroke of luck, though, we manage to snag a great spot with a clear view and get to enjoy an incredible show on the lagoon — the perfect finale to our visit to Tokyo Disney Resort and to our seven-week Asia trip. And no — we are definitely not too old for Disney!

250620 – Tag 50 – Freitag, 20.6 – Harry Potter in Tokyo –

Auch heute ist der Beginn etwas holprig. Wir fahren über 1 Stunde zum Capybara-Café in Tokyo, um dort festzustellen, dass wir eine Reservierung benötigt hätten. Hab ich leider auf der Website nicht gelesen, und es ist alles ausgebucht. Wenigstens ist der Skytree in der Nähe, den wollten wir uns ohnehin anschauen. Am Weg finden wir nicht nur zwei kleine Schreine (wir waren schon lang in keinem Tempel oder Schrein mehr), sondern auch einen Barbershop, Sigi bekommt nach 7 Wochen endlich wieder den Bart gestutzt und ist happy.

Der Skytree ist ein beeindruckendes Bauwerk, von der Aussichtsplattform auf 450 m Höhe kann man an klaren Tagen angeblich bis zum Mt. Fuji sehen. Heute leider nicht, aber wir sehen zumindest den großen Park mit dem Kaiserpalast, den Tokyo Tower und in der Ferne tatsächlich Tokyo Disney Sea – der Tower of Terror und der Vulkan aus Jules Verne‘s „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ sind klar zu erkennen.

Von hier geht’s dann mit Metro und Lokalbahn knapp eineinhalb Stunden weiter in den Westen der Stadt (ja, wir sind immer noch in Tokyo — die Stadt selbst hat soviel Einwohner wie ganz Österreich, und die Metropolregion etwa 37 Millionen – eigentlich unvorstellbar) zu den Warner Bros. Studios, und hier haben wir rechtzeitig Tickets für die Studio Tour „The Making of Harry Potter“ gebucht.

Wir waren bereits mehrmals in den Londoner Studios, aber hier ist alles noch ein bisschen größer, die Technik mittlerweile fortgeschrittener, und auch die „Fantastische Tierwesen“- Filme sind vertreten. Und es gibt auch englische Erklärungen, nur das Souvenir Guidebook ist ausschließlich auf Japanisch. Plötzlich sind fast 4 Stunden vorbei, es wird dunkel und eigentlich war die kleine Panne in der Früh mit dem Capybara-Café ein Glück – den Skytree hätten wir jetzt nicht mehr geschafft. Und schließlich waren wir ja in Taiwan mit Capybaras schwimmen.  

Wir machen uns auf den Rückweg zu unserem Disneyhotel, wir wollen heute noch Koffer packen – für morgen haben wir zum Abschied noch einen Besuch in Tokyo DisneySea geplant, und am Sonntag früh geht’s dann zurück nach Hause.  

Day 50 – Friday, 20 June – Harry Potter in Tokyo

Today also gets off to a bit of a rough start. We spend over an hour traveling to a capybara café in Tokyo, only to find out that we would have needed a reservation. Unfortunately, I didn’t see that on the website, and it’s completely booked out. At least, Skytree Tower is nearby, which we wanted to see anyway. On the way there, we come across not only two small shrines (we haven’t visited a temple or shrine in a while) but also a barbershop — after seven weeks, Sigi finally gets his beard trimmed again and is happy.

The Skytree Tower is an impressive structure. From the observation deck at 450 meters, you’re supposedly able to see all the way to Mt. Fuji on clear days. Sadly, not today — but at least we can see the large park with the Imperial Palace, the Tokyo Tower, and, off in the distance, Tokyo DisneySea — the Tower of Terror and the volcano from Jules Verne’s Journey to the Center of the Earth are clearly visible.

From there, we take the metro and a local train for about an hour and a half further west across the city (yes, we’re still in Tokyo — the city alone has as many people as all of Austria, and the entire metropolitan area has around 37 million — almost unimaginable) to the Warner Bros. Studios. Here, we actually managed to book tickets in advance for the Making of Harry Potter Studio Tour.

We’ve been to the London studios several times, but here everything is a bit bigger, the technology is even more advanced now, and the Fantastic Beasts films are featured too. And there are English explanations — only the souvenir guidebook is exclusively in Japanese. Suddenly, nearly four hours have flown by, it’s getting dark, and, in hindsight, the little mishap with the capybara café this morning was actually a stroke of luck — we wouldn’t have managed to see the Skytree otherwise. And after all, we did go swimming with capybaras in Taiwan!

We head back to our Disney hotel — we still want to pack our suitcases tonight. Tomorrow, as a farewell, we have planned one more visit to Tokyo DisneySea, and early Sunday morning we’ll be heading back home.

250619 – Tag 49 – Donnerstag, 19. Juni – TDS Tokyo Disney Sea – 

Unser Besuch in TDS beginnt etwas holprig. In der Früh langes Anstellen für Sicherheitscheck und Einlass in den Park – wir dachten, wenn wir ein wenig später kommen, sind die langen Warteschlangen bereits verschwunden – weit gefehlt. Und wir stehen in der prallen Sonne, es hat jetzt schon deutlich über 30 Grad C. Als wir endlich im Park sind, liegen die Wartezeiten bei den großen Attraktionen bereits bei etwa 1 Stunde. Dann bleibt der „Peter Pan“ Ride auch noch stecken. Und die MitarbeiterInnen sprechen erschreckend wenig Englisch. Und es ist heiß. Und es sind unglaublich viele Besucher im Park. Mit unglaublich vielen Schirmen, weil es gibt auch im Park sehr wenig Schatten.

Im Laufe des Tages gelingt es uns dann doch, fast alle der großen Attraktionen zu besuchen, obwohl auch „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ einmal eine technische Panne hat, nur den Tower of Terror schaffen wir nicht. Dafür laufen wir aber auch kreuz und quer durch den Park, heute sind es 28.000 Schritte und das spüren wir. Wir hätten beide nie geglaubt, das mal zu sagen, aber wir sind uns nicht sicher, ob uns das heute wirklich 100% Spass macht. Vielleicht sind wir mittlerweile ein bisschen zu alt für den ganzen Trubel…. Moment, kann gar nicht sein, man ist nie zu alt für Disney! Also liegt es an der Hitze und wir beschließen, Samstag noch einmal herzukommen. Vielleicht ist es dann nicht so heiß. 

Day 49 – Thursday, 19 June – TDS Tokyo DisneySea

Our visit to TDS gets off to a bit of a rough start. In the morning, there’s a long line for the security check and park entry — we thought that if we arrived a bit later, the long queues would be gone by then — far from it. And we’re standing in the blazing sun, with temperatures already well over 30°C. By the time we finally get into the park, the wait times for the major attractions are already around an hour. Then, to top it off, the Peter Pan ride breaks down. And the staff speak surprisingly little English. And it’s hot. And there are an incredible number of visitors in the park — with an incredible number of umbrellas, because even inside the park, there’s very little shade.

As the day goes on, we do manage to visit almost all of the major attractions, although Journey to the Center of the Earth also has a technical issue at one point. But we end up criss-crossing the entire park, racking up 28,000 steps today — and we can definitely feel it. Neither of us ever thought we’d say this, but we’re not sure if we really enjoyed it 100% today. Maybe we’re just getting a bit too old for all the hustle and bustle… Wait, that can’t be true — you’re never too old for Disney! So it must be the heat, and we decide to come back again on Saturday. Maybe it won’t be as hot then.

250618 – Tag 48 – Mittwoch, 18. Juni – auf der Jagd in Tokyo –

In der Früh fahren wir in die City, wir haben ein paar Spezialgeschäfte auf der Liste. Schon im ersten Shop finden wir einige in Europa kaum zu bekommende japanische Rettungsautomodelle, und die zweite Adresse ist ein Eldorado für Autosammler – bestens sortiert, viele alte Modelle in sehr gutem Zustand und auch für uns ist etwas dabei.

Dann geht es nach Ginza, vorbei am Kabuki Theater und an vielen sehr bunten Werbefassaden und noch mehr sehr hohen Hochhäusern, dazwischen das eine oder andere Spielzeuggeschäft. Von dort verschlägt es uns nach Akihabara, und dann finden wir auch noch den Disney Flagship Store in Shinjuku – also wir sind kreuz und quer durch Tokyo unterwegs. 

Tokyo Tower und / oder SkyTree heben wir uns für Freitag auf.

Day 48 – Wednesday, 18 June – On the Hunt in Tokyo

In the morning, we head into the city — we have a few specialty shops on our list. In the very first shop, we find some Japanese rescue vehicle models that are almost impossible to get in Europe, and the second place turns out to be an absolute paradise for car collectors — perfectly organized, lots of old models in excellent condition, and we even find some antique ambulances.

Then we head to Ginza, passing by the Kabuki Theater and many colorful advertising facades and even more towering skyscrapers, with the occasional toy store in between. From there, we make our way to Akihabara, and we also come across the Disney Flagship Store in Shinjuku — so we’re crisscrossing Tokyo all day.

We’re saving Tokyo Tower and/or the SkyTree for Friday.

250617 – Tag 47 – Dienstag, 17. Juni – TDL Tokyo Disneyland –

Unser letzter Besuch ist 21 Jahre her, und an die langen Warteschlangen vor Security Check und Parkeingang können wir uns eigentlich nicht erinnern, aber die überdachte Main Street ist uns im Gedächtnis geblieben. Wir sind halbwegs zeitig dran, die Wartezeiten sind minimal und so fahren wir gleich drei Wasserbahnen hintereinander – die Piraten der Karibik, die Jungle Cruise (und hier stört es kaum, dass alles nur auf japanisch erklingt, wir kennen die Texte ja gut) und dann Splash Mountain, einer unserer Lieblings-Rides (den es leider in Florida nicht mehr gibt) . Hier beschert uns die erste Reihe im Kanu eine eigentlich ganz willkommene Dusche, es ist schon recht heiß. Eine weitere unserer Lieblingsbahnen, Big Thunder Mountain, ist leider wegen Wartungsarbeiten geschlossen.

Peter Pan, Schneewittchen und Pinocchio sind kurze, aber immer wieder nette Attraktionen, bei „Small World“ erwarten uns dann ein paar Überraschungen. Es sind nicht nur Charaktere aus Disney Classics eingebaut – wie etwa Alice und Peter Pan in London, Merida in Schottland, Mogli und Balou in Indien oder Lilo und Stitch sowie Moana in Hawaii, auch die Avengers sind hier vertreten, vor allem Groot taucht immer wieder.

Nach Poohs Hunny Hunt und Roger Rabbits Car Toon Spin stehen wir plötzlich vor einem Märchenschloss, das bei unserem letzten Besuch noch nicht existierte. Zwei Schlösser in einem Disneypark? Ja, es ist das Schloß aus „die Schöne und das Biest“, und man fährt in Teetassen auf Induktionsschleifen durch, ein sogenannter „Trackless Dark Ride“, eine absolut gelungene Attraktion.

Star Tours haben wir noch nie so leer erlebt, Space Mountain ist leider wegen Umbau geschlossen, dafür ist der Monsters, Inc. Ride sehr lustig. Und dann kommt die nachmittägliche Parade, hier ist Donald Duck der König – als wir das letzte Mal hier waren, wurde „Donalds Wacky Kingdom“ gefeiert, jetzt ist Donald wieder der Star – er dürfte in Japan besser ankommen als Mickey Mouse.

Wir fahren eine Runde mit der Disney Railroad, die hier nicht um den ganzen Park fährt, sondern nur um die linke Hälfte – Adventureland, Westernland und Critter Country- und dann suchen wir uns schon ein Plätzchen für die abendliche Parade und das Feuerwerk, der Tag ist schnell vergangen. Die „Dream Lights Electrical Parade“ ist nach wie vor eine der besten aller Paraden, und die abendliche Show am Schloß mit Feuerwerk ist ohnehin eine Kategorie für sich.

 Day 47 – Tuesday, June 17 – TDL Tokyo Disneyland

Our last visit was 21 years ago, and we honestly don’t recall such long lines at the security check and park entrance. But we definitely remember the covered Main Street. We arrive fairly early, the wait times at the rides are minimal, and we start our day with three water rides in a row – Pirates of the Caribbean, the Jungle Cruise (where it hardly matters that everything is in Japanese, as we know the script well), and then Splash Mountain, one of our favorite rides (sadly no longer available in Florida). Sitting in the front row of the canoe gives us a very welcome shower – it’s already quite hot. Unfortunately, another favorite of ours, Big Thunder Mountain, is closed for maintenance.

Peter Pan, Snow White, and Pinocchio are short but always delightful rides, and It’s a Small World brings a few surprises – characters from Disney classics like Alice and Peter Pan in London, Merida in Scotland, Mowgli and Baloo in India, or Lilo and Stitch and Moana in Hawaii, and even the Avengers make appearances, with Groot popping up repeatedly.

After Pooh’s Hunny Hunt and Roger Rabbit’s Car Toon Spin, we suddenly find ourselves in front of a fairy-tale castle that didn’t exist two decades ago. Two castles in one Disney park? Yes – this one is the castle from Beauty and the Beast, and guests ride in teacups on induction loops through the attraction – a so-called “trackless dark ride.” It’s a brilliant and beautifully executed experience.

We’ve never seen Star Tours so empty before, Space Mountain is unfortunately closed for renovations, but the Monsters, Inc. ride is a lot of fun. Then we watch the afternoon parade, where Donald Duck is the king. The last time we were here, “Donald’s Wacky Kingdom” was being celebrated – and now Donald is the star once again. He seems to be even more popular in Japan than Mickey Mouse.

We take a ride on the Disney Railroad, which here doesn’t circle the entire park but only the left side – Adventureland, Westernland, and Critter Country. Then we start looking for a good spot to watch the evening parade and fireworks – the day has flown by. The Dream Lights Electrical Parade is still one of the best parades of all, and the nighttime castle show with fireworks is truly in a league of its own

250616 – Tag 46 – Montag, 16. Juni – von Nagoya nach Tokyo – 

Nach dem Vergnügungsprogramm der letzten Tage – Ghibli Park, Aquarium und Legoland – absolvieren wir heute nochmals ein wenig ernsthaften Kultur-Tourismus. Auf die Burg von Nagoya haben wir uns sehr gefreut, vor allem sah sie ja auch gestern Abend vom Mirai Tower aus spektakulär aus. Aber leider – wegen dringender Restaurierungsarbeiten ist die Burg geschlossen, und zwar schon seit 2020 – und das wusste Google Maps.  nicht? Aber zumindest der Honmaru Palast ist zu besichtigen – leere Räume mit Tatami-Matten und Schuhe ausziehen, eh klar – die Gemälde an Wänden und Türen sowie die Holzschnitzereien allerdings sind sensationell. 

Dann besuchen wir den Osu-Kannon-Tempel, wo eine Taubenbefreiungsaktion beinahe zu einer Szene aus Hitchcocks „Vögel“ mutiert. Drei Tauben waren hinter der Glasscheibe im Abteil mit dem Vogelfutter eingesperrt – die waren vollgefressen und wollten raus, die anderen Tauben wollten hinein zum Futter. Das Öffnen der Glasscheibe löst einen geflügelten Massenansturm aus, und ich mitten drin, wo sonst. Einige der Tauben können kaum glauben, dass sie jetzt kein Futter bekommen und krallen sich richtig an mir fest. Und was macht mein Mann? Dokumentation, natürlich. Jetzt kann er sagen „Meine Frau hat einen Vogel!“ Oder auch mehrere, er hat ja jetzt den Videobeweis. Achja, und der Tempel war auch sehr schön. 

Wir schlendern noch durch die Osu-Kannon-Shopping-Straße, wo wir tatsächlich sämtlichen Verlockungen widerstehen, dann holen wir unsere Koffer aus dem Hotel und übersiedeln ein letztes Mal in eine andere Stadt und ein neues Hotel. Mit dem Shinkansen geht es in nur 2 Stunden von Nagoya nach Toyko, wo wir uns für die letzte Woche in einem der Disney Resort Hotels einquartieren, und zwar auf Deck 8 der Cruising Cabin – schon wieder auf einem Schiff, quasi. Wir erkunden noch das lokale Shopping Center, für morgen haben wir Tickets für Disneyland und Donnerstag geht’s dann in den zweiten Park, DisneySea – wir freuen uns schon sehr!

Day 46 – Monday, June 16 – From Nagoya to Tokyo

After the entertainment program of the past few days – Ghibli Park, the aquarium, and Legoland – we feel the need for a bit more serious cultural tourism. We had really been looking forward to visiting Nagoya Castle, especially since it looked so spectacular from the Mirai Tower last night. But unfortunately – due to urgent restoration work, the castle has been closed since 2020 – and Google Maps didn’t tell us that? At least the Honmaru Palace is open for visitors – empty rooms with tatami mats and, of course, shoes off – but the wall and door paintings as well as the wood carvings are absolutely stunning.

Next, we visit the Osu Kannon Temple, where a pigeon rescue mission almost turns into a scene from Hitchcock’s The Birds. Three pigeons have gotten stuck behind the glass panel in the bird feed compartment – they are well-fed now and want out, while the others want in. Opening the window triggers a winged mass stampede – and I am right in the middle of it, of course. Some pigeons can’t believe there is no food being handed out now and hang on to me, literally. And what does my husband do? Document the whole thing, of course. Now he can say, “My wife has bats in her belfry!” Or rather pigeons, and a lot of them – he now has the video proof. And by the way, the temple was also very beautiful.

We then stroll through the Osu Kannon shopping street, where we actually manage to resist all temptations, and finally retrieve our luggage from the hotel. One last time, we move on to a new city and a new hotel. The Shinkansen takes us from Nagoya to Tokyo in just two hours. For our final week, we’re staying at one of the Disney Resort Hotels – in fact, on Deck 8 of the “Cruising Cabin” – aboard another ship, so to speak. We explore the local shopping center a bit, and tomorrow we’ve got tickets for Disneyland, with DisneySea planned for Thursday – we’re already very excited!

250615 – Tag 45 – Sonntag, 15. Juni – schnelle Züge und bunte Steine –

Erste Station heute: das SCMaglev & Eisenbahnmuseum – und das ist wirklich empfehlenswert. Perfekt erhaltene und restaurierte Loks und Wagons aus vielen Jahrzehnten sind hier zu bewundern, darunter auch der Geschwindigkeitsrekordhalter Shinkansen LO, eine supraleitende Magnetschwebebahn – supra conducting magnetic levitation = SCMaglev (wieder was gelernt). Der Zug steht mit 581 km/h im Guiness Buch der Rekorde. Ein Prototyp Shinkansen N700, der immerhin 330 km/h fahren kann ist ebenso vertreten wie die alte Dampflok Tsubame.

Und dann gehts hinüber ins Legoland Japan, wo sogar unser Mittagessen die Form von Legosteinen hat. Auch unter Wasser, bei der Fahrt mit dem U-Boot, finden sich jede Menge bunte Klemmbausteine – aber die Haie sind echt. Legoland Japan ist deutlich kleiner als die anderen Legoland Parks, aber sehr ähnlich aufgebaut und sehr nett.

Das Miniland hat uns besonders beeindruckt – ausschließlich japanische Gebäude und Landschaften sind hier nachgebaut, viele davon haben wir auf dieser Reise oder während unserer beiden vorgehenden Besuche in Japan 1999 und 2004 schon gesehen. So finden wir in Sapporo Sprungschanze, TV Tower und das Government Building, in Osaka den Shinkansen in der Bahnstation, in Nagoya die Burg, das maritime Museum und den Eisbrecher Fuji komplett mit Helikopter an Deck, oder in Tokyo den Tokyo Tower und die Regenbogenbrücke. Und natürlich dürfen auch der heilige Berg Fuji, der Itsukushima Schrein auf Miyajima mit der Gondelbahn auf den Mt. Misen, und viele Schreine, Tempel, Paläste und Festival-Wagen nicht fehlen. Zum Schluss besuchen wir noch die Erste Hilfe Station – ein Foto mit der Duplo-Ambulanz muss einfach sein. 

Am frühen Abend fahren wir ins Zentrum von Nagoya zum Oasis 21, einem Shopping Center mit sehr eigenwilligem Baustil – sieht ein bisschen wie ein gelandetes Raumschiff aus, und auf dem gläsernen Dach findet sich ein flaches Wasserbecken zur Kühlung. Der Hauptgrund für den Besuch war aber nicht die Architektur, sondern der Harry Potter Store mit einem breit gefächerten und teilweise ungewöhnlichen Angebot an Fanartikeln.

In der Nähe des Oasis 21 steht der Mirai Fernsehturm, der einen schönen Blick über die  mittlerweile abendlich beleuchtete Stadt, das Shopping Center und die Burg von Nagoya bietet – und die Burg ist dann morgen auch unser erstes Ziel.

Day 45 – Sunday, June 15 – Fast Trains and Colorful Bricks

First stop today: the SCMaglev and Railway Park – and this is definitely worth a visit. Perfectly preserved and restored locomotives and railcars from many decades are on display here, including the speed record holder, the Shinkansen LO – a superconducting magnetic levitation train. (= SCMaglev – learned something new today) This train holds the Guinness World Record at 581 km/h. Also featured is a prototype of the Shinkansen N700, which can travel at 330 km/h, as well as the old steam locomotive Tsubame.

Next, we head over to Legoland Japan, where even our lunch comes in the shape of LEGO bricks. Even underwater – during the submarine ride – you’ll spot countless colorful bricks… but the sharks are real. Legoland Japan is noticeably smaller than other Legoland parks, but it’s laid out in a very similar and charming way.

We were especially impressed by the Miniland – exclusively Japanese buildings and landscapes are recreated here, many of which we’ve seen on this trip or during our previous visits to Japan in 1999 and 2004. In Sapporo, for example, we find the ski jump, TV tower, and government building; in Osaka, the Shinkansen in the train station; in Nagoya, the castle, the maritime museum, and the Fuji icebreaker complete with helicopter on deck. In Tokyo, there’s the Tokyo Tower and Rainbow Bridge. And sacred Mount Fuji, the Itsukushima Shrine on Miyajima with the cable car up Mt. Misen, and many shrines, temples, palaces, and festival floats are also included. On our way out, we stop by the First Aid Station – a photo with the Duplo ambulance is a must.

Afterwards, we take the train to central Nagoya to visit Oasis 21, a shopping center with a very distinctive architectural style – it looks a bit like a landed spaceship, and the glass roof features a shallow water basin for cooling. But the main reason for our visit wasn’t the architecture – it was the Harry Potter Store, offering a wide and unusual selection of fan merchandise.

Last stop for today: the Mirai TV Tower, which offers a beautiful view over the now evening-lit city, the shopping center, and Nagoya Castle – which will be our first destination tomorrow.

250614 – Tag 44 – Samstag, 14. Juni – Ghibli Park und Museumsschiff Fuji – 

Heute haben wir nicht so viel Glück mit dem Wetter, es regnet. Aber wir haben für heute Tickets für den Ghibli Park gebucht (online, sehr mühsam und kompliziert – man kann immer am 10. des Monats für den übernächsten Monat buchen, das versuchen dann gefühlt 10.000 Fans zugleich, daher haben wir auch nur die Basic Tickets ergattern können), also Regenschirme einpacken und los geht’s. Ghibli Park ist kein Vergnügungspark, sondern im Prinzip die dreidimensionale Version vieler Kulissen aus Filmen wie.  „Prinzessin Mononoke“, „Kikis Delivery Service“, „Mein Nachbar Totoro“ oder „Spirited away“, ein Teil davon im sogenannten Grand Warehouse mit diversen Shops. Wo man sich wieder anstellen muss, so wie auch bei den einzelnen Foto-Spots. Weitere Ghibli-Bereiche wie zum Beispiel „Mononoke Village“ finden sich verstreut in einem riesigen Areal, nämlich dem Gelände der Expo von 2005. im „Tal der Hexen“ etwa steht unter anderem die Bäckerei aus Kikis Delivery Service, und viele Häuser aus anderen Filmen – in die wir aber mit unserem Basic Ticket nicht hinein dürfen. Und leider regnet es noch immer, also hält sich der Spaßfaktor in Grenzen, und wir sind auch nicht die hardcore Ghibli-Fans, aber es war trotzdem nett.

Trotz Regen fahren anschließend wieder zum Hafen und besichtigen den Eisbrecher Fuji, der insgesamt 18 mal die Reise in die Antarktis und retour absolviert hat. Ein  Hubschrauber aus dem Jahr 1965 ist noch an seinem Platz, im Hangar war Platz für drei der Fluggeräte. Unter Deck finden wir Küche und Messe, Bordhospital und die Quartiere von Offizieren und Mannschaft – da hatten wir es während unserer Fahrt mit der Hanseatic Inspiration schon deutlich bequemer. Leider ist wegen des Regens die Brücke gesperrt und nicht zu besichtigen. Und wir sind mittlerweile ziemlich durchnässt, vor allem unsere Schuhe. Aber wir haben ja im Hotel einen Schuhtrockner – in der Form der beheizten WC-Brille.

Day 44 – Saturday, June 14 – Ghibli Park and  Museum Ship Fuji

Today we aren’t so lucky with the weather – it’s raining. But we’ve already booked tickets for Ghibli Park (online, very tedious and complicated – tickets can only be purchased on the 10th of the month for dates in the month after next, and it feels like 10,000 fans are trying all at once). So we only managed to get the basic tickets. We pack our umbrellas and head out.

Ghibli Park is not an amusement park, but more of a three-dimensional version of many film sets from Studio Ghibli movies like Princess Mononoke, Kiki’s Delivery Service, My Neighbor Totoro, or Spirited Away. Part of it is located in the so-called Grand Warehouse, which includes several shops – where you have to queue again, just like at the various photo spots. Other Ghibli-themed areas such as “Mononoke Village” are scattered across a vast area, namely the site of the 2005 Expo. In the “Valley of Witches,” for example, you’ll find the bakery from Kiki’s Delivery Service and many houses from other films – though with our basic tickets, we’re not allowed to enter them. And unfortunately, it’s still raining, which limits the fun somewhat. We’re not hardcore Ghibli fans, but it was still a nice experience.

Despite the rain, we return to the port and visit the Fuji icebreaker, which made a total of 18 round trips to Antarctica. A helicopter from 1965 is still in place on the deck – the hangar once held up to three aircrafts. Below deck, we explore kitchen and dining room, the onboard hospital, and the officers’ and crew quarters – and realize how much more comfortable we were on our voyage with the Hanseatic Inspiration. Unfortunately, due to the rain, the bridge is closed and can’t be visited. By now, we’re pretty soaked – especially our shoes. But luckily, the hotel provides a shoe dryer – in the form of a heated toilet seat.