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260509 – Samstag, 9. Mai – Drei Tempel in Beijing – 

Heute lernen wir Autobus fahren in Beijing – ist auch ganz easy, die Route sucht man sich mit Amap, an der Haltestelle sind die Autobusnummern am Boden aufgemalt, und den QR-Code von Alipay scannt man einfach beim Ein- und Aussteigen. Eine Fahrt kostet 1 Yuan – ca. 12,5 Eurocent.

Als erstes geht es zum Yonghe-Tempel, dem „Palast des Friedens und der Harmonie“, der eigentlich als Prinzenresidenz errichtet und erst später in einen lamaistischen Tempel umgewandelt wurde – daher auch der Name Lama-Tempel. Nicht nur Touristen finden den Weg hierher, sondern auch viele Gläubige mit Unmengen an Räucherstäbchen – es ist ein sehr aktiver Tempel, ganz besonders verehrt wird die 18 m hohe Buddhastatue, die aus einem einzigen Sandelholzbaum geschnitzt wurde. 

Deutlich ruhiger und beschaulicher geht es im Konfuzius Tempel zu, zwischen den einzelnen Hallen und Pavillons mit Stelen mit konfuzianischen Texten und den Namen erfolgreicher Prüflinge spenden jahrhundertealte Zedern Schatten. Die gesamte Anlage mit klassisch chinesischer Architektur strahlt Würde und Frieden aus.

Was für ein Kontrast zu unserem nächsten Ziel – Himmelstempel und Halle des Erntegebets. Hier drängen sich unglaublich viele Besucher um die wenigen Öffnungen der Tempel, die einen Blick ins Innere erlauben – aber es ist ja auch eines der Wahrzeichen Beijings (wir kennen den kleinen Nachbau in Epcot in Walt Disney World – jetzt sehen wir endlich das Original). 

Anschließend geht es gemütlich teils mit dem Bus, teils zu Fuß zurück zum Hotel (heute waren es „nur“ 21.457 Schritte oder 13,9 km). Beijing gefällt uns gut, und wir freuen uns schon auf morgen, auf die Universal Studios. 

Saturday, May 9 – Three Temples in Beijing – 

Today we learn how to ride the bus in Beijing — it’s actually very easy. You plan your route with Amap, the bus numbers are painted on the ground at the stops, and you simply scan the Alipay QR code when boarding and exiting. One ride costs 1 yuan — about 12.5 euro cents.

Our first stop is the Yonghe Temple, the “Palace of Peace and Harmony,” which was originally built as a prince’s residence and only later converted into a Lamaist temple — hence the name Lama Temple. Not only tourists come here, but also many worshippers carrying huge bundles of incense sticks. It is a very active temple, especially famous for the 18-meter-high Buddha statue carved from a single sandalwood tree.

Things are much quieter and more tranquil at the Confucius Temple. Between the various halls and pavilions, with steles bearing Confucian texts and the names of successful examination candidates, centuries-old cedars provide shade. The entire complex, with its classic Chinese architecture, radiates dignity and peace.

What a contrast to our next destination — the Temple of Heaven and the Hall of Prayer for Good Harvests. Enormous crowds gather around the few openings that allow a glimpse inside the temples — but it is also one of Beijing’s landmarks (we know the small replica at EPCOT in Walt Disney World — now we finally get to see the original).

Afterwards, we make our way back to the hotel, partly by bus and partly on foot (today it was “only” 21,457 steps or 13.9 km). We really like Beijing, and we’re looking forward to tomorrow’s visit to Universal Studios Beijing.

260508 – Freitag, 8. Mai – Verbotene Stadt und Kohlehügel – 

Heute ziehen wir zu Fuß los, vom Lishi Hutong Richtung Verbotene Stadt, vorbei an St. Joseph, einer schlichten katholischen Kirche.

Vor dem Tian’anmen Platz, dem Platz des himmlischen Friedens, gibt es mehrere Kontrollen, wir müssen unsere Rucksäcke durchs Röntgen schieben wie am Flughafen. Und dann stehen wir auf dem riesigen Platz, neben der Säule der Volkshelden, links die Halle des Volkskongresses, rechts von uns das chinesische Nationalmuseum (das geht sich heute aber leider nicht aus), und hinter uns das Mao-Mausoleum (derzeit geschlossen – also wieder zwei Gründe, um nochmals nach Beijing zu kommen). Und vor uns das heutige Ziel: die Verbotene Stadt. Die Tickets haben wir natürlich im Voraus organisiert und am Handy gespeichert, aber wir brauchen sie gar nicht – Reisepass und Face ID funktioniert auch hier.

Die 600 Jahre alte, riesige Anlage mit scheinbar unendlich vielen Hallen, Pavillons, Schreinen und Museen, diente 500 Jahre lang als Residenz der Ming- und Qing-Kaiser und war das Machtzentrum des chinesischen Reichs. Als erstes besichtigen wir die Schatzkammer und dann das Uhrenmuseum. Und wir kommen aus dem Staunen nicht heraus, auch wenn von den 1,6 Millionen Objekten, die die Museen hier insgesamt besitzen, nur ein paar Tausend ausgestellt sind – Kunstwerke aus Jade und Porzellan, Vasen, Schmuck und Uhren. Wir schlendern mehrere Stunden durch Hallen mit klingenden Namen wie Palast der himmlischen Reinheit, Palast der irdischen Ruhe oder Palast der Langlebigkeit. Nur den Palast des himmlischen Kaffees sucht Sigi leider vergebens.

Dann geht es durch das Nordtor zum Jingshan-Park, einer weiteren kaiserlichen Parkanlage, mit dem “Kohlehügel”. Der 45 m hohe Hügel wurde aus dem Aushub des Kaiserpalastes aufgeschüttet und bietet einen wunderbaren Ausblick auf die Verbotene Stadt mit ihren roten Mauern und goldgelben Dächern.

Am Rückweg schlendern wir durch die Wangfujing Einkaufsstraße, und bei Hammleys (hier mindestens so groß wie in London) finden wir unsere ersten fünf Rettungsautos für die Sammlung. 

Und übrigens: gestern haben wir 24.837 Schritte (ca. 15,9 km) zurückgelegt, heute waren es 30.034 Schritte (ca. 17,8 km).

Friday, May 8 – Forbidden City and Coal Hill –

Today we set off on foot from Lishi Hutong toward the Forbidden City, passing St. Joseph’s, a simple Catholic church.

Before reaching Tian’anmen Square, the Square of Heavenly Peace, there are several security checks. We have to put our backpacks through X-ray scanners just like at the airport. And then we stand on the enormous square, next to the Monument to the People’s Heroes; to our left is the Great Hall of the People, to our right the Chinese National Museum (unfortunately we won’t have time for it today), and behind us the Mao Mausoleum (currently closed — so that’s two more reasons to come back to Beijing). And in front of us lies today’s destination: the Forbidden City. Of course, we arranged the tickets in advance and saved them on our phones, but we don’t even need them — passport and Face ID work here too.

The 600-year-old vast complex, with its seemingly endless halls, pavilions, shrines, and museums, served for 500 years as the residence of the Ming and Qing emperors and was the center of power of the Chinese Empire. First we visit the Treasure Gallery and then the Clock Museum. And we can hardly stop marveling, even though only a few thousand of the 1.6 million objects owned by the museums here are actually on display — artworks made of jade and porcelain, vases, jewelry, and clocks. For several hours we wander through halls with resonant names such as the Palace of Heavenly Purity, the Palace of Earthly Tranquility, and the Palace of Longevity. Unfortunately, Sigi searches in vain for the Palace of Heavenly Coffee.

Then we continue through the North Gate to Jingshan Park, another imperial park complex, home to “Coal Hill.” The 45-meter-high hill was created from the earth excavated during the construction of the imperial palace and offers a wonderful view over the Forbidden City with its red walls and golden-yellow roofs.

On the way back, we stroll through Wangfujing shopping street, and at Hamleys (at least as large here as in London) we find our first five rescue vehicles for the collection.

And by the way: yesterday we walked 24,837 steps (approx. 15.9 km / 9.9 miles), and today it was 30,034 steps (approx. 17.8 km / 11.1 miles).

260507 – Donnerstag, 7. Mai – chinesische Mauer und neuer kaiserlicher Sommerpalast in Beijing –

Wir haben unsere China-Reise selbst geplant und größtenteils auch selbst gebucht, aber die Fahrt von Chengde nach Beijing mit Besichtigung der Großen Mauer am Weg wäre mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu machen gewesen, schon gar nicht mit Gepäck.  Also holen wir uns professionelle Hilfe, Cici von Top China Travel organisiert den Tag für uns, und pünktlich um 9:00 Uhr holen uns Guide Sally und Fahrer Neil im Hotel in Chengde ab.

Eine knappe Stunde später erreichen wir Jinshanling, und jetzt können wir ein lang ersehntes Reiseziel von unserer Wunschliste streichen. Dieser Teil der Chinesischen Mauer ist deutlich weniger überlaufen als die näher an Beijing gelegenen Abschnitte, und wir können Bauwerk und Landschaft in Ruhe und bei strahlendem Sonnenschein bewundern. Sally erzählt uns von dem General, an dessen Reiterstandbild wir vorbeikommen, über die Wachtürme, Tore und Abwehranlagen, und über die Geschichte dieses viele Tausend Kilometer langen, einzigartigen Bauwerks. Dieser Mauerabschnitt ist sehr gut restauriert mit vielen original erhaltenen Teilen, man könnte hier Kilometer lang wandern – aber wir freuen uns schon, dass wir es überhaupt herauf geschafft haben (und zwar mit dem Shuttle, weil die Gondelbahn leider wegen starken Windes stillsteht). 

Nach einem schnellen Imbiss geht es dann weiter nach Beijing, wo wir am frühen Nachmittag bereits in unserem Hotel eintreffen. Dieses liegt etwas ungewöhnlich, nämlich in einem Hutong. einer traditionellen chinesischen Wohnsiedlung mit engen Gassen und ebenerdigen Häuschen mit Innenhöfen – wir sind hier zufrieden, es ist sehr ruhig und wir haben nicht weit zur U-Bahn. Und das nutzen wir auch gleich aus, und fahren zum kaiserlichen Sommerpalast im Kunming-Park. 

Und heute lernen wir U-Bahn fahren in Beijing – mit Alipay zum Bezahlen und Amap für die Navigation eigentlich ganz einfach, auch wenn die Apps teilweise auf Chinesisch sind. Der Kunming Park ist ein wunderschönes Areal, und auch hier haben wir (so wie bereits gestern in Chengde bei allen Museen und Tempeln), aufgrund unseres knusprigen Alters von 65 Jahren freien Eintritt. Wir wandern rund um den Kunming See, bestaunen kunstvolle Brücken und Pavillons und das steinerne Boot. Die Besichtigung des Inneren des Sommerpalastes geht sich leider nicht mehr aus – macht nix, so haben wir einen guten Grund um wieder nach Peking zu kommen!

Thursday, May 7 – The Great Wall of China and the New Imperial Summer Palace in Beijing

We planned and mostly booked our China trip ourselves, but traveling from Chengde to Beijing with a stop at the Great Wall along the way would have been impossible using public transportation — especially with luggage. So we decided to get professional help: Cici from Top China Travel organized the day for us, and right on time at 9:00 a.m., guide Sally and driver Neil pick us up from our hotel in Chengde.

Just under an hour later, we arrive at Jinshanling, and we are finally able to cross a long-awaited destination off our bucket list. This section of the Great Wall is far less crowded than the stretches closer to Beijing, so we are able to admire both the structure and the landscape in peace and under brilliant sunshine. Sally tells us about the general whose equestrian statue we passed, about the watchtowers, gates, and defensive structures, and about the history of this unique construction stretching thousands of miles. This section of the wall has been very well restored, with many original parts preserved. You could hike here for miles — but we are happy that we made it up here at all (by shuttle bus, since the cable car is unfortunately not operating due to strong winds).

After a quick snack, we continue on to Beijing, arriving at our hotel in the early afternoon. The hotel is located in a rather unusual area: a hutong, a traditional Chinese residential neighborhood with narrow alleyways and single-story houses built around courtyards. We are very happy here, it is very quiet and close to the subway – so we decide to visit the Imperial Summer Palace in Kunming Park.

Today we also learn how to use the Beijing subway system. With Alipay for payment and Amap for navigation, it is actually quite easy, even though some parts of the apps are in Chinese. Kunming Park is a beautiful area and it’s free for us because of our biblical age of 65  (like yesterday in Chengde, where we got free admission to all museums and temples). We walk around Kunming Lake, admire the ornate bridges and pavilion and the famous Marble Boat.

Unfortunately, we don’t have enough time to tour the inside of the Summer Palace — but that’s okay, because now we have a very good reason to come back to Beijing!

260506 – Mittwoch, 6. Mai – Kaiserlicher Sommerpalast, Tempel und die Kangxi-Ceremony 

Unser Hotel in Chengde liegt sehr günstig in der Nähe des Südeingangs des kaiserlichen Sommerpalastes, und dort starten wir auch die heutige  Besichtigungstour. 

Die ganze Anlage, mit einer Fläche von über 5,5 Quadratkilometer größer als die verbotene Stadt in Beijing, ist zum größten Teil hügelig. In der Ebene, an den Seeufern, befinden sich der Kaiserpalast, viele einzelne Pavillons und weitere Gebäude. Kaiser Kangxi ließ die Anlage erbauen – hier ist es im Sommer deutlich kühler als in Peking (abgesehen davon, dass es heute vormittags ein bisschen regnet). 

Von den “Acht außen liegenden Tempeln”haben wir drei am Programm, als erstes geht es zum buddhistischen Xumi-Fushou-Tempel oder Tempel der Glückseligkeit und des Langen Lebens, welchen Kaiser Qianlong, Kangxis Enkel erbauen ließ. Noch viel deutlicher zeigt sich die Verbindung zum tibetischen Buddhismus beim Putuo-Zongcheng-Tempel oder Tempel der Potaraka-Doktrin – die Anlage ist dem Potala-Palast in Lhasa nachempfunden. Der

Puning-Tempel oder Tempel des Universalen Friedens schließlich, ein aktives Kloster, beherbergt eine unglaubliche, 23m hohe, goldlackierte Holzstatue eines Guanyin-Boddhisattwas.

Nach einem späten Mittagessen und einer kurzen Pause im Hotel machen wir uns – ganz brav mit dem öffentlichen Bus – auf den Weg zur “Kangxi Ceremony”, dem Hauptgrund unseres Besuches von Chengde – und das hat sich gelohnt! Eine spektakuläre Freilichtshow mit 500 DarstellerInnen und 100 Pferden erzählt Bild-und tongewaltig das Leben von Kaiser Kangxi. Ein unglaubliches Erlebnis, und ein würdiger Auftakt für unseren morgigen 27. Hochzeitstag.

Anschließend geht es – wieder mit dem Bus – zurück ins Hotel – heute haben wir über 30.000 Schritte (22,2 km) zurückgelegt, und das spüren wir…..

Wednesday, May 6 – Imperial Summer Palace, Temples, and the Kangxi Ceremony

Our hotel in Chengde is very conveniently located near the south entrance of the Imperial Summer Palace, which is also where today’s sightseeing tour begins.

The entire complex, covering more than 5.5 square kilometers and therefore larger than the Forbidden City in Beijing, is mostly hilly terrain. In the flatter areas along the lakeshores we get to see the imperial palace, numerous individual pavilions, and other buildings. Emperor Kangxi had the complex built — during the summer it is way cooler here than in Beijing (although this morning it is raining a little).

Of the “Eight Outer Temples,” we have three on today’s itinerary. First we visit the Buddhist Xumi Fushou Temple, or Temple of Happiness and Long Life, which was commissioned by Emperor Qianlong, Kangxi’s grandson. The connection to Tibetan Buddhism becomes even more apparent at the Putuo Zongcheng Temple, or Temple of the Potaraka Doctrine — the complex was modeled after the Potala Palace in Lhasa. Finally, the Puning Temple, or Temple of Universal Peace, an active monastery, houses an incredible 23-meter-high gilded wooden statue of the Guanyin Bodhisattva.

After a late lunch and a short break at the hotel, we set off —  being good tourists by using the public bus — to the “Kangxi Ceremony,” the main reason for our visit to Chengde – and it was absolutely worth it! A spectacular open-air show with 500 performers and 100 horses vividly tells the life story of Emperor Kangxi through stunning visuals and sound. An incredible experience, and a fitting celebration for our 27th wedding anniversary tomorrow.

Afterwards, we return to the hotel — again by bus. Today we walked more than 30,000 steps (22.2 km), and we can definitely feel it…..


260504/05 – Montag, 4.Mai / Dienstag, 5. Mai – Auf nach China

Voriges Jahr im Frühsommer waren wir 5 Wochen in Südostasien unterwegs – Hongkong, China, Taiwan, Südkorea, Japan; begonnen hatte die Reise in Hongkong, und da mussten wir unseren Freunden versprechen, heuer wieder zu kommen. Und so werden es jetzt wieder 5 Wochen, diesmal starten wir in China.

Nach monatelanger, sorgfältiger Planung geht es heute endlich los, mit der AUA nach München und weiter mit der Lufthansa nach Beijing. Wir melden uns beim Einsteigen in den Flieger, so wie immer, mit unseren “Doc on Board” Ausweisen – und wieder einmal werden wir während des Fluges zu einer medizinischen Hilfeleistung gerufen. Dementsprechend kurz war die Nacht, und wir kommen etwas übermüdet in Beijing an. Die Einreise läuft problemlos, wir haben ja unser “Double entry” Visum und das online Einreiseformular schon erledigt. Leicht chaotisch gestaltet sich das Auffinden des Fahrzeuges für den Transfer zum Bahnhof Chaoyang, und dort stellen wir fest, dass unser gebuchter Zug nach Chengde 1,5 h Verspätung hat. Also buchen wir kurzentschlossen um auf den nächsten verfügbaren Schnellzug – Ticketkkontrolle und Zugang zum Bahnsteig erfolgt via Reisepass und Face ID, und dann werden wir am Bahnsteig von Uniformierten mit Megaphon zum Einsteigen geschlichtet – ein Erlebnis, es klappt wie am Schnũrchen, obwohl man hier soviel Englisch spricht wie wir chinesisch- nämlich gar nicht. 

Für die 250 km nach Chengde braucht der Zug grade mal 45 min, und nach dem Check-in im Hotel erkunden wir noch ein wenig die Umgebung. Abendessen gibt’s in einem kleinen Nudellokal, und dann reicht’s fũr heute – wir sind seit mehr als 30 Stunden unterwegs, und morgen haben wir volles Programm.

Monday, May 4 / Tuesday, May 5 – Off to China

Last year in early summer, we spent five weeks traveling through Southeast Asia — Hong Kong, China, Taiwan, South Korea, and Japan. The trip had started in Hong Kong, and we had to promise our friends there that we would come back this year. And so, once again, it will be five weeks — this time beginning in China.

After months of careful planning, departure day has finally arrived. Today we set off with Austrian Airlines to Munich and then continue with Lufthansa to Beijing. While boarding the plane, we show our “Doc on Board” IDs as always — and once again, during the flight, we are called to assist because of a medical emergency. As a result, the night is rather short, and we arrive in Beijing somewhat sleep-deprived.

Immigration goes smoothly; after all, we already have our double-entry visa and completed the online entry form in advance. Finding the vehicle for the transfer to Chaoyang railway station turns out to be slightly chaotic, and once there, we discover that our booked train to Chengde is delayed by one and a half hours. We manage to rebook ourselves onto the next available high-speed train. Ticket inspection and platform access are handled via passport and Face ID, and then uniformed staff with megaphones expertly organize everyone boarding on the platform — quite an experience. It all works like clockwork, even though people here speak about as much English as we speak Chinese — namely, none at all.

The train covers the 250 kilometers to Chengde in just 45 minutes, and after checking into the hotel, we take a little time to explore the surroundings. Dinner is at a small noodle restaurant, and after that, we call it a day — we’ve been traveling for more than 30 hours, and tomorrow’s schedule is packed.

251006 – Montag, 6.10.2025 – letzter Tag in Nepal – ab nach Hause –

Ein letztes Mal früh aus dem Bett, Lunchpaket ausfassen und ab zum Flughafen. Alles klappt, wir verabschieden uns von Yam, schnappen unsere Koffer und checken ein. Dann haben wir wieder viel Zeit, weil unser Flug ist mehr als eine Stunde verspätet – wir finden ein ruhiges Eckchen mit Couch, wo meine Verkühlung und ich uns mental auf den bevorstehenden Flug vorbereiten können.

Dann geht es Richtung Heimat – wir winken ein letztes Mal zum Mt. Everest hinüber – wir haben ein großartiges Land kennen gelernt, zumindest ein Stückchen davon. Es gibt hier noch so viel mehr zu sehen und zu entdecken – und Yam hat ja gesagt, nach Nepal muß man dreimal kommen, oder 108 mal (die heilige Zahl). Also wer weiß …..

Monday, October 6, 2025 – Last Day in Nepal – Heading Home

One last early morning: get up, pick up our packed lunch, and off to the airport. Everything goes smoothly; we say goodbye to Yam, grab our suitcases, and check in. Then we have plenty of time again, as our flight is more than an hour delayed – we find a quiet corner with a couch where my cold and I can mentally prepare for the upcoming flight.

Then it’s time to head home – we wave one last goodbye toward Mt. Everest. We’ve gotten to know a wonderful country, at least a small part of it. There’s still so much more to see and discover here – and as Yam said, one must come to Nepal three times, or 108 times (the sacred number). So who knows…

251005 – Sonntag, 5.10.2025 – Nepal Tag 11 – warten, warten, warten …. –

Heute ist vom gestrigen Nebel nichts mehr zu sehen, blauer Himmel, Sonne und ein paar

Wolken. Auch in Kathmandu hat sich die Situation beruhigt, der Flughafen ist wieder offen, und Yam ist ganz sicher, dass wir es heute in die Hauptstadt schaffen. Nur wann, ist die Frage … momentan gegen Mittag.

Wir dürfen unsere Zimmer bis Mittag behalten, und das ist gut so – leider bin ich ein Opfer der Klimaanlage geworden – die Nase rinnt, die Augen tränen und der Hals kratzt. Also verkrieche ich mich unter die Bettdecke, werfe Neo-Citran und Nasentropfen ein und hoffe, dass ich den kurzen Flug ohne Ohrenprobleme überstehe. Andernfalls müssen wir uns überlegen, ob wir noch in Kathmandu bleiben – verkühlt soll man nicht fliegen (sag ich meinen Patienten immer). Das Visum würde uns einen Aufenthalt bis 9. Oktober ermöglichen.

Yam kommt mit einer neuen Abfahrtszeit- Bus fährt um 14:45, Flug geht um 16:00 Uhr. Der Rest der Gruppe macht, was Touristen halt so machen, wenn Zeit totgeschlagen werden muss, Ausflüge aber nicht mehr möglich sind: spazieren gehen, fotografieren, Mittagessen, Massage, Karten spielen, oder noch ein bisschen shoppen, um die letzten Rupien loszuwerden. Oder arbeiten, wie mein Mann… 

Dann verabschieden wir uns offiziell von unserem supertollen Fahrer und seinem Beifahrer, weil am Flughafen werden wir keine Zeit mehr dafür haben. Dort ist dann auch wirklich die Hölle los – das Dashain- Fest ist ja vorbei, alle wollen zurück nach Kathmandu – vor allem auch die, die für gestern einen fix gebuchten Linienflug hatten und hier gestrandet sind. Und diese Passagiere haben Vorrang, daher verschiebt sich unser Flug immer weiter nach hinten – Shree Airlines, Buddha Air und Yeti Air fliegen ohnehin schon quasi im Stundentakt. Kurz vor 18:00 Uhr ist es dann endlich soweit, wir dürfen einsteigen, bekommen nochmal die Berge im Norden zu sehen und landen kurz vor 19:00 Uhr in Kathmandu. Und meine Ohren haben brav ohne Probleme durchgehalten.

Dummerweise ist es jetzt schon viel zu spät für Besichtigungen – wir hätten noch die zeremonielle Leichenverbrennungsanlage Pashupathinat, ganz in der Nähe des Flughafens, und die Swayambhu Stupa (Affentempel) am Programm gehabt, aber es geht sich leider nicht mehr aus. Wir fahren direkt ins Hotel, wo schon ein paar Mitarbeiter von Yams Reiseagentur auf uns warten – die übrigens auch sehr gut Deutsch sprechen. Es gibt eine sehr nette Abschlussbesprechung, und dann fallen wir ins Bett – Abfahrt morgen früh ist um 4:30, das heißt wieder kurz nach Mitternacht aufstehen …. Gähn ….

Sunday, October 5, 2026 – Nepal, Day 11 – waiting, waiting, waiting…

Today there’s no trace left of yesterday’s fog — blue skies, sunshine, and a few clouds. Things have also calmed down in Kathmandu; the airport is open again, and Yam is confident we’ll make it to the capital today. The only question is when… at the moment, it looks like around noon.

We’re allowed to keep our rooms until noon, which is good — unfortunately, I’ve fallen victim to the air conditioning: my nose is running, my eyes are watering, and my throat is scratchy. So I crawl under the blanket, take some Neo-Citran and nasal drops, and hope I’ll survive the short flight without ear trouble. Otherwise, we’ll have to think about staying longer in Kathmandu — never fly with a cold (I always tell my patients that). Our visa would allow us to stay until October 9.

Yam comes with a new departure time — the bus leaves at 2:45 p.m., the flight at 4:00 p.m. The rest of the group does what tourists usually do when there’s time to kill but no excursions possible: go for walks, take photos, have lunch, get massages, play cards, or do a bit more shopping to get rid of the last rupees. Or work, like my husband…

Then we officially say goodbye to our fantastic driver and his assistant, since there won’t be time at the airport. And indeed, it’s absolute chaos there — Dashain festival is over, and everyone wants to get back to Kathmandu, especially those who had confirmed flights yesterday but got stranded here. Those passengers have priority, so our flight keeps getting pushed back — Shree Airlines, Buddha Air, and Yeti Air are already flying practically every hour.

Finally, just before 6:00 p.m., it’s our turn to board. We get another view of the mountains to the north and land in Kathmandu just before 7:00 p.m. My ears behaved perfectly — no problems at all.

Unfortunately, it’s now far too late for sightseeing — we had planned to visit the ceremonial cremation site at Pashupatinath, near the airport, and the Swayambhu Stupa (Monkey Temple), but there’s no time left. We drive straight to the hotel, where a few colleagues from Yam’s travel agency are already waiting for us — and they speak excellent German, by the way. We have a very nice final meeting, and then collapse into bed — departure tomorrow morning is at 4:30, which means getting up shortly after midnight again… Yawn…

251004 – Samstag, 4.10.2025 – Nepal Tag 10 – in Pokhara gestrandet –

Und plötzlich, über Nacht, ist alles anders – gestern noch Sonne und blauer Himmel, heute Nebel. Yam setzt die Hälfte unserer Gruppe, die lieber fliegen als fahren möchte, am Flughafen ab und organisiert die Bordkarten, um dann mit dem Rest unserer Reisegruppe im Bus den Rückweg nach Kathmandu auf der Straße anzutreten. Unser Flug hat Verspätung, dennoch sitzen wir recht gut gelaunt am Flughafen, aber langsam sickern die Nachrichten der letzten Nacht durch. Es hat in Kathmandu und im Kathmandu-Tal extreme Unwetter mit großen Regenmengen gegeben, Straßen sind gesperrt, weil verschüttet oder einfach abgerutscht. Es hat viele Unfälle gegeben und leider sind auch Tote und Verletzte zu beklagen.

Und auch Yam kommt mit unserem Bus nicht sehr weit: etwa 80 km östlich von Pokhara, an der Abzweigung der H05 nach Indien, ist Schluß – Straße gesperrt, und zwar für die nächsten 3 Tage, kein Durchkommen möglich – der Bus muss umdrehen. Und auch wir am Flughafen haben Pech – nach mehrmaligem Verschieben wird unser Flug, so wie auch alle anderen Flüge nach Kathmandu für heute abgesagt- der Tribhuvan Flughafen in der Hauptstadt ist wegen der extremen Wetterbedingungen gesperrt. Also sammelt uns Yam wieder ein, die Reiseagentur hat inzwischen ein Hotel in Pokhara für heute Nacht organisiert.

Nach dem Abendessen beratschlagen wir: es gibt eigentlich nur 2 Optionen: morgen nach Kathmandu fliegen (das Wetter soll angeblich morgen besser werden) oder in Pokhara warten, bis die Straßenverbindungen wieder offen sind – aber das dauert voraussichtlich mehrere Tage, und übermorgen ist diese Reise ja schon zu Ende und wir wollen (fast) alle heimfliegen. Also hoffen wir auf Flugwetter morgen ….

Saturday, 4 October 2025 – Nepal Day 10 – Stranded in Pokhara

And suddenly, overnight, everything changes – yesterday blue sky and sunshine, today fog). Yam drops half of our group — those who prefer to fly rather than take the bus — off at the airport, organizes our boarding passes, and then sets off by road back towards Kathmandu with the rest of the group. Our flight is delayed, but we’re still in fairly good spirits at the airport. Gradually, though, the news from last night starts to reach us. There have been extreme storms with heavy rainfall in Kathmandu and the Kathmandu Valley. Roads are closed — either buried or washed away. There have been many accidents, and sadly, there are reports of dead and injured.

Yam doesn’t get very far with the bus either: about 80 km east of Pokhara, at the junction of the H05 road to India, the route is blocked — the road is closed for the next three days, no passage possible — the bus has to turn back. And we at the airport don’t have any luck either: after several delays, our flight, like all other flights to Kathmandu, is finally canceled — Tribhuvan Airport in the capital is closed due to the extreme weather conditions. So Yam comes to collect us again, meanwhile the travel agency has arranged a hotel in Pokhara for tonight.

After dinner, we discuss our options: there are really only two. Either fly to Kathmandu tomorrow (the weather is supposedly expected to improve), or stay in Pokhara and wait until the roads reopen — but that will probably take several days, and the day after tomorrow this trip is already supposed to end, with (almost) all of us flying home. So we’re hoping for flying weather tomorrow…

251003 – Freitag, 3.10.3025 – Nepal Tag 9 – Pokhara –

Ausschlafen – das hat gut getan heute! Von der Dachterasse sehen wir die Berge und eine riesige Ganesha-Statue. Nach dem Frühstück spazieren wir die paar Minuten zum Seeufer und besteigen die Tretboote, die uns zur Insel Tal Barahi Mandir bringen, einem beliebten Ausflugsziel mit Tempel, angefütterten Tauben und  wohlgenährten Fischen. Dann geht es weiter zum Devis Wasserfall, den wir von oben besichtigen und dabei auch gleich selbst Fotomotive für andere Touristen werden. Geht’s dir gut Es gäbe auch die Möglichkeit, in die Gupteshwar Mahadev Cave hinunter zu steigen, um den Wasserfall aus der Höhle von unten und hinten anzusehen. Aber Reiseleiter Yam rät uns davon ab – rutschige Stufen, tropfende Höhlendecke, Verletzungsgefahr – also lassen wir das lieber bleiben.

Wir haben den Nachmittag zur freien Verfügung, also schauen wir uns als erstes das International Mountain Museum an. Ein sehr interessantes, sehr großes Museum, mit viel Informationen über die majestätischen Berge im Norden Nepals und die jeweils erstbesteigenden Teams – hier dürfen natürlich auch die Österreicher Reinhold Messner und Peter Habeler, Herbert Tichy und Sepp Joechler nicht fehlen. Außerdem werden die verschiedenen im Norden Nepal heimischen Volksgruppen sehr gut beschrieben, mit Alltagsgegenständen, Zeremonialgefäßen und Trachten. Eine sehr sehenswerte Fotoausstellung vergleicht Frauen in den Alpen – zu unserer Überraschung finden wir schwarz-weiß Fotos aus den vierziger Jahren aus Österreich (zB Stubaital, Tux), die Fotos aus Nepal gegenübergestellt sind. 

Nach einer kurzen Mittagspause nehmen wir ein Taxi zum Gurkha Memorial Museum, welches sich mit der Geschichte dieser Eliteeinheit und ihrer Mitglieder beschäftigt. Die Anfänge gehen auf einen bewaffneten Konflikt zwischen der britischen Ost-Indien-Kompanie und dem KönigreichNepal im Jahr 1815 zurück, im Endeffekt dienten bis zu 120.000 Gurkhas sowohl in der indischen als auch in der britischen Armee, wo viele von ihnen mit dem Victoria-Kreuz ausgezeichnet wurden. Auch in der jüngsten Vergangenheit wurden Gurkhas in internationalen Konflikten, oft im Rahmen von UN- oder NATO-Mandaten eingesetzt- so etwa 1982 auf den Falkland-Inseln, im Yugoslavien-Krieg, im Kosovo, in Mazedonien oder in Afghanistan. Auf jeden Fall ein sehr informatives Museum, das man nicht verpassen sollte. 

Vom Gurkha Museum nehmen wir ein Taxi hinauf zur Bergstation der Gondelbahn in Sarangkot, laufen dann noch ein Stückchen weiter bis zum Aussichtsturm ganz oben – von hier sieht man Hemaja, wo wir vorgestern Nacht im Kloster übernachtet haben. Außerdem gibt es hier einen Hindutempel und den riesigen, 5gesichtigen Ganesha, den wir vom Hotel aus gesehen haben. Mit der Gondelbahn – natürlich eine Doppelmayer-Bahn – geht es hinunter und mit einem Taxi zurück ins Hotel, wo wir unsere Koffer packen. Wir haben für morgen die Wahl, entweder mit dem Bus viele Stunden mit extrem viel Verkehr zurück nach Kathmandu zu rumpeln (das Dashain-Fest ist vorbei, alle wollen zurück in die Hauptstadt) oder zu fliegen. Wir entscheiden uns für den knapp halbstündigen Flug, weil wir dann anschließend auch die zeremonielle Verbrennungsstätte Pashupathinath, ganz in der Nähe des Flughafens in Kathmandu besuchen können.

Friday, 3 October 3025 – Nepal Day 9 – Pokhara

Sleeping in – that felt great today! From the rooftop terrace we can see the mountains and a huge Ganesha statue. After breakfast, we take a short walk to the lakeshore and board pedal boats that bring us to the island Tal Barahi Mandir, a popular excursion spot with a temple, well-fed pigeons, and even better-fed fish. Then we continue on to Devi’s Waterfall, which we view from above—while at the same time becoming photo subjects for other tourists.

We could also descend into the Gupteshwar Mahadev Cave to see the waterfall from below and behind, but our guide Yam advises against it – slippery steps, dripping cave ceiling, risk of injury – so we decide to skip that.

The afternoon is free, so we first visit the International Mountain Museum. It’s a very large and interesting museum, with plenty of information about the majestic mountains of northern Nepal and the first ascents – of course, the Austrians Reinhold Messner and Peter Habeler, Herbert Tichy, and Sepp Joechler are also featured. The various ethnic groups native to northern Nepal are well described, with displays of everyday objects, ceremonial vessels, and traditional costumes. A particularly impressive photo exhibition compares women in the Alps – to our surprise, we find black-and-white photographs from 1940s Austria (e.g., Stubaital, Tux) juxtaposed with images from Nepal.

After a short lunch break, we take a taxi to the Gurkha Memorial Museum, which explores the history of this elite unit and its members. The origins go back to an armed conflict between the British East India Company and the Kingdom of Nepal in 1815. In the end, up to 120,000 Gurkhas served in both the Indian and British armies, with many of them being awarded the Victoria Cross. Even in recent times, Gurkhas have taken part in international conflicts, often under UN or NATO mandates – for example, in 1982 in the Falklands, during the Yugoslav Wars, in Kosovo, Macedonia, and Afghanistan. A very informative museum that should not be missed.

From the Gurkha Museum, we take a taxi up to the mountain station of the cable car in Sarangkot, and then walk a bit further to the viewing tower at the top – from here, we can see Hemaja, where we spent the night at the monastery two days ago. There’s also a Hindu temple here and the enormous five-faced Ganesha which we saw from our hotel. We take the cable car – an Austrian Doppelmayr product – down again and a taxi back to the hotel, where we pack our suitcases.

Tomorrow we have two choices: either take the bus back to Kathmandu – a long, bumpy ride with extremely heavy traffic (since the Dashain festival has ended and everyone is heading back to the capital) – or fly. We decide on the short half-hour flight, which will also allow us to visit the Pashupatinath ceremonial cremation site, located near the airport in Kathmandu.

251002 – Donnerstag, 2.10.2025 – Nepal Tag 8 – Pokhara –

Und nochmal vor 6 Uhr aufstehen – wir dürfen bei der Morgenzeremonie der Mönche dabei sein, und hier wird dann tatsächlich neben Schalmeien und Tschinellen auch ein Muschelhorn (eigentlich ist es ja ein Schneckenhorn) verwendet – hat einen ganz eigenen, durchdringenden Ton. 

Nach dem Frühstück besuchen wir die klostereigene Schule, in die Kinder ab dem Alter von fünf Jahren aufgenommen werden. Hier bekommen sie eine solide Ausbildung – viele der Kids stammen aus vielen verschiedenen der 124 nepalesischen Volksstämme, oft aus den Bergregionen im Norden, wo gar kein Nepali gesprochen wird. Hier lernen sie neben der nepalesischen Sprache auch die tibetische – die heiligen buddhistischen Schriften sind auf tibetanisch – und englisch sowie Mathematik. 

Dann spazieren wir zur Jangchub Choeling Monastery, auch ein buddhistisches Kloster mit Schule, das einer anderen Richtung des Buddhismus angehört. Hier finden wir dann auch die Gebetsfahnen, die wir zuhause aufhängen wollen. Unser Reisebus holt uns ab, und wir fahren zurück Richtung Pokhara, wo wir zuerst einen hinduistischen Hochzeitstempel und dann eine ganz spezielle Manufaktur besuchen: “Yes helping hand” bietet Arbeitsplätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Hier werden wunderschöne Pullover und Mützen gestrickt, Teppiche gewebt und Bilder gemalt

Im Hotel angekommen überrascht uns Reiseleiter Yam: am heutigen Festtag malen Eltern ihren Kindern das Tika und Jamara-Zeichen auf die Stirn (besteht aus Reis, roter Farbe, Zucker und Joghurt) und überreichen Grünzeug und Geld. Yam übernimmt diese Rolle jetzt für die ganze Gruppe – wir bekommen einen roten Klecks auf die Stirn, ein paar grüne Zweige und Geldscheine – die Herren 5 Rupien, die Damen 10. 

Nach ein wenig Relaxen im Hotel machen wir einen Spaziergang zum See und wandern die Uferpromenade entlang. Dort laufen uns vier  Neuzugänge für unsere Sammlung zu, und Sigi ist mutig und probiert eine lokale Spezialität, Chatpatte, bestehend aus Kartoffel, Gurke, Knoblauch, rohen Instantnudeln, Puffreis, Bohnen, diversen Gewürzen mit ein paarmal umrühren – fertig. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber gar nicht schlecht.

Nach dem Abendessen ziehen wir uns aufs Zimmer zurück und genießen den Abend am Balkon, mit Aussicht auf die große Weltfriedenspagode und die Shiva-Statue am Hügelkamm am anderen Seeufer.

Thursday, October 2, 2025 – Nepal Day 8 – Pokhara

And once again, up before 6 a.m. – we’re allowed to attend the monks’ morning ceremony, and here, alongside shawms and cymbals, they actually use a conch shell (technically a snail shell) which has a unique, piercing tone.

After breakfast, we visit the monastery’s school, which admits children from the age of five. They receive a solid education here – many of the kids come from different ethnic groups among Nepal’s 124 tribes, often from northern mountain regions where Nepali isn’t even spoken. Here they learn Nepali, Tibetan – since the sacred Buddhist scriptures are written in Tibetan – as well as English and mathematics.

We then take a walk to the Jangchub Choeling Monastery, another Buddhist monastery with a school, belonging to a different branch of Buddhism. There we finally find the prayer flags we want to take home. Our tour bus picks us up, and we head back toward Pokhara, where we first visit a Hindu wedding temple and then a very special workshop: “Yes Helping Hand”, which provides jobs for people with special needs. Beautiful sweaters and hats are knitted here, carpets are woven, and paintings are created

When we arrive at the hotel, our guide Yam has a surprise for us: today is the festival day, when parents paint the Tika and Jamara mark on their children’s foreheads (made of rice, red dye, sugar, and yogurt) and give them flowers and money. Yam takes on this role for the whole group – we each receive a red mark on the forehead, a few green sprigs, and some banknotes – 5 rupees for the men, 10 for the women.

After a bit of relaxation at the hotel, we take a walk to the lake and stroll along the waterfront promenade. There we come across four new additions to our collection, and Sigi bravely tries a local specialty called Chatpatte – a mix of potato, cucumber, garlic, raw instant noodles, puffed rice, beans, and various spices, stirred together a few times – and ready. A bit unusual, but actually quite good.

After dinner, we retreat to our room and enjoy the evening on the balcony, overlooking the great World Peace Pagoda and the Shiva statue on the ridge across the lake.