Samstag/Saturday, September 17, 2022
Tag 153 – Tegucigalpa
Nach einer erholsamen und ruhigen Nacht drehen wir noch ein paar Runden im Pool und machen uns dann auf den Weg in die Hauptstadt Tegucigalpa. Unterwegs finden wir einen kleinen Printshop, wo wir nicht nur den Autoaufkleber mit der honduranischen Fahne bekommen (Land Nummer 6, nach Kanada, USA, Mexico, Belize and Guatemala), sondern auch den QR-Code mit unseren „FAQs“ auf Klebefolie drucken lassen können.
Tegucigalpa liegt auf 1.000 m Höhe, umgeben von ca 1.500 Meter hohen Bergen – und das bedeutet, die Straßen in die Stadt hinein sind steil, und sie werden kurz vor dem Stadtrand plötzlich wieder grottenschlecht – Rumpelpisten voller Löcher, und dazu Stau. Wir schaffen es trotzdem zum Parque Central mit der Statue des Nationalhelden Francisco Morazán und der prächtigen Kathedrale, die dem Erzengel Michael geweiht ist. Der vergoldete Altar ist umwerfend. Der Platz vor der Kirche und das ganze Viertel ist sehr geschäftig, viele Straßenhändler, viele Fußgänger, etliche Schnellküchen – wir finden leckere Quesadillas und seit langem wieder einmal einen Neuzugang für unsere Rettungsautosammlung.
Dann erhaschen wir von unten einen Blick auf den Christus von Picacho, einer 20 Meter hohen Christusstatue auf dem Cerro de Picacho hoch über der Stadt. Wir verzichten aber darauf hinaufzufahren, weil vom östlichen Stadtteil Suyapa aus hat man einen mindestens genauso guten Blick über Tegucigalpa, und zwar vom Platz vor der mächtigen Basilika de Nuestra Señora de Suyapa – angeblich die größte Kirche in Mittelamerika. Bewacht wird sie von einer vergoldeten Statue von Johannes Paul II, und geweiht ist sie der „Virgen de Suyapa“, der Landesheiligen und Schutzpatronin von Honduras. Die Jungfrau, eine nur 6 cm kleine Statue, wohnt allerdings viel bescheidener in einer kleinen Kirche hinter der Basilika. Im Museum ist ein Teil der Kleider und Umhänge ausgestellt, die die Heiligenfigur zu verschiedenen Festen getragen hat.
Anschließend geht es, wieder über eine wirklich schlechte und steile Straße raus aus der Stadt, wieder durch Berge und Nebelwald, zuerst Richtung Osten nach Danlí und dann nach Süden bis nach El Paraíso, bereits nahe der Landesgrenze. Hier schlagen wir an einer Tankstelle unser Nachtlager auf – morgen wollen wir über die Grenze nach Nicaragua.
Day 153 – Tegucigalpa
In the morning, after a nice and relaxing night, we go swimming again, then we continue towards the capital, Tegucigalpa. On the way we find a small print shop, where we get a car sticker with the Honduran flag (country number 6, after Canada, USA, Mexico, Belize and Guatemala), and also a print of the QR-code with our FAQs which we will put on our vehicle.
Tegucigalpa, elevation about 3.000 ft, is surrounded by mountains, about 4.500 ft high – that means, the roads leading into town are steep, and shortly before the city limits all of a sudden really, really bad again, a lot of holes, and a lot of traffic. But, we make it to the Central Park with the statue of Francisco Morazán, one of Honduras national heroes, and the impressive cathedral of Saint Michael the archangel with its fantastic gold plated altar. The plaza in front of the church and the surrounding streets are very busy, lots of people, vendors, and little street restaurants – we find tasty quesadillas and a new ambulance for our collection – the first one in Central America.
Then we catch a glimpse of Christ of Picacho, a 60 ft high statue of Jesus Christ on the Cerro de Picacho high above the city. But we decide not to drive up there because the view over the city is at least as good from the eastern district of Suyapa, from the plaza in front of the huge Basilica de Nuestra Señora de Suyapa. This church, the largest church in Central America, guarded by a gold-plated statue of Pope John Paul II, is dedicated to the Virgin of Suyapa, the patron saint of Honduras. The virgin herself, a tiny statue, is at home in a small church behind the Basilica. The museum exhibits a part of the clothes and capes the virgin has been wearing.
Finally, we leave Tegucigalpa – the road is steep and really bad again, first direction east to Danlí and the south to El Paraíso, close to the border. Here we stay at a truck stop behind a gas station – tomorrow morning we want to cross the border to Nicaragua.

