220912 – Von Copán an die Karibikküste >

Montag/Monday, September 12, 2022

Tag 148 – Von Copán an die Karibikküste

Nach einer ruhigen Nacht bei Señor Mauricio werden wir in der Früh durch seltsame Geräusche geweckt – Frösche? Hupen? Maschinen? Nein, es sind die Truthähne im Gehege, die sich dann über unsere kalten Tacos von gestern freuen.

Da uns der Regen in Copán gestern von den Ruinen ins Museum geschwemmt hat, schauen wir uns heute bei strahlendem Sonnenschein die nördlich liegende „Las Sepulturas“ Gruppe an. Auch wenn sich etliche der Originalskulpturen im Museum befinden, wirken die Repliken an Ort und Stelle, in den Ruinen im Wald, mindestens genauso beeindruckend. Wir sind wieder mal die einzigen Touristen hier, genießen die Ruhe und die Magie, die dieser Ort ausstrahlt. Und auch die Waldbewohner freuen sich, und zwar lauthals – endlich haben wir einen Montezuma oropendula gesehen, und auch einen türkisfarbenen Motmot; jetzt fehlt nur noch ein Quetzal!

Dann geht es weiter Richtung Karibikküste; es ist grün und hügelig, der Straßenzustand wechselt zwischen gut und „nicht vorhanden“ – manchmal ist einfach eine Spur den Hang hinunter gerutscht, was aber den Verkehr nicht wirklich aufhält, der umso dichter wird, je näher wir San Pedro Sula kommen. In der zweitgrößten Stadt von Honduras parken wir uns am zentralen Stadtpark ein und besuchen die Kathedrale St. Peter Apostel, schlendern durch den Markt und gönnen uns einen Kaffee. Am Weg aus der Stadt kommen wir an einem Dunkin Donuts vorbei. Eigentlich wollten wir 4 Donuts für morgen zum Frühstück. Dann vielleicht doch 6 – aber es gibt gerade eine Aktion, und 12 sind billiger als 6!! Na dann..

Eine Stunde später, gerade noch bei Tageslicht, erreichen wir dann Omoa an der Küste, quartieren uns bei einem Restaurant mit Cabañas und Stellplätzen für Camper ein und springen in den Pool. Wir sind aber nicht die einzigen im Wasser – eine Korallenschlange war auch noch drin – so schnell waren wir noch nie aus einem Pool draußen!

Day 148 – From Copán to the Caribbean coast

After a quiet night we wake up to strange noises in the morning – frogs? Cars honking? Machines? No, it´s the turkeys in Señor Mauricio´s backyard, who happily accept yesterday´s cold tacos.

Yesterday the rain had swept us from the archeological site into the museum of Copán – today the sun is shining and we visit the northern part of the ruins, “Las Sepulturas”. Many of the original sculptures are in the museum, but the replicas here, in the ruins in the jungle, are still impressive. And again, we are the only tourists, enjoying the peace and the magic of this place. The locals are happy, too, and very vocal – finally we get to see a Montezuma oropendola and also a turquoise-browed Motmot; seeing a Quetzal is still on the wish list!

Then we drive towards the Caribbean coast; the landscape is green, with a lot of hills, the condition of the riad varies between “good” and simply “non-existent” – there have been landslides and a part of the road is missing. The closer we come to San Pedro Sula, the more traffic we experience. In Honduras´ second-largest city we find a parking spot at the Central Park, visit the Cathedral of St. Peter the Apostle, walk across the market and find some good coffee. On the way out of the town we also find a Dunkin Donuts – we just wanted to get 4 donuts for breakfast tomorrow, or maybe 6, but they have a promotion – a dozen donuts are cheaper than 6 – well ….

An hour later, just before sunset, we arrive at Omoa at the coast and pull in at a restaurant with cabañas and spots for campers, and jump into the pool. But we weren´t the only ones enjoying the pool – a coral snake was in there, too – we were out of the water in no time!

Route 220912

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