Wir sind zurück auf der Route 66! 2002 – nach einem Besuch in Disneyland – führte uns die Reise von Los Angeles über die Route 66 nach Osten, bis wir sie in Oklahoma City verlassen mussten, um weiter nach Nashville (zu einer Konferenz) und schlussendlich bis Miami zu kommen.
Damals wie heute hat die Route 66 nicht immer den Charme der vergangenen Tage und Zeiten. Viele „Landmarks“ sind auch heute noch sichtbar, aber zunehmend dem Verfall preis gegeben. Bösartig betrachtet könnte man auch sagen, dass viele Teile der historischen Route 66 ein langgezogener Schrottplatz mit verfallenen Gebäuden ist. Aber vielleicht ist es gerade das, was die Route 66 heute ausmacht: eine Erinnerung an Zeiten, als die USA mobil wurde; als ganze Industrie- und Gewerbezweige entlang dieser Strecke entstanden.
Wer heute entlang der historischen Route fährt, tut dies zumeist auf den mittlerweile ausgebauten Highway. Dankenswerterweise haben die einzelnen Bundesstaaten Schilder aufgestellt, die auf die historische Route 66 verweisen. Diese wird hauptsächlich von Touristen oder Anwohnern genutzt. Trucks und Reisende nutzen den Highway.
Die Route 66 führt durch verschlafene Nester, die einst sehr geschäftig waren und deren Motels, Werkstätten und Diners das Straßenbild prägten. Die Ruinen der Motels, verrostende Autowracks und verblichene Hinweisschilder zeugen von dieser Zeit. Ähnlich ergeht es auch dem Straßenzustand. Wer die historische 66 befährt, muss sich dies auch verdienen und je nach Fahrzeug wird auch von diesem Einiges verlangt.
